Wie Lange Sind Die Sommerferien In Nordrhein-westfalen

Sechs Wochen. Sechs verdammte Wochen! Wie lange sind die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen? Genau: VIEL zu lange!
Ich weiß, ich weiß. Ich werde jetzt gesteinigt. Die Kinder lieben es. Die Lehrer brauchen es. Aber mal ehrlich, liebe Eltern, sind sechs Wochen Sommerferien nicht der pure Wahnsinn?
Die Illusion vom entspannten Sommer
Am Anfang denkt man noch: "Oh, das wird toll! Wir fahren weg, wir machen Ausflüge, wir chillen am See!" Die Realität sieht meistens anders aus. Nach einer Woche hat man gefühlt schon drei Nervenzusammenbrüche hinter sich. Und das Budget? Das schrumpft schneller als ein Eis in der Sahara.
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Die Kinder streiten sich. Um alles. Um die Fernbedienung. Um das letzte Stück Kuchen. Um die Frage, wer wen wann zuerst geärgert hat. Man selbst rennt rum wie ein aufgescheuchtes Huhn und versucht, den Laden irgendwie am Laufen zu halten.
Und dann sind da noch die "Sind-wir-bald-da?"-Rufe im Auto. Unendliche Schleife. Ich schwöre, ich habe diese Frage schon tausendmal gehört. Und jedes Mal kriege ich leichte Aggressionen.
Mal ganz ehrlich: Nach zwei Wochen Sommerferien ist man urlaubsreifer als vorher. Der Erholungswert tendiert gegen Null.

Das Ferienlager-Dilemma
Okay, Ferienlager ist eine Option. Aber auch da lauern Fallstricke. Erstens: Der Preis. Ein Ferienlager kostet gefühlt ein halbes Vermögen. Zweitens: Die Heimwehattacken. Ja, auch die coolsten Kids kriegen manchmal Heimweh. Und dann hat man den Salat. Anruf vom Betreuer: "Ihr Kind weint die ganze Zeit und will nach Hause." Super.
Und selbst wenn das Kind durchhält, muss man es danach erstmal wieder eingewöhnen. Es hat neue Freunde gefunden, neue Gewohnheiten entwickelt und spricht plötzlich eine seltsame Sprache, die nur aus Insider-Witzen besteht.
Ich will ja nicht meckern (doch, will ich!), aber ist es wirklich nötig, dass die NRW-Sommerferien so exorbitant lang sind? Reichen nicht auch vier Wochen? Oder fünfeinhalb?

Die unterschätzte Rolle der Großeltern
Klar, die Großeltern sind Gold wert. Aber auch die haben irgendwann genug. "Wir lieben die Enkel, aber sechs Wochen am Stück? Das ist doch Folter!", habe ich meine Mutter mal sagen hören. Und ich konnte ihr nur zustimmen.
Irgendwann gehen den Großeltern die Ideen aus. Dann wird den ganzen Tag ferngesehen oder Süßigkeiten gegessen. Und wenn die Kinder dann wieder zu Hause sind, hat man den nächsten Kampf vor sich: "Aber Oma und Opa haben gesagt, ich darf das!"
Also, was tun? Vielleicht eine Petition starten? Eine Bürgerinitiative gründen? "Kürzere Sommerferien für ein besseres Leben!" Oder einfach nur resignieren und hoffen, dass die Zeit irgendwie vorbeigeht?

Ein Appell an die Politik (und die Lehrer!)
Ich weiß, ich bin nicht allein mit meiner Meinung. Da draußen gibt es bestimmt noch andere geplagte Eltern, die heimlich von kürzeren Sommerferien träumen. Also, liebe Politiker, liebe Lehrer: Denkt doch mal darüber nach! Vielleicht gibt es ja eine Lösung, die für alle funktioniert.
Vielleicht mehr flexible Ferientage, die man individuell einsetzen kann? Oder kürzere, dafür häufigere Ferien? Oder einfach nur ein bisschen mehr Verständnis für die Tatsache, dass sechs Wochen Sommerferien für viele Familien eine echte Herausforderung sind?
Bis dahin heißt es wohl: Augen zu und durch. Und ganz viel Kaffee trinken. Und sich auf den Tag freuen, an dem die Schule endlich wieder anfängt. Auch wenn man das offiziell natürlich nie zugeben würde.

"Sommerferien: Die Zeit, in der Eltern lernen, dass Lehrer Helden sind." - Unbekannt
Denn ganz ehrlich: So sehr wir unsere Kinder auch lieben, manchmal...manchmal braucht man einfach eine Auszeit. Und zwar eine Auszeit von der Auszeit.
Also, wer ist dabei bei meiner "Kürzere Sommerferien"-Bewegung? Meldet euch! Wir können ja ein stilles Protestpicknick im Park veranstalten. Mit extra viel Kaffee und Nervennahrung.
Und wer jetzt sagt: "Du bist doch verrückt! Die Sommerferien sind doch das Schönste überhaupt!", dem sage ich nur: Genießt es! Genießt die Zeit mit euren Kindern. Aber vergesst nicht, dass es auch andere Perspektiven gibt. Und dass sechs Wochen eine verdammt lange Zeit sein können.
