Wie Kommt Luft In Den Bauch

Ach, die Luft im Bauch. Wer kennt sie nicht? Dieses kleine, aber feine Grummeln, Blubbern, und manchmal auch dieses...nun ja...sagen wir mal, akustische Ausrufezeichen. Aber woher kommt die bloß?
Es gibt da ja die üblichen Verdächtigen: Kohl, Zwiebeln, Bohnen. Die Klassiker der Blähbauch-Küche. Und klar, die spielen eine Rolle. Aber mal ehrlich, wer hat noch nie einen Pups gelassen, nachdem er nur ein Stück Brot gegessen hat?
Der stille Schlucker
Ich habe da so eine Theorie, eine vielleicht etwas...unpopuläre Meinung: Wir schlucken einfach viel zu viel Luft! Und zwar den ganzen Tag über. Nicht nur beim Essen, sondern auch beim Reden, Lachen, Gähnen, sogar beim Denken! (Okay, beim Denken vielleicht nicht direkt, aber der Stress, der dabei entsteht, führt bestimmt auch dazu, dass wir komisch atmen.)
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Denkt mal drüber nach. Hast du dich jemals beobachtet, wie du einatmess, während du redest? Oder wie du versuchst, gleichzeitig zu essen und eine hitzige Diskussion zu führen? Zack! Luft im Bauch. Garantiert.
Die Luft ist quasi ein ungebetener Gast, der sich in unseren Verdauungstrakt einschleicht.
Besonders schlimm sind natürlich kohlensäurehaltige Getränke. Das ist ja quasi komprimierte Luft in flüssiger Form. Einmal runtergespült, entfaltet sie ihr volles Potenzial. Blubber, blubber, bum!
Kaugummi-Alarm!
Ein weiterer Übeltäter, der oft unterschätzt wird: Kaugummi. Ja, Kaugummi! Dieses kleine Stückchen Gummi, das wir stundenlang im Mund herumkauen. Jedes Mal, wenn wir kauen, schlucken wir Luft. Und das summiert sich! Ich sage ja nur, vielleicht sollten wir Kaugummi-Hersteller verklagen wegen unerlaubter Luftansammlung im Bauch. Nur so eine Idee.
Und dann ist da noch das Thema Stress. Wenn wir gestresst sind, atmen wir oft flacher und schneller. Dadurch gelangt mehr Luft in unseren Magen. Stress ist also nicht nur schlecht für die Nerven, sondern auch für die Verdauung. Doppelt blöd!

Die Macht der Gewohnheit
Aber es ist nicht nur das, was wir essen oder trinken. Es sind auch unsere Gewohnheiten. Zum Beispiel: Schnell essen. Wer sein Essen runterschlingt, der schluckt automatisch mehr Luft. Langsam essen, gut kauen, das ist nicht nur höflich, sondern auch gut für den Bauch. Omas hatten halt doch recht!
Ich weiß, es ist leicht gesagt. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Wer hat schon Zeit, sein Essen genüsslich zu zelebrieren? Aber vielleicht sollten wir uns einfach mal bewusst machen, dass wir uns selbst einen Gefallen tun, wenn wir uns etwas mehr Zeit nehmen.
Vielleicht ist es auch die Art, wie wir sitzen. Krumm, gebeugt über den Schreibtisch oder das Smartphone. Das drückt alles zusammen und macht es der Verdauung schwer. Aufrechte Haltung, tiefe Atemzüge, das hilft dem Bauch, sich zu entspannen.

Und mal ehrlich, manchmal ist es auch einfach Veranlagung. Manche Menschen sind einfach anfälliger für Blähungen als andere. Da hilft dann auch die beste Ernährungsumstellung nicht viel. Aber hey, solange es nicht weh tut, ist es doch halb so wild. Oder?
Mein unpopulärer Lösungsansatz
Also, was tun gegen die Luft im Bauch? Mein unpopulärer Tipp: Akzeptanz! Ja, akzeptiert die Tatsache, dass wir alle mal pupsen müssen. Es ist ein natürlicher Vorgang. Und vielleicht sollten wir einfach lernen, damit umzugehen. Mit Humor, versteht sich.

Natürlich, man kann auch versuchen, die üblichen Verdächtigen zu meiden. Weniger Kohl, weniger Zwiebeln, weniger kohlensäurehaltige Getränke. Aber wer will schon auf alles verzichten? Das Leben ist doch zum Genießen da!
Vielleicht sollten wir einfach lernen, bewusster zu essen, zu trinken und zu atmen. Und vielleicht sollten wir uns auch mal öfter eine Auszeit gönnen, um den Stress abzubauen. Dann klappt's vielleicht auch besser mit der Verdauung. Und wenn nicht? Dann ist das auch kein Weltuntergang. Hauptsache, wir können darüber lachen!
Denn am Ende des Tages ist die Luft im Bauch doch nur ein kleiner, aber manchmal eben doch sehr lauter Teil unseres Lebens. Und solange wir gesund sind und uns wohlfühlen, ist doch alles gut. Oder?
