Wie Lange Soll Man Sich Sonnen

Sonne tanken. Wer liebt es nicht? Aber wie lange ist zu lange? Da scheiden sich die Geister. Und ich habe da so meine ganz eigene Meinung… die vielleicht nicht jeder teilt.
Die Sache mit dem 'Gesunden' Teint
Wir alle kennen die Bilder. Models mit bronzefarbener Haut, die uns mit einem strahlenden Lächeln anblicken. Wir sollen denken: "Wow, die sehen fit und gesund aus!" Ich sage: "Wow, die haben wahrscheinlich einen guten Selbstbräuner oder ein professionelles Foto-Team!"
Mal ehrlich, wer von uns kann sich stundenlang in die Sonne legen, ohne danach auszusehen wie eine gekochte Krebse? Und wer von uns hat die Zeit dafür? Also ich definitiv nicht. Ich habe einen Job, Rechnungen zu bezahlen und Katzenvideos anzusehen.
Must Read
Deshalb bin ich der Meinung: Eine halbe Stunde. Maximal. Und das auch nur mit ordentlich Sonnencreme. Wer mehr will, soll sich halt selbstbräunen. Oder nach Spanien auswandern. Ich bleibe lieber blass und zufrieden.
"Aber Vitamin D!" schreien jetzt bestimmt einige. Ja, ja, ich weiß. Vitamin D ist wichtig. Aber dafür muss man sich doch nicht gleich grillen lassen. Es gibt Tabletten! Oder angereicherte Milch. Oder man geht einfach mal spazieren, anstatt sich wie ein Brathähnchen auf den Balkon zu legen.
Die Schattenseite der Sonnenanbetung
Wir dürfen auch nicht vergessen: Die Sonne kann ganz schön fies sein. Sie ist wie ein Ex-Freund. Am Anfang ist alles rosig, aber am Ende tut's nur noch weh. Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung, und im schlimmsten Fall… nun ja, ihr wisst schon. Das wollen wir alle nicht.

Ich erinnere mich an einen Urlaub, in dem ich es etwas übertrieben habe. Ich dachte, ich könnte locker ein paar Stunden am Strand verbringen, ohne mir groß Gedanken zu machen. Tja, das Ergebnis war eine knallrote Haut, die so sehr brannte, dass ich die nächsten Tage nur noch im Schatten verbringen konnte. Und nicht nur das: Ich sah aus, als hätte ich einen Wettbewerb im Hummer-Imitieren gewonnen.
Nie wieder, sage ich euch. Nie wieder! Seitdem bin ich extrem vorsichtig. Lieber ein bisschen blass, als ein bisschen verbrannt. Und meine Haut dankt es mir.

Die Kunst der 'Perfekten' Bräune
Es gibt ja Menschen, die behaupten, sie könnten sich 'perfekt' bräunen. Sie wissen genau, wie lange sie in der Sonne liegen müssen, ohne rot zu werden. Sie drehen sich regelmäßig, um eine gleichmäßige Bräune zu bekommen. Sie sind die Meister der Sonnenanbetung.
Ich bewundere diese Menschen. Wirklich. Ich verstehe nur nicht, wie sie das machen. Ich bin einfach zu ungeduldig. Und zu vergesslich. Ich vergesse entweder, mich einzucremen, oder ich vergesse, mich umzudrehen. Oder ich schlafe einfach ein.

Das Ergebnis ist dann meistens eine ungleichmäßige Bräune, mit hellen Stellen hier und roten Stellen da. Ich sehe aus wie ein Dalmatiner nach einem Sonnenbad. Nicht gerade das, was man unter 'perfekter' Bräune versteht.
Mein Unbeliebter Vorschlag
Deshalb mein Vorschlag: Lasst uns einfach alle ein bisschen weniger Zeit in der Sonne verbringen. Lasst uns unsere Haut schützen. Lasst uns die Selbstbräuner-Industrie unterstützen. Und lasst uns einfach mal zufrieden sein mit dem Teint, den wir haben.

Es ist doch eh viel schöner, sich im Schatten zu entspannen, ein gutes Buch zu lesen und einen kühlen Drink zu genießen. Oder? Vielleicht bin ich ja die Einzige, die das so sieht. Aber ich stehe dazu. Ich bin stolz auf meine Blässe. Und ich bin froh, dass ich meine Haut vor der Sonne schütze.
Also, wie lange sollte man sich sonnen? Meiner Meinung nach: So kurz wie möglich. Und am besten gar nicht. Aber hey, das ist nur meine Meinung. Jeder soll machen, was er für richtig hält. Hauptsache, ihr habt Spaß und vergesst die Sonnencreme nicht!
Und denkt dran: Weniger ist mehr. Auch bei der Sonne.
