Wer Hat Das Brandenburger Tor Gebaut

Also, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir im Café Einstein, dampfender Cappuccino vor uns, und ich erzähl euch ne Story. Ne Story über das Brandenburger Tor. Ihr wisst schon, das Ding, wo alle Touristen Fotos machen und gefühlt jeder Silvester knallt. Aber wer, zum Kuckuck, hat das Ding eigentlich gebaut?
Lasst uns mal ein bisschen ausholen. Es war einmal im 18. Jahrhundert, genauer gesagt so um 1788. Damals regierte in Preußen König Friedrich Wilhelm II. (Ja, der mit dem Doppelnamen! War wohl wichtig damals.) Der Mann war, sagen wir mal, ein bisschen... kunstinteressiert. Und er wollte Berlin ein bisschen schicker machen. So richtig mit Pomp und Gloria.
Und da kam ihm die Idee: Ein monumentales Tor muss her! Nicht irgendein popeliges Türchen, sondern ein richtig fettes Ding, das zeigen sollte: "Hey, hier kommt Preußen! Wir sind stark und wir haben Geschmack! (Naja, zumindest dachten wir das damals.)"
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Der Architekt: Ein Mann mit Visionen (und vermutlich viel Kaffee)
Jetzt kommt der Held unserer Geschichte ins Spiel: Carl Gotthard Langhans. Das ist der Architekt, der den Zuschlag für das Projekt bekommen hat. Stell dir den Mann vor: Vermutlich mit zerzausten Haaren, ständig Kaffee am trinken und voll mit genialen Ideen. Langhans war ein echt schlauer Kopf, der sich bei seinem Entwurf an der Propyläen in Athen orientiert hat. Quasi ein bisschen griechische Antike in Berlin, warum nicht?
Langhans war kein One-Man-Show, versteht sich. Er hatte ein ganzes Team von Bauarbeitern, Handwerkern und Künstlern um sich herum. Die haben geschuftet wie die Blöden, um den königlichen Traum wahr werden zu lassen. Und glaubt mir, das war kein Zuckerschlecken. Stein auf Stein, Tag für Tag, bei Wind und Wetter. Die haben wahrscheinlich geflucht wie die Kesselflicker!

Die Quadriga: Streitobjekt mit Flügeln
Aber das Tor wäre ja nicht das Brandenburger Tor ohne die Quadriga, diese prächtige Statue mit der Siegesgöttin Victoria, die auf einem von vier Pferden gezogenen Wagen steht. Und hier wird's richtig spannend!
Die Quadriga wurde nämlich erst nach dem eigentlichen Torbau von Johann Gottfried Schadow entworfen und aufgesetzt. Und dann kam Napoleon, der kleine Machtmensch, und dachte sich: "Die Quadriga? Die gefällt mir! Die nehm ich mit nach Paris!" Gesagt, getan. Die armen Berliner waren am Boden zerstört.

Aber keine Sorge, die Geschichte hat ein Happy End. Nach Napoleons Niederlage wurde die Quadriga wieder zurück nach Berlin gebracht. Und als ob das nicht genug wäre, haben die Berliner der Victoria dann auch noch ein Eisernes Kreuz in die Hand gedrückt! Damit war sie dann endgültig Preußens Vorzeige-Göttin.
Also, wer hat's nun gebaut?
Fassen wir zusammen: Das Brandenburger Tor ist kein Werk eines einzelnen Menschen. Es ist das Ergebnis der Arbeit von König Friedrich Wilhelm II. (dem Auftraggeber), Carl Gotthard Langhans (dem Architekten), Johann Gottfried Schadow (dem Quadriga-Schöpfer) und natürlich all den fleißigen Bauarbeitern und Handwerkern, die die Idee in die Realität umgesetzt haben.

Es ist also ein echtes Gemeinschaftsprojekt! Ein bisschen so wie wenn man mit Freunden ein IKEA-Regal zusammenbaut, nur dass das Brandenburger Tor ein bisschen größer und beeindruckender ist (und hoffentlich besser hält).
Und das nächste Mal, wenn ihr vor dem Brandenburger Tor steht, denkt daran: Das ist nicht nur ein Haufen Steine. Das ist ein Stück Geschichte, ein Symbol für Berlin und Deutschland und ein Beweis dafür, dass man mit Teamwork (und ein bisschen königlichem Geld) ganz schön was reißen kann.
Jetzt aber genug gequatscht! Wer hat noch Lust auf ein Stück Kuchen?
