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Was Muss Alles In Den Lebenslauf


Was Muss Alles In Den Lebenslauf

Ich erinnere mich noch gut an das Bewerbungsgespräch für meinen ersten richtigen Job. Ich war supernervös, hatte mir extra einen viel zu steifen Blazer gekauft und dann... habe ich im Gespräch völlig vergessen, die Hälfte der Dinge zu erwähnen, die in meinem Lebenslauf standen! Der Recruiter war so nett und fragte nach: "Ah, Sie haben also auch Erfahrung mit Projektmanagement? Das steht ja nur so am Rande in Ihrem CV..." Peinlich! Das hat mir gezeigt: Der Lebenslauf ist deine einzige Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Und der muss sitzen!

Also, was muss da rein? Lasst uns das mal ganz locker und ohne viel Fachchinesisch angehen. Denn ehrlich gesagt, die perfekte Vorlage für einen Lebenslauf gibt es nicht. Aber es gibt definitiv ein paar Dinge, die unbedingt rein müssen, wenn du nicht willst, dass dein CV direkt im digitalen Papierkorb landet.

Die Basics: Kontaktdaten und Persönliches

Klar, klingt banal, aber vergiss nicht deinen Namen, deine Adresse, Telefonnummer und eine professionelle E-Mail-Adresse. Bitte nicht "partymaus2000@..." verwenden, ja? Und ein professionelles Foto? Ansichtssache. In manchen Branchen ist es Standard, in anderen eher unüblich. Achte darauf, was in deiner Branche erwartet wird!

Manche Leute packen auch ihr Geburtsdatum und ihren Familienstand rein. Muss nicht unbedingt sein, ist aber auch nicht schlimm, wenn es drinsteht. Denk aber daran: Weniger ist oft mehr. Konzentriere dich auf die Infos, die für den Job wirklich relevant sind.

Dein beruflicher Werdegang: Chronologisch und klar

Hier kommt das Herzstück! Liste deine bisherigen Jobs auf, idealerweise in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (also der aktuellste Job zuerst). Für jeden Job gehören rein:

Lebenslauf: Tipps, Beispiele, Muster & Vorlagen 2020
Lebenslauf: Tipps, Beispiele, Muster & Vorlagen 2020
  • Zeitraum: Von wann bis wann hast du dort gearbeitet?
  • Firma: Wie heißt die Firma?
  • Position: Was war deine Jobbezeichnung?
  • Aufgaben: Das ist wichtig! Was hast du konkret gemacht? Welche Erfolge hast du erzielt? Sei spezifisch und verwende aktive Verben! (z.B. "Entwickelte...", "Implementierte...", "Verbesserte...")

Pro-Tipp: Verwende Stichpunkte, um deine Aufgaben aufzulisten. Das ist viel übersichtlicher als ein langer Textabschnitt. Und die Recruiter werden es dir danken!

Deine Ausbildung: Vom Schulabschluss bis zum Studium

Auch hier gilt: Liste deine Ausbildungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge auf. Nenne:

Lebenslauf: Vorlagen, Inhalt, Tipps, Optimierung | karrierebibel.de
Lebenslauf: Vorlagen, Inhalt, Tipps, Optimierung | karrierebibel.de
  • Zeitraum: Von wann bis wann hast du die Ausbildung absolviert?
  • Institution: Wie hieß die Schule, Uni oder sonstige Bildungseinrichtung?
  • Abschluss: Welchen Abschluss hast du erreicht? (z.B. Abitur, Bachelor, Master)
  • Schwerpunkte: Wenn du relevante Schwerpunkte hattest, erwähne sie kurz.

Wenn du gerade erst mit dem Studium fertig bist, kannst du hier auch deine Abschlussarbeit oder relevante Projekte kurz erwähnen. Das zeigt Engagement!

Zusatzqualifikationen und Kenntnisse: Was dich besonders macht

Hier kannst du zeigen, was du sonst noch so drauf hast! Nenne:

Tabellarischer Lebenslauf | Inhalt & Aufbau + Beispiele
Tabellarischer Lebenslauf | Inhalt & Aufbau + Beispiele
  • Sprachkenntnisse: Gib das Niveau an (z.B. Muttersprache, fließend, gute Kenntnisse, Grundkenntnisse).
  • IT-Kenntnisse: Welche Programme und Software beherrschst du? (z.B. MS Office, Adobe Creative Suite, Programmiersprachen)
  • Zertifikate und Weiterbildungen: Alles, was für den Job relevant sein könnte.
  • Führerschein: Falls relevant für die Stelle.

Sei ehrlich! Es bringt nichts, Kenntnisse anzugeben, die du nicht wirklich hast. Das kommt im Gespräch oder im Job schnell raus.

Interessen und Engagement: Zeig Persönlichkeit (mit Vorsicht!)

Hier kannst du ein bisschen von dir selbst zeigen. Aber Vorsicht: Wähle deine Interessen und dein Engagement weise! "Netflix schauen" ist vielleicht nicht die beste Wahl. Eher Dinge wie "ehrenamtliche Tätigkeit im Tierschutzverein" oder "aktives Mitglied im lokalen Schachclub". Zeige, dass du ein interessierter und engagierter Mensch bist. Aber übertreibe es nicht! Weniger ist auch hier mehr. Und es sollte zur Stelle passen.

So, das war's im Großen und Ganzen. Denk dran: Dein Lebenslauf ist deine Visitenkarte. Mach ihn übersichtlich, klar und prägnant. Und passe ihn unbedingt an die jeweilige Stelle an! Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

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