Was Ist Eine Disziplin

Disziplin? Papperlapapp!
Okay, mal ehrlich. Was ist eigentlich Disziplin? Klingt nach Strafecke, nach Hausaufgaben machen (bäh!), und nach ganz vielen Dingen, die keinen Spaß machen. Findet ihr nicht auch?
Ich habe da so eine… sagen wir mal… unpopuläre Meinung. Vielleicht ist das ja auch nur meine persönliche Macke. Aber für mich ist Disziplin oft einfach nur… naja… langweilig.
Klar, wir alle wissen, was uns die schlauen Bücher erzählen. Disziplin ist der Schlüssel zum Erfolg! Disziplin ist, wenn du jeden Morgen um 5 Uhr aufstehst, um zu joggen, selbst wenn du lieber mit deinem Teddy im Bett kuscheln würdest. (Ich spreche natürlich nicht aus Erfahrung. hüstel)
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Und natürlich, es gibt Bereiche, wo Disziplin superwichtig ist. Stell dir vor, der Chirurg, der dich operiert, denkt sich: "Ach, heute habe ich aber keine Lust, so genau zu sein." Autsch!
Aber im Alltag? Muss wirklich alles diszipliniert sein? Muss ich wirklich jeden Tag den gleichen Salat essen, um "gesund" zu sein? Muss ich wirklich jeden Abend pünktlich um 22 Uhr ins Bett, selbst wenn gerade meine absolute Lieblingsserie läuft?

Ich sage: Nein! (Mit Nachdruck!) Ein bisschen Spontaneität, ein bisschen Chaos, ein bisschen "Heute mach ich mal, worauf ich Bock habe!" – das ist doch auch wichtig! Das hält uns jung, das hält uns kreativ, das hält uns… na ja… menschlich!
Ich kenne Leute, die sind wahre Disziplin-Maschinen. Die haben ihren Tag in 15-Minuten-Schritten durchgeplant. Respekt! Aber ich frage mich dann immer: Bleibt da noch Platz für Überraschungen? Für das Unerwartete? Für ein spontanes Eis mit Freunden, weil die Sonne so schön scheint?

Ich glaube, das Problem ist, dass wir Disziplin oft mit Verzicht gleichsetzen. Mit dem Verzicht auf Spaß, auf Freude, auf alles, was das Leben lebenswert macht. Aber muss das sein?
Vielleicht ist es auch einfach nur eine Frage der Definition. Was, wenn Disziplin nicht bedeutet, sich zu quälen, sondern sich selbst so gut zu kennen, dass man weiß, wann man sich wirklich zusammenreißen muss? Wann man sich einen kleinen Schubs geben muss, um etwas zu erreichen, das einem wichtig ist? Und wann man einfach mal die Fünf gerade sein lassen kann?
Vielleicht ist Disziplin ja gar nicht so ein furchtbares Monster, wie ich immer dachte. Vielleicht ist es eher wie ein… naja… ein kleiner, freundlicher Drache. Ein Drache, der uns manchmal anstupst, aber uns auch beschützt. Ein Drache, der uns hilft, unsere Ziele zu erreichen, ohne uns dabei den Spaß am Leben zu nehmen.

Oder vielleicht liege ich auch einfach völlig falsch. Vielleicht ist Disziplin wirklich die ultimative Superkraft. Vielleicht sollte ich mich einfach mal zusammenreißen und jeden Morgen um 5 Uhr joggen gehen. (Nein, lieber doch nicht!)
Ich bleibe lieber bei meiner "undisziplinierten" Art. Ich tanze lieber mal aus der Reihe. Ich genieße lieber den Moment. Und wenn ich mal etwas nicht schaffe, dann ist das auch okay. Hauptsache, ich habe Spaß dabei gehabt!

Frei nach Oscar Wilde: "Ich widerstehe allem, außer der Versuchung." Und ich widerstehe vor allem der Versuchung, zu diszipliniert zu sein!
Also, was denkt ihr? Bin ich jetzt total verrückt? Oder gibt es da draußen noch mehr "Disziplin-Skeptiker"? Lasst es mich wissen!
Und denkt dran: Das Leben ist zu kurz, um es mit zu viel Disziplin zu vergeuden! 😉
