Weisheitszahn-op Fäden Ziehen Nach 14 Tagen

Oje, Weisheitszahn-OP. Allein das Wort lässt einen schon zusammenzucken. Und dann kommt der Moment der Wahrheit: die Fäden müssen raus.
Ich sag's euch, Leute: 14 Tage warten? Ehrlich? Das ist doch Folter! Ich weiß, ich weiß, die Ärzte sagen, es braucht Zeit. Das Gewebe muss heilen, blablabla. Aber mal ehrlich, fühlt sich das nicht an wie eine Ewigkeit?
Jeden Morgen beim Zähneputzen denke ich: "Die Fäden! Sie sind immer noch da!" Und jeden Abend, wenn ich versuche, etwas zwischen den Zähnen rauszupulen, stoße ich auf diese winzigen, aber so präsenten Störenfriede.
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Ich und meine Fäden: Eine Hassliebe
Es ist eine Hassliebe. Einerseits bin ich froh, dass sie da waren. Sie haben ja schließlich ihren Job gemacht. Sie haben dafür gesorgt, dass die Wunde zusammenhält. Aber andererseits...
Andererseits sind sie einfach nur nervig. Sie pieksen, sie jucken, sie verfangen sich im Essen. Und dann dieses Gefühl, wenn man mit der Zunge drüberfährt! Brrr!
Ich weiß, ich bin vielleicht etwas ungeduldig. Aber 14 Tage sind eine lange Zeit. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich gefühlt 24 Stunden nach der OP schon wieder einen Burger gegessen hätte. (Okay, vielleicht nicht ganz, aber fast!)

Unpopuläre Meinung: Ich finde, die sollten Fäden erfinden, die sich nach einer Woche von selbst auflösen. Oder noch besser: Fäden, die nach drei Tagen verschwinden und sich dann in kleine, essbare Schokoladen verwandeln. Wäre das nicht genial?
Ich sehe schon die Schlagzeilen: "Revolutionäre Fäden: Nach der OP gibt's Schokolade!" Die Zahnärzte würden Schlange stehen, um sie zu bekommen! Und wir Patienten erst recht!
Die lange Wartezeit: Was tun?
Aber zurück zur Realität. Die Fäden sind da. Und sie bleiben da. Für weitere... Tage. Was also tun, um die Wartezeit zu überbrücken?

Ablenkung ist das A und O! Beschäftigt euch! Geht raus! Trefft Freunde! Schaut eure Lieblingsserien! Alles, was euch von den Fäden ablenkt, ist gut.
Ich habe in den letzten Tagen angefangen, ein neues Hobby zu lernen: Origami. Ja, ich weiß, klingt komisch. Aber es ist unglaublich entspannend. Und man braucht beide Hände, was bedeutet, dass man nicht ständig an den Fäden rumspielt!
Eine Freundin von mir hat mir Yoga empfohlen. "Das hilft, dich zu entspannen und dich auf deinen Körper zu konzentrieren", sagte sie. Ich bin noch nicht ganz überzeugt, aber ich werde es vielleicht mal ausprobieren. Alles ist besser als der Wahnsinn!

Und dann ist da noch die Sache mit dem Essen. Vermeidet alles, was sich leicht zwischen den Zähnen verfängt. Popcorn, Nüsse, zähes Fleisch... alles Tabu. Suppen, Pürees und weiche Gerichte sind eure besten Freunde in dieser Zeit.
Der Tag der Erlösung naht
Aber hey, es gibt Licht am Ende des Tunnels! Der Tag, an dem die Fäden endlich entfernt werden, rückt näher. Und ich freue mich darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten.
Ich stelle mir schon vor, wie ich im Zahnarztstuhl sitze und der Arzt mit einem kleinen, scharfen Instrument die Fäden durchtrennt. Zack, zack, zack! Und dann sind sie weg! Für immer!

Und dann? Dann werde ich mir den größten, saftigsten Burger bestellen, den ich finden kann. Mit doppelt Käse und extra Speck. Und ich werde ihn genießen. Jeden einzelnen Bissen!
Also, liebe Leidensgenossen: Haltet durch! Die 14 Tage sind bald vorbei. Und dann können wir alle wieder befreit lachen. Ohne Angst, dass sich ein Faden im Essen verfängt.
Und vielleicht, nur vielleicht, erfindet ja irgendjemand doch noch die Schokoladen-Fäden. Man darf ja noch träumen, oder?
PS: Wenn jemand Tipps hat, wie man die Wartezeit noch besser übersteht, immer her damit! Ich bin für alles offen. Außer vielleicht für eine zweite Weisheitszahn-OP. Das reicht dann auch mal!
