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Wie Kommt Man Aus Einem Maklervertrag Raus


Wie Kommt Man Aus Einem Maklervertrag Raus

Okay, stell dir vor: Du bist auf Wohnungssuche, voller Tatendrang und Euphorie. Vielleicht sogar kurz davor, dein Traumhaus zu finden! Aber dann...plötzlich merkst du: Irgendwas stimmt nicht. Dein Makler fühlt sich eher wie ein lästiger Anhang als ein hilfreicher Partner. Kennst du das? Tja, dann ist es gut zu wissen: Du bist nicht für immer an diesen Makler gebunden! Die Frage ist nur: Wie kommst du da wieder raus?

Denn mal ehrlich, ein Maklervertrag kann sich anfühlen wie eine Ehe. Man hofft auf das Beste, aber manchmal...nun ja, manchmal passt es einfach nicht. Aber keine Sorge, im Gegensatz zu einer Ehe ist das Auflösen eines Maklervertrags (meistens) weniger kompliziert und teuer. Stell es dir eher wie das Kündigen deines Fitnessstudio-Abos vor – manchmal ein bisschen nervig, aber machbar!

Was ist überhaupt ein Maklervertrag?

Bevor wir ins Detail gehen, lass uns kurz klären, was so ein Maklervertrag überhaupt ist. Kurz gesagt: Es ist ein rechtlicher Vertrag zwischen dir und einem Immobilienmakler. Er regelt, welche Leistungen der Makler für dich erbringt und wie er dafür entlohnt wird – meistens durch eine Provision, wenn er erfolgreich eine Immobilie verkauft oder vermietet.

Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Maklerverträgen:

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Der einfache Maklervertrag: Hier kannst du parallel zum Makler auch selbst aktiv werden und andere Makler beauftragen.

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Der Alleinauftrag: Bei dieser Variante verpflichtest du dich, für einen bestimmten Zeitraum ausschließlich mit diesem einen Makler zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass du während dieser Zeit keinen anderen Makler einschalten darfst und auch keinen Käufer oder Mieter selbst suchen darfst, ohne dass der Makler seine Provision erhält.

Wann kommt ein Maklervertrag zustande? - Sachwert Magazin
Wann kommt ein Maklervertrag zustande? - Sachwert Magazin

Und dann gibt es noch den qualifizierten Alleinauftrag. Der ist noch exklusiver und schränkt deine Möglichkeiten noch weiter ein. Hier darfst du oft nicht mal selbst mit Interessenten verhandeln!

Warum will man überhaupt aus einem Maklervertrag raus?

Gute Frage! Gründe gibt es viele:

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Mangelnde Leistung: Der Makler ist untätig, meldet sich nicht, präsentiert die Immobilie schlecht oder kümmert sich einfach nicht ausreichend um deine Bedürfnisse.

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Vertrauensbruch: Du hast das Gefühl, der Makler ist nicht ehrlich oder versucht, dich über den Tisch zu ziehen.

Muster Maklervertrag
Muster Maklervertrag
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Persönliche Gründe: Vielleicht hast du dich einfach umentschieden und möchtest die Immobilie doch nicht verkaufen oder vermieten.

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Unerwartete Umstände: Vielleicht hat sich deine finanzielle Situation geändert oder du musst umziehen.

Egal welcher Grund: Es ist dein Recht, aus einem Vertrag auszusteigen, wenn er für dich nicht mehr passt. Aber wie?

Kündigung Maklervertrag - Vorlage - Muster - Wie schreibt man?
Kündigung Maklervertrag - Vorlage - Muster - Wie schreibt man?

Die Kündigung – Der Königsweg

Die Kündigung ist der häufigste Weg, um aus einem Maklervertrag rauszukommen. Aber Achtung: Hier kommt es auf die Details an! Hast du ein Widerrufsrecht? Ist der Vertrag befristet? Gibt es Kündigungsfristen?

Widerrufsrecht: Wenn du den Vertrag außerhalb der Geschäftsräume des Maklers (z.B. bei dir zu Hause) abgeschlossen hast, hast du in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das bedeutet, du kannst den Vertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb dieser Frist widerrufen.

Befristete Verträge: Viele Maklerverträge sind befristet. Das bedeutet, sie laufen nach einer bestimmten Zeit automatisch aus. In diesem Fall musst du nichts weiter tun, als abzuwarten. Aber: Prüfe genau, ob sich der Vertrag automatisch verlängert, wenn du ihn nicht rechtzeitig kündigst!

Kündigungsfristen: Enthält der Vertrag Kündigungsfristen, musst du diese einhalten, um den Vertrag ordentlich zu kündigen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag möglicherweise automatisch.

Kündigung Maklervertrag - Vorlage - Muster - Wie schreibt man?
Kündigung Maklervertrag - Vorlage - Muster - Wie schreibt man?

Sonderkündigung – Wenn's hart auf hart kommt

In bestimmten Fällen hast du auch die Möglichkeit einer Sonderkündigung. Das ist quasi der "Notausgang", wenn der Maklervertrag für dich unzumutbar geworden ist. Ein wichtiger Grund für eine Sonderkündigung ist zum Beispiel, wenn der Makler seine Pflichten grob verletzt hat – also wirklich Mist gebaut hat. Zum Beispiel, wenn er deine Interessen nicht wahrt oder dich falsch berät.

Einvernehmliche Aufhebung – Die friedliche Lösung

Manchmal ist der beste Weg, aus einem Maklervertrag rauszukommen, das offene Gespräch mit dem Makler zu suchen. Vielleicht könnt ihr euch auf eine einvernehmliche Aufhebung des Vertrags einigen. Das ist die eleganteste Lösung, bei der beide Seiten gesichtswahrend aus der Sache rauskommen.

Was tun, wenn der Makler nicht mitspielt?

Wenn der Makler sich querstellt und die Kündigung nicht akzeptiert, solltest du dich rechtlich beraten lassen. Ein Anwalt kann dir helfen, deine Rechte durchzusetzen und den Vertrag im Zweifelsfall gerichtlich aufzulösen.

Kurz gesagt: Informiere dich gründlich, lies den Vertrag genau durch und scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn dein Zuhause sollte ein Ort des Friedens sein – und das fängt schon beim richtigen Makler an!

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