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Was Ist Weitsichtigkeit Und Kurzsichtigkeit


Was Ist Weitsichtigkeit Und Kurzsichtigkeit

Na, setzt euch erstmal! Ich erzähl euch was – und zwar über meine Augen. Die sind nämlich manchmal... sagen wir mal... gesprächig. Oder besser gesagt, eigensinnig. Wir reden heute über Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit. Klingt kompliziert? Keine Sorge, ich erklär's euch so, dass sogar meine Oma Mathilde das versteht (und die versteht nicht mal, warum man nicht alles in Aspik einlegen kann).

Kurzsichtigkeit: Der Tunnelblick-Terror

Fangen wir mit der Kurzsichtigkeit an. Stellt euch vor, ihr seid in einem dieser schicken Tunnel, die aussehen wie aus einem Science-Fiction-Film. Alles nah dran ist super scharf, ihr könnt jede Staubfluse auf eurem Pulli zählen. Aber was am Ende des Tunnels ist? Totale Matschpampe! Ihr seht nur noch verschwommene Gestalten, die aussehen wie Aliens, die gerade ihren ersten Drink hatten.

Das ist im Prinzip Kurzsichtigkeit. Ihr seht nah gestochen scharf, aber alles, was weiter weg ist, verschwimmt zu einem undefinierbaren Brei. Das liegt daran, dass das Licht, das durch eure Augen kommt, nicht genau auf der Netzhaut landet, sondern davor. (Stellt euch vor, das Licht ist wie ein Paketbote, der immer die falsche Adresse findet!)

Was sind die Symptome? Naja, ihr kneift die Augen zusammen, wenn ihr Straßenschilder lesen wollt (sieht aus, als ob ihr genervt seid, obwohl ihr einfach nur was sehen wollt). Ihr sitzt im Kino in der ersten Reihe, was zwar toll ist, um Popcorn zu verschütten, aber doof, wenn der Film aus einem Haufen Pixel besteht. Und ihr erkennt eure Freunde erst, wenn sie euch auf die Schulter klopfen – oder euch versehentlich umrennen.

Ich sag's euch, als ich gemerkt habe, dass ich kurzsichtig bin, war das ein echter Schock. Ich dachte immer, ich bin einfach nur sehr... selektiv in meiner Wahrnehmung. "Nein, ich ignoriere dich nicht, ich... konzentriere mich auf das, was wirklich wichtig ist: meinen Kaffee!".

Kurzsichtigkeit Vs. Weitsichtigkeit: Unterschiede Einfach Erklärt
Kurzsichtigkeit Vs. Weitsichtigkeit: Unterschiede Einfach Erklärt

Weitsichtigkeit: Der Adlerblick-Aufschieber

Okay, jetzt zur Weitsichtigkeit. Das ist so ziemlich das Gegenteil. Hier ist alles, was weit weg ist, messerscharf. Ihr könnt Adler beim Kreisen am Himmel beobachten und Ameisen aus 10 Metern Entfernung beim Picknick stören. Aber was ist mit dem Kleingedruckten auf der Speisekarte? Oder den winzigen Buchstaben in eurem Lieblingsroman? Vergiss es!

Bei Weitsichtigkeit landet das Licht hinter der Netzhaut. (Der Paketbote hat diesmal die falsche Stadt gefunden!). Das führt dazu, dass ihr Schwierigkeiten habt, Dinge zu sehen, die nah dran sind. Ihr haltet Bücher weit weg von euch, damit ihr sie lesen könnt (was euch aussehen lässt wie einen Dirigenten, der ein sehr kleines Orchester leitet). Und ihr fragt eure Freunde ständig: "Was steht da?".

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit Stockfoto, Bild: 49222058 - Alamy
Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit Stockfoto, Bild: 49222058 - Alamy

Das Tückische an Weitsichtigkeit ist, dass sie sich oft erst später im Leben bemerkbar macht. Als Kinder haben wir oft noch genug "Reserven", um das auszugleichen. Aber wenn wir älter werden, erschöpfen sich diese Reserven, und plötzlich brauchen wir eine Lesebrille. (Ich nenne meine Lesebrille liebevoll "meine zweite Nase".)

Weitsichtigkeit kann auch zu Kopfschmerzen führen, besonders nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Eure Augen müssen sich nämlich ständig anstrengen, um scharf zu sehen. Das ist wie beim Marathonlaufen – nur dass eure Augen die Beine sind und der Marathon aus Lesen besteht.

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit: Unterschiede | CARE Vision Blog
Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit: Unterschiede | CARE Vision Blog

Die große Frage: Was tun?

Also, was macht man nun, wenn man kurz- oder weitsichtig ist? Keine Panik! Es gibt Lösungen. Die Klassiker sind natürlich Brillen und Kontaktlinsen. Die gibt's heutzutage in allen Formen und Farben, von nerdig-chic bis hin zu super-stylish. Sucht euch was aus, was zu eurem Stil passt! (Ich persönlich stehe ja auf Brillen mit Glitzersteinchen. Weil... warum nicht?).

Und dann gibt es noch die Laserbehandlungen. Das ist sozusagen die Königsklasse der Sehkorrektur. Dabei wird die Hornhaut so verändert, dass das Licht wieder richtig auf die Netzhaut trifft. Ist natürlich ein bisschen gruselig, aber viele Leute schwören drauf. (Ich überlege mir das noch. Die Vorstellung von Lasern in meinen Augen... da krieg ich Gänsehaut. Aber hey, vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass es funktioniert?).

Wichtig ist: Geht regelmäßig zum Augenarzt! Der kann feststellen, ob ihr kurz- oder weitsichtig seid, und euch die beste Lösung empfehlen. Und vergesst nicht: Augen sind wertvoll! Also behandelt sie gut, gönnt ihnen Pausen und tragt eine Sonnenbrille, wenn die Sonne scheint. (Und falls ihr mal wieder was nicht seht: Fragt einfach eure Freunde! Die helfen bestimmt gerne – oder machen sich zumindest lustig über euch. So oder so, ist das Leben unterhaltsam!).

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