Was Verdient Man Als Mfa In Der Ausbildung

Also, mal ehrlich, reden wir mal Tacheles über das Gehalt als MFA in der Ausbildung. Es ist ja kein Staatsgeheimnis, aber irgendwie spricht man nicht gern drüber. Ich sag's euch: Es ist... bescheiden. Aber ist das wirklich so schlimm? Unpopuläre Meinung: Vielleicht nicht sooooo schlimm, wie alle tun!
Die harte Realität (mit einem Augenzwinkern)
Klar, keiner springt Freudensprünge, wenn der Gehaltszettel kommt. Das erste Ausbildungsjahr? Da kratzt man oft am Existenzminimum. Man träumt von Urlaub in der Karibik, bekommt aber eher einen Gutschein für den Dönerladen um die Ecke. Realistisch gesehen, kann man sich wahrscheinlich maximal von dem Gedanken ernähren, später mal mehr zu verdienen.
Und dann sind da die Mitbewohner, die sich fragen, warum man schon wieder Nudeln mit Ketchup isst. Oder die Freunde, die zum schicken Brunch einladen und man selber lieber zu Hause bleibt, weil das Geld für 'nen Kaffee nicht reicht. Ja, es ist hart. ABER…
Must Read
Die rosarote Brille (oder zumindest ein bisschen rosa)
Bevor jetzt alle aufschreien: Ich weiß, das Leben ist teuer! Miete, Essen, Klamotten… alles kostet. Aber lasst uns mal ehrlich sein: Die Ausbildung zur MFA ist eben auch eine Investition in die Zukunft. Man lernt einen Haufen Zeug, das einem keiner mehr nehmen kann. Und das ist doch auch was wert, oder?
Man lernt, Spritzen zu setzen (außer man ist wie ich und zittert die ersten Male wie Espenlaub, aber das ist eine andere Geschichte). Man lernt, mit Patienten umzugehen, auch wenn die mal grantig sind. Man lernt, Blut abzunehmen, ohne dass der Patient gleich ohnmächtig wird. (Okay, ich übe noch.) All das sind Skills, die gefragt sind und die man später zu Geld machen kann.

Und mal unter uns: Ist es nicht auch ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun? Als MFA hilft man Menschen. Man ist Ansprechpartner, Tröster, Organisator… Man ist quasi der gute Geist der Praxis. Und das ist unbezahlbar!
Das große Aber (ja, es gibt eins)
Natürlich, ein besseres Gehalt wäre toll. Keine Frage. Und es ist wichtig, dass sich die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung für MFAs verbessern. Gerade weil der Job so wichtig und anspruchsvoll ist. Niemand sollte sich unter Wert verkaufen müssen.

Aber jammern allein bringt auch nichts. Man kann ja auch mal mit dem Chef reden, wenn man das Gefühl hat, unterbezahlt zu sein. Oder sich nach der Ausbildung weiterbilden, um in der Gehaltsstufe aufzusteigen. Und hey, vielleicht gibt's ja auch mal ein unerwartetes Trinkgeld von einem dankbaren Patienten. (Man darf ja träumen!)
Mein Fazit (vorsichtig formuliert)
Also, was verdient man als MFA in der Ausbildung? Nicht die Welt. Aber man verdient etwas viel Wichtigeres: Erfahrung, Wissen und die Chance, einen tollen Job zu machen. Und hey, wer weiß, vielleicht wird das Gehalt ja irgendwann doch noch besser. Bis dahin heißt es: Zähne zusammenbeißen, durchhalten und sich auf die positiven Seiten konzentrieren. Und vielleicht mal wieder Nudeln mit Pesto statt Ketchup kochen.

Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Fragt eure Eltern, Großeltern oder wer auch immer gerade spendabel ist. Manchmal hilft ein kleiner Zuschuss von Oma, um die Ausbildung finanziell zu überbrücken. Schließlich will man ja auch mal was anderes essen als Nudeln, oder?
Wichtig: Das hier ist meine persönliche Meinung. Informiert euch immer genau über die aktuellen Gehaltsrichtlinien und vergleicht die Angebote verschiedener Praxen. Und vergesst nicht: Ihr seid wertvoll!
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von euch hat während der Ausbildung schon mal beim Arzt geklingelt und gesagt, er hätte Kopfschmerzen, nur um sich ein paar kostenlose Schmerztabletten zu schnorren? (Ich natürlich nicht! hust)
