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Was Hilft Bei Perioraler Dermatitis


Was Hilft Bei Perioraler Dermatitis

Hand aufs Herz, wer kennt das nicht: Plötzlich tauchen kleine, rote Pickelchen rund um den Mund auf, die Haut spannt und juckt. Willkommen im Club der Perioralen Dermatitis-Geplagten! Klingt erstmal nicht nach Spaß, aber keine Sorge, wir nehmen diesem Hautproblem den Schrecken. Denn auch wenn's lästig ist, die sogenannte "Mundrose" ist in den meisten Fällen gut in den Griff zu bekommen. Und mal ehrlich, wer freut sich nicht, wenn die Haut wieder strahlt und man sich rundum wohlfühlt?

Was ist Periorale Dermatitis überhaupt? Kurz gesagt: Eine entzündliche Hauterkrankung, die sich meistens um den Mund herum, manchmal aber auch um die Nase oder die Augen, bemerkbar macht. Die Haut ist gerötet, zeigt kleine Papeln (Pickelchen) und Pusteln und kann sich schuppen. Besonders unangenehm ist oft das Spannungsgefühl und der Juckreiz. Das Ziel der Behandlung ist klar: Die Entzündung zu stoppen, die Hautbarriere wieder aufzubauen und langfristig dafür zu sorgen, dass die Symptome nicht wiederkommen.

Was hilft wirklich? Die "Null-Therapie" und mehr! Der erste und oft wichtigste Schritt ist die sogenannte "Null-Therapie". Das bedeutet: Keine Kosmetikprodukte, keine Cremes, kein Make-up auf die betroffenen Stellen auftragen. Auch wenn es schwerfällt, die Haut braucht jetzt eine Pause, um sich selbst zu regenerieren. Warum? Oftmals sind es gerade die vermeintlich pflegenden Produkte, die die Haut zusätzlich reizen und die Entzündung am Leben erhalten.

Nach der Null-Therapie, die meist ein paar Tage bis Wochen dauert, kann man langsam und vorsichtig mit einer sehr reduzierten und milden Hautpflege beginnen. Hier sind einige Do's und Don'ts:

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  • Do: Lauwarmes Wasser zur Reinigung verwenden. Sanfte, parfümfreie Reinigungsprodukte sind erlaubt, aber sparsam einsetzen.
  • Do: Leichte, feuchtigkeitsspendende Cremes mit wenigen Inhaltsstoffen verwenden. Ideal sind Produkte, die speziell für empfindliche Haut oder Neurodermitis entwickelt wurden.
  • Do: Auf eine gesunde Ernährung achten. Viel Wasser trinken und auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achten.
  • Don't: Cortisoncremes verwenden, außer der Arzt hat sie ausdrücklich verschrieben. Sie können zwar kurzfristig helfen, verschlimmern das Problem aber langfristig.
  • Don't: Stark parfümierte oder alkoholhaltige Produkte verwenden.
  • Don't: An den Pickelchen herumdrücken. Das verschlimmert die Entzündung und kann zu Narbenbildung führen.

Wann zum Arzt? Wenn die Symptome sehr stark sind, die Null-Therapie nicht anschlägt oder du dir unsicher bist, solltest du unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Er kann die Diagnose bestätigen und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung verschreiben. Manchmal sind Cremes mit Wirkstoffen wie Metronidazol oder Erythromycin notwendig, um die Entzündung zu bekämpfen. In seltenen Fällen werden auch Antibiotika in Tablettenform verschrieben.

Geduld ist gefragt! Die Behandlung der Perioralen Dermatitis erfordert Geduld und Konsequenz. Es kann einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Haut wieder vollständig abgeheilt ist. Aber mit der richtigen Pflege und etwas Geduld kannst du die Mundrose besiegen und dich wieder wohl in deiner Haut fühlen! Und denk dran: Du bist nicht allein! Viele Menschen leiden unter diesem Hautproblem, und es gibt Hilfe. Also, Kopf hoch und ran an die richtige Pflege!

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