Was Verdient Ein Metallbauer In Der Ausbildung

Hast du dich schon mal gefragt, wie viel ein angehender Metallbauer eigentlich während seiner Ausbildung verdient? Oder bist du selbst kurz davor, eine Ausbildung zum Metallbauer zu beginnen und möchtest wissen, was dich finanziell erwartet? Die Antwort ist nicht immer einfach, denn das Gehalt variiert. Aber keine Sorge, wir bringen Licht ins Dunkel!
Die Ausbildungsvergütung im Metallbauerhandwerk: Ein Überblick
Die Ausbildungsvergütung für Metallbauer ist tariflich geregelt. Das bedeutet, dass dein Verdienst während der Ausbildung in einem Tarifvertrag festgelegt ist. Diese Tarifverträge werden zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften ausgehandelt und bieten dir eine gewisse Sicherheit.
Wichtig: Die tatsächliche Höhe der Ausbildungsvergütung kann von Betrieb zu Betrieb variieren, da nicht alle Betriebe tarifgebunden sind. Es lohnt sich also, vorab genau hinzuschauen und zu vergleichen.
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Hier ist, was dich ungefähr erwartet:
- 1. Ausbildungsjahr: Zwischen 700 und 950 Euro brutto.
- 2. Ausbildungsjahr: Zwischen 750 und 1.050 Euro brutto.
- 3. Ausbildungsjahr: Zwischen 850 und 1.200 Euro brutto.
- 4. Ausbildungsjahr (optional): Zwischen 900 und 1.300 Euro brutto.
Beachte, dass diese Zahlen Richtwerte sind und je nach Bundesland, Betrieb und Tarifvertrag abweichen können.
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Faktoren, die dein Gehalt beeinflussen
Mehrere Faktoren spielen eine Rolle bei der Höhe deiner Ausbildungsvergütung. Hier sind einige der wichtigsten:
- Bundesland: In einigen Bundesländern werden höhere Ausbildungsvergütungen gezahlt als in anderen. Dies hängt oft mit den Lebenshaltungskosten und der wirtschaftlichen Situation zusammen.
- Betriebsgröße: Größere Betriebe zahlen tendenziell höhere Ausbildungsvergütungen als kleinere Betriebe.
- Tarifbindung: Betriebe, die an einen Tarifvertrag gebunden sind, müssen sich an die darin festgelegten Vergütungen halten.
- Spezialisierung: In einigen spezialisierten Bereichen des Metallbauerhandwerks können höhere Ausbildungsvergütungen gezahlt werden.
Was du netto von deinem Bruttogehalt behältst
Von deinem Bruttogehalt werden noch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Dazu gehören:
- Lohnsteuer
- Krankenversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Pflegeversicherung
Wie viel du netto behältst, hängt von deiner Steuerklasse, deinem Wohnort und anderen individuellen Faktoren ab. Es gibt im Internet zahlreiche Brutto-Netto-Rechner, mit denen du deinen Nettolohn berechnen kannst.

Vergiss nicht die zusätzlichen Leistungen
Neben der Ausbildungsvergütung bieten viele Betriebe noch zusätzliche Leistungen an. Diese können dein Gehalt indirekt erhöhen:
- Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld: Viele Betriebe zahlen ihren Auszubildenden zusätzlich zum Gehalt Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
- Fahrtkostenzuschüsse: Einige Betriebe übernehmen die Kosten für die Fahrten zur Berufsschule oder zum Ausbildungsbetrieb.
- Verpflegungskostenzuschüsse: In manchen Betrieben gibt es eine Kantine oder Zuschüsse zu den Verpflegungskosten.
- Berufskleidung: Die meisten Betriebe stellen ihren Auszubildenden kostenlose Berufskleidung zur Verfügung.
- Weiterbildungsmöglichkeiten: Einige Betriebe fördern die Weiterbildung ihrer Auszubildenden und übernehmen die Kosten für Kurse oder Seminare.
Tipps für die Gehaltsverhandlung
Auch wenn die Ausbildungsvergütung meist tariflich geregelt ist, gibt es manchmal Spielraum für Verhandlungen. Hier sind ein paar Tipps:
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- Informiere dich gut: Recherchiere, welche Ausbildungsvergütungen in deiner Region üblich sind.
- Sei selbstbewusst: Sprich offen über deine Erwartungen und Qualifikationen.
- Betone deine Stärken: Zeige, was du dem Betrieb zu bieten hast.
- Frage nach zusätzlichen Leistungen: Wenn du mit der angebotenen Ausbildungsvergütung nicht zufrieden bist, frage nach zusätzlichen Leistungen wie Fahrtkostenzuschüssen oder Weiterbildungsmöglichkeiten.
Ein Zitat, das dich vielleicht motiviert: "Erfolg hat, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." Nutze deine Ausbildung, um das Fundament für deine erfolgreiche Karriere als Metallbauer zu legen!
Der Weg zum höheren Gehalt: Weiterbildung und Spezialisierung
Nach deiner Ausbildung hast du viele Möglichkeiten, dein Gehalt zu erhöhen. Eine Möglichkeit ist die Weiterbildung zum Meister oder Techniker. Mit diesen Abschlüssen übernimmst du mehr Verantwortung und kannst entsprechend höhere Gehälter fordern.
Auch eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich des Metallbauerhandwerks kann sich finanziell lohnen. Zum Beispiel sind Schweißer mit speziellen Schweißverfahren oder Fachkräfte für CNC-Technik oft sehr gefragt und können überdurchschnittliche Gehälter erzielen.
Fazit: Die Ausbildungsvergütung als Metallbauer ist ein guter Start ins Berufsleben. Mit Fleiß, Engagement und Weiterbildung kannst du deine Karriere aktiv gestalten und dein Gehalt kontinuierlich steigern. Informiere dich, vergleiche und handle klug!
