Was Tun Wenn Alles Zu Viel Wird

Okay, Leute, mal ehrlich. Hand aufs Herz: Wer kennt das nicht? Dieses Gefühl. Dieser Knoten im Magen. Diese innere Stimme, die schreit: "Ich. Kann. Nicht. Mehr!" Willkommen im Club der Überforderten! Wir sind viele.
Was tun, wenn alles zu viel wird? Die To-Do-Liste länger ist als eine Schlange vor dem Bäcker am Sonntagmorgen? Die E-Mails sich stapeln wie Wäscheberge nach einem Festivalbesuch? Der Chef brüllt, die Kinder quengeln, und der Partner hat auch noch schlechte Laune?
Mein erster Gedanke? Wegrennen! Am besten auf eine einsame Insel. Mit WLAN, versteht sich. Aber das ist ja leider meistens nicht drin. Also, Plan B muss her.
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Der Notfall-Plan für Überforderte
Schritt 1: Atmen! Ja, ich weiß, klingt doof. Aber tief durchatmen hilft wirklich. Stell dir vor, du bist ein Drache, der gerade Feuer speit. Nur ohne das Feuer. Und ohne die Schuppen.
Schritt 2: Realitätscheck. Ist wirklich alles wichtig? Oder können wir da nicht ein bisschen... aussortieren? Hier kommt meine (zugegeben, etwas unpopuläre) Meinung ins Spiel: Manche Dinge sind einfach nicht so wichtig, wie wir denken. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn du die Staubflusen unter dem Sofa ignorierst. Deal with it!

Schritt 3: Prioritäten setzen. Was muss heute erledigt werden? Was kann bis morgen warten? Und was... naja, was kann vielleicht auch einfach in den Tiefen des Internets für immer verschwinden? (Ja, ich meine diese eine Präsentation für den Chef, die sowieso keiner versteht.)
Schritt 4: Hilfe holen! Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz! Frag deinen Partner, die Freunde, die Familie. Sogar die Nachbarn! (Okay, vielleicht nicht unbedingt die Nachbarn. Es sei denn, sie sind wirklich nett und backen gute Kuchen.)

Schritt 5: Der absolute Notfall-Tipp: Eine kleine Auszeit. Und damit meine ich nicht "5 Minuten auf Instagram scrollen". Sondern richtig abschalten. Ein heißes Bad, ein Spaziergang im Park, ein Nickerchen auf der Couch. Erlaubt ist, was guttut!
Unpopuläre Meinung des Tages
Apropos Auszeit: Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Manchmal ist es völlig okay, einfach mal... nichts zu tun. Gar nichts. Ja, richtig gelesen. Nichts. Kein schlechtes Gewissen. Kein "Ich müsste doch eigentlich...". Einfach nur sein. Die Decke anstarren. Dem Wind lauschen. Den eigenen Gedanken nachhängen. Das ist keine Zeitverschwendung, sondern lebensnotwendig. Punkt.

Ich weiß, ich weiß. In unserer Leistungsgesellschaft wird das nicht gerne gesehen. Aber ganz ehrlich? Auf Dauer macht uns das kaputt. Wir sind keine Roboter. Wir brauchen Pausen. Wir brauchen Luft zum Atmen. Wir brauchen Zeit für uns selbst. Sonst brennen wir aus wie eine Wunderkerze, die zu lange gehalten wurde.
"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." - Winston Churchill (Der Typ hatte wahrscheinlich auch mal Stress.)

Also, liebe Freunde, wenn euch mal wieder alles zu viel wird: Denkt an meinen Notfall-Plan. Und an meine unpopuläre Meinung. Und vor allem: Seid nett zu euch selbst. Ihr seid toll, so wie ihr seid. Auch wenn ihr gerade nicht die Welt retten. Sondern nur versuchen, den Tag zu überleben.
Und wenn das alles nichts hilft? Dann bleibt immer noch die einsame Insel. Mit WLAN, versteht sich.
Ach ja, und vergesst nicht: Lachen hilft! Auch wenn es nur ein kleines, leises Kichern ist. Es lockert die Muskeln und hebt die Stimmung. Versprochen!
