Wehen Länger Als 2 Minuten

Okay, Leute, mal ehrlich. Wer von euch hat sich noch nie gefragt, was zum Teufel eigentlich passiert, wenn diese ominösen "Wehen" länger als 2 Minuten dauern? Ich meine, 2 Minuten können verdammt lang sein – besonders wenn man gerade versucht, ein menschliches Wesen aus dem eigenen Körper zu befördern. Und nein, ich spreche hier nicht von dem Gefühl, wenn man versucht, eine viel zu große Geburtstagstorte durch eine zu kleine Tür zu manövrieren. Das ist zwar auch unangenehm, aber bei Wehen sprechen wir von einem ganz anderen Kaliber.
Stellt euch vor, ihr seid auf einer Achterbahn, die nur bergauf fährt. Und zwar die ganze Zeit. Ohne Pause. Und zwischendurch brüllt euch jemand ins Ohr, dass ihr "atmen" sollt. (Als ob das so einfach wäre, während der Magen versucht, durch den Hals zu entkommen!). Das Ganze dauert dann… sagen wir mal… länger als 2 Minuten.
Was sind Wehen überhaupt (kurz gesagt)?
Bevor wir uns in die 2-Minuten-Hölle stürzen, ganz kurz zur Definition: Wehen sind im Grunde Kontraktionen der Gebärmutter, die dazu dienen, den Muttermund zu öffnen und das Baby auf die Welt zu bringen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Eher so wie ein Marathon, bei dem man gleichzeitig Gewichte hebt und einen anbrüllt.
Must Read
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Wehen, aber für unseren Zweck konzentrieren wir uns mal auf die "richtigen" Wehen, die einen tatsächlich ins Krankenhaus treiben sollten. Keine Sorge, Übungswehen sind eher wie ein kleines Warm-up für den großen Tag. So wie Dehnübungen, bevor man versucht, einen Elefanten zu heben.
Die 2-Minuten-Grenze: Was bedeutet das wirklich?
Also, was passiert, wenn Wehen länger als 2 Minuten dauern? Zunächst einmal: Keine Panik! Tief durchatmen (ja, ich weiß, leichter gesagt als getan). Aber grundsätzlich gilt: Wehen, die regelmäßig und länger werden und stärker werden, sind ein Zeichen, dass die Geburt wirklich im Gange ist. Und mit "regelmäßig" meine ich nicht, dass sie alle 2 Stunden mal vorbeischauen. Sondern eher alle paar Minuten. So wie ein nerviger Vertreter, der nicht lockerlässt.

Die Dauer von Wehen variiert stark von Frau zu Frau und von Geburt zu Geburt. Einige Frauen haben kurze, knackige Wehen, die nur eine Minute dauern, andere haben Wehen, die sich gefühlt wie eine Ewigkeit anfühlen. Und dann gibt es noch die, die gar keine Wehen haben und das Baby einfach so rausschieben. (Ja, ich weiß, das ist unfair. Aber das Leben ist halt kein Ponyhof, sondern eher ein Wehen-Ponyhof).
Wann sollte man wirklich ins Krankenhaus?
Die Faustregel lautet: Wenn die Wehen regelmäßig kommen (z.B. alle 5 Minuten), stärker werden und länger dauern (sagen wir mal, über eine Minute), dann ist es Zeit, die Koffer zu packen und sich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen. Oder zumindest mal die Hebamme anzurufen. Die kann euch dann sagen, ob ihr wirklich auf dem Weg seid, oder ob ihr euch nur einbildet, dass die Geburt losgeht. (Glaubt mir, das passiert öfter, als man denkt). Denk dran, du bist der Boss. Also, wenn du dich unsicher fühlst, ruf an! Es ist besser, einmal zu viel angerufen zu haben, als das Baby im Taxi zur Welt zu bringen.

Merke: Jede Frau ist anders und jede Geburt ist anders. Was für die eine gilt, muss nicht unbedingt für die andere gelten. Aber generell gilt: Hört auf euren Körper und vertraut eurem Instinkt. Und wenn ihr euch unsicher seid, fragt euren Arzt oder eure Hebamme. Die sind dafür da, euch zu helfen – auch wenn sie manchmal so aussehen, als hätten sie schon alles gesehen (was sie wahrscheinlich auch haben).
Was tun, wenn die Wehen echt lange dauern?
Okay, angenommen, ihr seid jetzt mitten drin. Die Wehen dauern länger als 2 Minuten, kommen alle paar Minuten und ihr fühlt euch, als ob ein LKW euch überfahren hätte. Was jetzt?

- Atmen! (Ja, ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber es hilft wirklich.)
- Entspannen! (Okay, das ist wahrscheinlich der schlechteste Ratschlag überhaupt. Aber versucht es trotzdem.)
- Bewegen! (Rumlaufen, tanzen, auf einem Gymnastikball hüpfen – alles, was euch hilft, die Schmerzen zu lindern.)
- Unterstützung suchen! (Euer Partner, eure Hebamme, eure Mutter – irgendjemand, der euch den Rücken stärkt und euch Mut zuspricht.)
- Schmerzlinderung! (Akupunktur, Massage, Medikamente – alles, was euch hilft, die Schmerzen zu ertragen.)
Und das Wichtigste: Denkt daran, dass es vorbei geht! Irgendwann ist es geschafft und ihr haltet euer Baby in den Armen. Und dann könnt ihr all euren Freundinnen und Verwandten von euren epischen 2-Minuten-Wehen erzählen. Und wie ihr sie alle gemeistert habt. Denn ihr seid Heldinnen! Echte Superheldinnen!
Zum Schluss noch ein kleiner Fun Fact: Angeblich sollen Frauen in den Wechseljahren manchmal auch Wehen-ähnliche Symptome haben. Nur dass sie kein Baby bekommen. Sondern nur Hitzewallungen. Das Leben ist schon manchmal ein bisschen unfair, oder?
