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Was Kostet Sterbehilfe In Der Schweiz


Was Kostet Sterbehilfe In Der Schweiz

Okay, lasst uns mal über etwas reden, das man normalerweise nicht am Kaffeetisch bespricht: Sterbehilfe. Und zwar in der Schweiz. Ja, genau, dem Land der Schokolade, der Uhren und…nun ja, des organisierten Abschieds. Aber was kostet das eigentlich, wenn man sich für diesen Weg entscheidet?

Ich weiß, das Thema ist heikel. Aber mal ehrlich, wir reden doch auch über die Preise von neuen Autos oder Luxusurlauben. Warum also nicht auch darüber, was ein würdevoller Abschied kostet? Ist doch auch eine Art von "Urlaub", oder? (Kleiner Scherz am Rande, bitte nicht steinigen!).

Das liebe Geld: Was die Sterbehilfe in der Schweiz kostet

So, jetzt Butter bei die Fische, wie man so schön sagt. Die Kosten für Sterbehilfe in der Schweiz sind…naja, nicht gerade ein Schnäppchen. Wir reden hier von Summen, die locker in den vierstelligen Bereich gehen. Tausende von Franken. Autsch!

Aber warum ist das so teuer? Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zuerst einmal die Organisation selbst. Eine Organisation wie zum Beispiel Dignitas oder Exit (die bekanntesten Player auf dem Markt) muss natürlich ihre Kosten decken. Das sind Miete, Personal, Medikamente und so weiter.

Dann kommt die ärztliche Beratung dazu. Ein Arzt muss feststellen, ob die Voraussetzungen für Sterbehilfe überhaupt erfüllt sind. Das heißt, der Patient muss unheilbar krank sein und unter unerträglichem Leiden leiden. Dieser Prozess ist natürlich mit Kosten verbunden.

Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid
Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid

Und last but not least, die eigentliche Durchführung der Sterbehilfe. Das Medikament, die Anwesenheit von medizinischem Personal, die Dokumentation – all das kostet Geld.

Ein paar Zahlen, bitte!

Okay, ich weiß, ihr wollt konkrete Zahlen. Also gut. Bei Exit, der grössten Sterbehilfeorganisation der Schweiz, zahlt man als Mitglied einen jährlichen Beitrag. Dieser Beitrag deckt aber nicht die Kosten der Sterbehilfe selbst. Für die eigentliche Sterbehilfe muss man dann noch mal extra blechen. Und zwar nicht zu knapp. Da kommen schnell mal 7.000 bis 10.000 Franken zusammen.

Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid
Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid

Bei Dignitas, die auch internationale Klientel betreuen, kann es sogar noch teurer werden. Hier können die Kosten schnell in den fünfstelligen Bereich gehen. Puh!

Kurz gesagt: Sterbehilfe in der Schweiz ist kein billiges Vergnügen. Aber mal ehrlich, was ist heutzutage schon billig?

Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid
Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid

Meine (unpopuläre) Meinung

Jetzt kommt meine (wahrscheinlich unpopuläre) Meinung: Ich finde, es ist gut, dass es diese Möglichkeit in der Schweiz gibt. Ja, es kostet Geld. Aber was ist denn ein würdevoller Abschied wert? Sollte das nicht jedem Menschen zugänglich sein, unabhängig vom Kontostand?

Ich weiß, das ist idealistisch gedacht. Aber ich finde, wir sollten darüber nachdenken, wie wir sicherstellen können, dass Sterbehilfe nicht nur etwas für die Reichen und Schönen ist. Vielleicht durch staatliche Zuschüsse oder Spendenaktionen?

Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid
Suizide und Sterbehilfe in der Schweiz 1999 - 2014 | fowid

Klar, das Thema ist kompliziert. Aber ich finde, wir sollten offen darüber reden. Und vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob wir nicht bereit wären, einen Teil unseres Erbes für einen würdevollen Abschied zu reservieren. Denn mal ehrlich, was nützt uns das ganze Geld, wenn wir am Ende unseres Lebens unerträglich leiden?

Also, was meint ihr? Teilt ihr meine (unpopuläre) Meinung? Oder seht ihr das ganz anders? Ich bin gespannt auf eure Kommentare! Und denkt dran: Immer schön freundlich bleiben, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir sind ja schließlich zivilisiert…meistens zumindest.

Und jetzt gehe ich erst mal eine Runde Schokolade essen. Die ist wenigstens bezahlbar. (Noch!).

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