Wie Lange Gab Es Samstagsschule In Der Ddr

Na, wer erinnert sich noch an Samstagsschule? So richtig mit Stillsitzen und Vokabeln pauken, obwohl die Sonne lockt und der Bolzplatz ruft? In der DDR war das ja so eine Sache… Samstags frei? Pustekuchen! Aber wie lange genau mussten die armen Kids da eigentlich ran?
Samstagsschule: Ein Dauergast im DDR-Schulalltag?
Stell dir vor, es ist Samstagmorgen. Während deine West-Cousins noch selig im Bett liegen und von Abenteuern mit ihren Game Boys träumen (ja, Game Boys!), musst du dich aus den Federn quälen. Nicht, weil Mama und Papa dich zum Einkaufen schicken, sondern weil… SAMSTAGSSCHULE! War das wirklich die ganze Zeit so?
Die Antwort ist… Jein! Es war komplizierter, als man denkt. Die Samstagsschule war nämlich nicht von Anfang bis Ende der DDR-Zeit eine feste Institution. Es gab Phasen, in denen sie quasi zum Inventar gehörte, und dann wieder Zeiten, in denen sie für eine kurze "Verschnaufpause" verschwand. Stell dir das vor wie ein Jojo, das rauf und runter saust. Mal war es da, mal nicht. Ein bisschen wie das Wetter im April!
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Die Anfangsjahre: Samstagsschule als Standard
Direkt nach dem Krieg, in den späten 40er und frühen 50er Jahren, war die Samstagsschule der absolute Standard. Da gab es keine Diskussion. Lernen, lernen, lernen war angesagt! Und zwar sechs Tage die Woche. Das war knallhart, Leute! Da blieben einem nur noch Sonntage zum Austoben und Spielen. Ich stelle mir vor, wie meine Oma mit weinenden Augen in ihr Rechenheft starrte, während ihre Freundinnen draußen Seil sprangen. Das klingt nach einem harten Los!
Die Begründung dafür war natürlich, dass die Bildung wichtig war, um das Land wieder aufzubauen. Man musste ja schließlich die ganzen Trümmer wegräumen und eine neue Gesellschaft aufbauen. Da war keine Zeit für Faulenzerei. Aber ganz ehrlich, ein bisschen mehr Freizeit hätte den Kids damals sicher auch nicht geschadet, oder?

Die "goldenen" Zeiten: Kurze Atempause für Schüler
Irgendwann, in den 60er Jahren, dachte sich dann wohl jemand: "Hey, die Kids brauchen auch mal eine Pause!". Und schwupps, wurde die Samstagsschule abgeschafft! Juhu! Endlich Samstag ausschlafen, mit Freunden spielen, oder einfach nur abhängen. Das war vermutlich die coolste Zeit für alle DDR-Schüler. Ich stelle mir das vor wie eine gigantische Party, die jeden Samstag aufs Neue gefeiert wurde. Nur ohne Partyhüte und Konfetti, sondern mit Fußball und Eis.
"Die Abschaffung der Samstagsschule war wie ein Geschenk des Himmels!", erzählte mir mal ein älterer Herr. "Plötzlich hatten wir ein ganzes Wochenende zur freien Verfügung!"
Das Comeback: Samstagsschule kehrt zurück
Aber wie das so ist, währte die Freude nicht ewig. In den 70er Jahren, genauer gesagt ab dem Schuljahr 1974/75, feierte die Samstagsschule ihr Comeback. Warum? Tja, das ist eine gute Frage! Vielleicht dachte man, dass die Schüler zu faul geworden waren. Oder dass das Bildungsniveau wieder angehoben werden musste. Wer weiß das schon so genau? Jedenfalls hieß es ab da wieder: Ran an die Schulbank, auch am Samstag! Betroffen waren aber nur die Klassen 9 und 10, die sich auf ihren Abschluss vorbereiten mussten. Wenigstens etwas.

Und so blieb es dann auch bis zum Ende der DDR. Die Samstagsschule war also kein durchgängiges Phänomen, sondern eher ein Wellenbewegung. Mal da, mal weg. Ein bisschen wie die Mode. Nur dass die Samstagsschule vermutlich nicht so viele Fans hatte wie Schlaghosen und Plateauschuhe.
Fazit: Ein Auf und Ab der Gefühle
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Samstagsschule war in der DDR kein durchgehendes Ding. Sie existierte vor allem in den Anfangsjahren und dann wieder ab Mitte der 70er Jahre bis zum Ende der DDR. Aber dazwischen gab es auch eine Phase, in der die Schüler samstags frei hatten. Ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Für die Schüler der DDR war das sicherlich ein Thema, über das man sich ausgiebig austauschen konnte. Und heute? Können wir darüber lachen und uns fragen, wie wir das bloß überlebt haben. Oder wir sind einfach nur froh, dass wir heute samstags ausschlafen können!
