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Wie Lange Dauert Es Arzt Zu Werden


Wie Lange Dauert Es Arzt Zu Werden

Okay, Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie lange es eigentlich dauert, bis man Arzt oder Ärztin ist? Es scheint eine gefühlte Ewigkeit, oder? Eine Wanderung durch den Bildungsdschungel, mit weißen Kitteln als Wegweiser. Aber lasst uns mal einen Blick hinter die Kulissen werfen, ohne gleich den Doktorhut zu verbrennen.

Der Marathon beginnt: Das Studium

Zuerst mal: Es ist ein Marathon, kein Sprint. Das Medizinstudium in Deutschland ist ein 6-jähriges Vollzeitprogramm. Klingt lang? Ist es auch! Aber es ist vollgepackt mit allem, was man so braucht, um Menschen wieder gesund zu machen – oder zumindest zu versuchen. Man lernt nicht nur über Knochen, Muskeln und Organe (was an sich schon faszinierend genug ist!), sondern auch, wie man mit Menschen umgeht. Denn ein Arzt ist ja nicht nur ein Schraubenschlüssel für den Körper, sondern auch ein Zuhörer, ein Tröster, manchmal sogar ein Seelentröster.

Und das Studium ist alles andere als langweilig! Klar, es gibt die trockenen Anatomiebücher, die man am liebsten verbrennen würde. Aber es gibt auch die Präparierkurse, wo man zum ersten Mal einen menschlichen Körper von innen sieht. Ein bisschen gruselig, ein bisschen ehrfurchtgebietend, und definitiv etwas, das man nie vergisst. Oder die Famulaturen, die Praktika in Krankenhäusern und Arztpraxen, wo man zum ersten Mal richtig in den Klinikalltag eintaucht. Da lernt man dann, wie man Blut abnimmt (und dabei nicht ohnmächtig wird!), wie man Verbände anlegt (und sie nicht wieder abfallen!), und wie man Patienten beruhigt (auch wenn man selbst kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht!).

Und natürlich gibt es die legendären Partys! Medizinstudenten sind nämlich nicht nur fleißig, sondern auch feierwütig. Irgendwie müssen sie ja den ganzen Stress abbauen. Und was gibt es Besseres als eine ausgelassene Party mit Kommilitonen, die das gleiche durchmachen? Da werden dann auch mal anatomische Modelle zu Partydeko umfunktioniert und lateinische Fachbegriffe zu Schlachtrufen. (Disclaimer: Dieser Absatz kann Spuren von Übertreibung enthalten).

Der lange Weg zum Facharzt: Die Weiterbildung

Nach dem Studium ist aber noch lange nicht Schluss. Dann kommt die sogenannte Weiterbildung zum Facharzt. Und die dauert nochmal 5 bis 6 Jahre, je nachdem, für welches Fachgebiet man sich entscheidet. Wer Kinderarzt werden will, muss andere Dinge lernen als jemand, der Neurochirurg werden will. Klingt logisch, oder?

Arzt/Ärztin werden: Ausbildung, Beruf und Karriere | Medi-Karriere
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Die Weiterbildung ist die Zeit, in der man wirklich zum Arzt wird. In der man lernt, das Gelernte anzuwenden, in der man Fehler macht (und daraus lernt!), in der man nachts im Krankenhaus Dienst schiebt und sich fragt, ob man jemals wieder richtig schlafen wird. Es ist eine harte Zeit, aber auch eine unglaublich lehrreiche. Man arbeitet unter der Aufsicht erfahrener Ärzte, lernt von ihnen, und entwickelt seinen eigenen Stil. Man lernt, Entscheidungen zu treffen, auch wenn man nicht alle Informationen hat. Man lernt, mit Stress umzugehen, mit Leid, mit Tod. Und man lernt, die kleinen Erfolge zu feiern, wenn man einem Patienten helfen konnte, wenn man eine schwierige Diagnose gestellt hat, wenn man einfach nur da war für jemanden, der es gebraucht hat.

"Arzt zu werden ist ein langer Weg, aber es ist ein Weg, der sich lohnt", sagte einst Dr. Albert Schweitzer, und der wusste, wovon er sprach.

Arzt / Ärztin Ausbildung • Studium und freie Stellen · [mit Video]
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Fazit: Geduld, Idealismus und ein starker Kaffee!

Also, wie lange dauert es, Arzt zu werden? Rechnen wir mal zusammen: 6 Jahre Studium plus 5-6 Jahre Weiterbildung macht insgesamt 11-12 Jahre. Puh! Das ist eine lange Zeit. Aber es ist auch eine Zeit, in der man unglaublich viel lernt, in der man sich persönlich weiterentwickelt, und in der man etwas Sinnvolles tut. Man hilft Menschen, man lindert Leid, man rettet Leben. Und das ist doch etwas, worauf man stolz sein kann.

Es braucht Geduld, Idealismus, und eine ordentliche Portion schwarzen Kaffee (oder Tee, je nachdem). Aber wenn man den Willen hat, dann kann man es schaffen. Und am Ende, wenn man dann seinen Facharzttitel in den Händen hält, dann weiß man, dass sich all die Mühe gelohnt hat. Dann ist man endlich da, wo man immer hin wollte: Ein Arzt, der bereit ist, die Welt ein bisschen besser zu machen – ein Patient nach dem anderen.

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