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Wie Lange Beschwerden Nach Blasenkatheter


Wie Lange Beschwerden Nach Blasenkatheter

Okay, mal ehrlich, wer liebt schon einen Blasenkatheter? Niemand. Absolut niemand. Das ist meine, vielleicht etwas unpopuläre Meinung. Aber es geht ja nicht nur um das Einführen (igitt!), sondern auch um das, was danach kommt. Und da fängt der Spaß – Achtung, Ironie! – erst richtig an.

Wie lange dauert denn dieser ganze Zirkus, bis man wieder ganz normal pinkeln kann, ohne das Gefühl zu haben, man hätte Feuer im Unterleib? Das ist die Millionen-Euro-Frage, oder?

Die ersten Stunden: Hallo Brennen!

Direkt nach dem Entfernen des Katheters? Ähm, ja. Da ist es meistens so, als ob dein Körper eine kleine Protestparty veranstaltet. Brennen beim Wasserlassen ist quasi die Standard-Begrüßung. Ich sage euch, das ist kein Vergnügen. Es fühlt sich an, als ob kleine, freche Wichtel mit Nadeln in deiner Blase tanzen. Und das Schlimmste: Man weiß ja, dass es vorbeigeht, aber in dem Moment…

Viele Leute sagen, das ist normal. Ja, okay, normal. Aber normal heißt ja nicht, dass es angenehm ist. Ich finde, man sollte für diese Stunden Schmerzensgeld bekommen. Oder zumindest eine Medaille.

Trinken, trinken, trinken! Das ist die Parole. Als ob man einen Marathon gelaufen wäre. Aber statt Wasser gibt es… noch mehr Wasser. (Und vielleicht heimlich einen Cranberrysaft, aber pssst!)

Blasenkatheter
Blasenkatheter

Die ersten Tage: Das große Warten

So, die erste Welle ist überstanden. Aber jetzt beginnt das große Warten. Wann hört dieses unangenehme Gefühl endlich auf? Wann kann ich wieder lachen, ohne Angst zu haben, dass es sich anfühlt, als ob meine Blase gleich explodiert?

Manche Glückspilze sind nach einem Tag wieder fit. Andere brauchen etwas länger. Ich gehöre natürlich zu der zweiten Gruppe. Sonst wäre das ja langweilig, oder?

Und dann diese ständige Pinkelei! Kaum hat man die Toilette verlassen, muss man schon wieder. Die Blase scheint ein Gedächtnis wie ein Sieb zu haben. "Oh, da war doch was! Schnell wieder los!"

Blasenkatheter
Blasenkatheter

Meine unpopuläre Meinung: Nach einem Blasenkatheter sollte man automatisch einen VIP-Pass für die Toilette bekommen. Ohne Anstehen, versteht sich.

Was hilft denn nun wirklich?

Also, die üblichen Verdächtigen: Viel trinken (haben wir ja schon geklärt), Ruhe bewahren (leichter gesagt als getan, wenn man alle 20 Minuten aufs Klo rennt), und die Schmerzen aushalten (oder eben Schmerzmittel nehmen, wenn es gar nicht anders geht).

Wärme kann auch helfen. Eine Wärmflasche auf den Bauch, ein warmes Bad… alles, was die Muskeln entspannt. Und Ablenkung! Ein gutes Buch, ein lustiger Film, ein interessantes Gespräch… Hauptsache, man denkt nicht ständig an die Blase. (Wobei das verdammt schwer ist, ich weiß.)

Blasenkatheter
Blasenkatheter

Und dann gibt es noch die Hausmittelchen. Cranberrysaft (wir hatten es ja schon...), Bärentraubenblättertee (soll angeblich entzündungshemmend wirken), und natürlich die guten alten Blasentees aus der Apotheke.

Aber das Wichtigste ist: Geduld. Der Körper braucht Zeit, um sich zu erholen. Und auch wenn es sich endlos anfühlt: Es geht vorbei. Versprochen!

Wann zum Arzt?

Okay, es gibt natürlich auch Fälle, in denen man lieber zum Arzt gehen sollte. Wenn das Brennen extrem stark ist, wenn Blut im Urin ist, oder wenn Fieber auftritt. Lieber einmal zu viel nachfragen als einmal zu wenig. Das ist keine unpopuläre Meinung, sondern einfach nur vernünftig.

Blasenkatheter
Blasenkatheter

Also, Kopf hoch! Auch wenn die Zeit nach einem Blasenkatheter alles andere als angenehm ist: Es ist nur eine Phase. Und irgendwann kann man wieder lachen, ohne an die Blase zu denken. (Na ja, zumindest für ein paar Minuten.)

Und wer weiß, vielleicht wird der Blasenkatheter ja irgendwann von Robotern eingeführt und entfernt. Schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Davon träume ich zumindest.

Bis dahin: Durchhalten! Wir schaffen das!

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