Wie Fühlt Sich Ein Mann Nach Fremdgehen

Okay, stell dir vor: Du bist auf einer Party, gute Musik, nette Leute, und dann... blickt dich diese eine Person an. Nicht einfach so, sondern wirklich an. Ein paar Drinks später, ein bisschen Flirten, und plötzlich wachst du am nächsten Morgen auf und denkst: "Oh Mist. Was hab ich getan?" Kennt man, oder? (Okay, hoffentlich nicht zu gut... 😉)
Das ist natürlich ein extremes Beispiel, aber es führt uns direkt zum Thema: Wie fühlen sich Männer eigentlich, nachdem sie fremdgegangen sind? Ist es nur Schulterzucken und "Was weg ist, ist weg"? Oder steckt da mehr dahinter?
Schuldgefühle: Der Klassiker
Ganz ehrlich, die meisten Männer (ich sage meisten, nicht alle!) empfinden Schuldgefühle. Das ist die naheliegendste Emotion. Denk mal drüber nach: Du hast jemandem, den du liebst oder zumindest mal geliebt hast, wehgetan. Du hast ein Versprechen gebrochen. Das nagt einfach. Es ist wie ein kleiner, nerviger Kobold, der ständig in deinem Kopf herumspukt.
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Die Intensität der Schuldgefühle hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Wie lange geht die Affäre schon? Wie tief ist die emotionale Bindung zur Affärenpartnerin? Wie schlecht ist dein Gewissen generell? (Manche Leute scheinen ja komplett immun dagegen zu sein... gruselig!)
Manche Männer versuchen, die Schuld zu verdrängen oder zu rationalisieren. "Es war nur ein Ausrutscher", "Meine Partnerin hat mich ja auch vernachlässigt", "Es war doch nur Sex". Aber tief im Inneren wissen sie, dass sie Scheiße gebaut haben.

Angst: Vor der Entdeckung und den Konsequenzen
Neben den Schuldgefühlen kommt oft auch die Angst ins Spiel. Die Angst, erwischt zu werden. Die Angst vor den Konsequenzen. Stell dir den Worst-Case vor: Deine Partnerin findet es heraus. Trennung? Streit? Vertrauensbruch für immer? Das sind keine schönen Aussichten.
Die Angst kann so groß werden, dass sie dein ganzes Leben beeinflusst. Du wirst paranoid, kontrollierst dein Handy ständig, löschst Nachrichten, lügst. Es ist ein Teufelskreis.
Und mal ehrlich, die Angst ist ja auch berechtigt! Fremdgehen kann eine Beziehung komplett zerstören. Ist es das wirklich wert?

Scham: Vor sich selbst und anderen
Schuld und Angst sind schon schlimm genug, aber da ist noch die Scham. Die Scham, sich selbst gegenüber. Du hast etwas getan, das nicht zu deinen Werten passt. Du hast dich selbst enttäuscht.
Und dann ist da noch die Scham vor anderen. Was werden Freunde und Familie denken, wenn sie es herausfinden? Du wirst verurteilt, als "Schürzenjäger" abgestempelt. Das Image ist ruiniert.

Verwirrung: Was will ich eigentlich?
Manchmal, und das ist vielleicht das Komplizierteste, kommt Verwirrung dazu. Die Affäre hat vielleicht etwas in dir ausgelöst, das du lange vermisst hast. Vielleicht fühlst du dich wieder begehrt, lebendig, aufregend. Aber gleichzeitig liebst du deine Partnerin. Was nun?
Diese Verwirrung kann dazu führen, dass Männer noch unberechenbarer werden. Sie pendeln zwischen Reue und Euphorie, zwischen Lüge und Ehrlichkeit. Es ist ein emotionales Chaos.
Der Versuch, alles zu reparieren (oder zu vertuschen)
Nach all diesen negativen Gefühlen kommt oft der Versuch, die Situation zu kontrollieren. Manche Männer gestehen alles und hoffen auf Vergebung (ein mutiger, aber riskanter Schritt). Andere versuchen, alles zu vertuschen und zu hoffen, dass es nie ans Licht kommt (ein egoistischer und oft zum Scheitern verurteilter Plan).

Und dann gibt es noch die, die versuchen, alles "wiedergutzumachen", indem sie ihre Partnerin mit Geschenken und Aufmerksamkeit überschütten. Aber ganz ehrlich, Materielles kann das Vertrauen nicht wiederherstellen.
Was lernen wir daraus?
Fremdgehen ist selten eine einfache Sache. Es ist ein komplexes Geflecht aus Emotionen, Lügen und Konsequenzen. Und ja, auch Männer leiden darunter. (Überraschung!). Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die meisten Männer fühlen sich danach schlecht, schuldig, ängstlich und verwirrt.
Vielleicht ist es ja ein Anstoß, bevor man überhaupt in so eine Situation gerät, mal darüber nachzudenken, was einem in der Beziehung fehlt und ob man nicht lieber das offene Gespräch sucht, anstatt einen riskanten Umweg zu gehen. Nur so 'ne Idee... 😉
