Was Braucht Man Um Pilot Zu Werden

Also, Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (mit ordentlich Koffein, ihr werdet's brauchen!), und lasst mich euch mal 'ne Geschichte erzählen: Die Geschichte, wie man Pilot wird. Klingt episch, oder? Ist es auch. Aber keine Panik, es ist weniger "Top Gun" und mehr "Top... äh... Flugschüler, der hoffentlich nicht das Flugzeug schrottet".
Die Frage aller Fragen: Was braucht man also, um die Schwerkraft auszulachen und einfach mal so über den Wolken rumzudüsen? Tja, mehr als nur 'ne coole Sonnenbrille (obwohl die natürlich auch nicht schadet).
Grundvoraussetzungen: Nicht vom Himmel gefallen (oder doch?)
Fangen wir mal beim Offensichtlichen an: Du brauchst 'nen Schulabschluss. Was genau, ist ein bisschen komplizierter, aber im Allgemeinen ist ein guter Realschulabschluss oder das Abitur schon mal 'ne feine Sache. Denkt dran, ihr müsst auch rechnen und physikalische Gesetze verstehen – sonst landet ihr schneller auf der Erde, als ihr "Mayday" rufen könnt.
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Dann kommt der Gesundheitscheck. Und der ist kein Zuckerschlecken. Stell dir vor, du gehst zum TÜV, aber für deinen Körper. Du brauchst ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis. Das bedeutet, die schauen dich von Kopf bis Fuß an, checken deine Augen, dein Herz, deine Ohren (denn im Cockpit ist's laut, und du musst die Anweisungen verstehen!), und deine allgemeine Fitness. Wenn du unter Höhenangst leidest oder beim Anblick einer Spritze ohnmächtig wirst, ist Pilot vielleicht nicht die beste Berufswahl. Es sei denn, du willst deine Passagiere schon vor dem Start auf eine Achterbahnfahrt schicken.
Überraschende Tatsache Nummer 1: Wusstet ihr, dass Piloten früher regelmäßig an Flugshows teilnehmen mussten, um ihre Flugtauglichkeit unter Beweis zu stellen? Heutzutage gibt's zum Glück Simulatoren, aber die Vorstellung, dass dein Arzt dich nach einem Looping fragt, ist schon irgendwie witzig.

Die Ausbildung: Lernen, lernen, lernen (und hoffentlich nicht abstürzen)
Okay, du hast die Voraussetzungen erfüllt. Glückwunsch! Jetzt geht's ans Eingemachte: Die Ausbildung. Und die ist... teuer. Verdammt teuer. So teuer, dass du dir wahrscheinlich überlegen wirst, doch lieber 'ne Karriere als professioneller Katzenvideos-Dreher anzustreben. Aber hey, denk an die Aussicht! Und die coolen Uniformen!
Es gibt verschiedene Wege, Pilot zu werden. Du kannst dich bei einer Flugschule anmelden (da gibt es private und solche, die mit Fluggesellschaften zusammenarbeiten), oder du versuchst dein Glück bei der Bundeswehr. Letzteres ist zwar kostenlos, aber dafür musst du halt auch 'n paar Jahre dem Staat dienen. Und lernen, wie man mit 'nem Kampfjet umgeht. Was ja auch nicht verkehrt ist, wenn man mal 'n Stau umfliegen muss.
Die Ausbildung selbst ist 'ne Mischung aus Theorie und Praxis. Du lernst alles über Aerodynamik, Navigation, Meteorologie, Flugzeugtechnik und natürlich das Fliegen selbst. Am Anfang sitzt du mit 'nem Fluglehrer im Cockpit, der dir zeigt, wie's geht. Und dann, irgendwann, darfst du alleine ran. Das ist der Moment, in dem du dich fragst, ob du wirklich alles richtig verstanden hast. Und hoffst, dass der Tower nicht merkt, wie nervös du bist.

Witzige Anekdote: Ich hab mal gehört, ein Flugschüler hat beim ersten Alleinflug aus Versehen den Scheibenwischer eingeschaltet. Bei strahlendem Sonnenschein. Der Fluglehrer am Boden soll Tränen gelacht haben.
Die Lizenz: Dein Ticket in die Lüfte
Nach bestandener Prüfung bekommst du deine Pilotenlizenz. Und damit darfst du endlich... ja, was eigentlich? Erstmal nicht so viel. Mit einer Privatpilotenlizenz (PPL) darfst du kleine Maschinen fliegen und Freunde und Familie mitnehmen. Aber um richtig Kohle zu scheffeln, brauchst du eine Verkehrspilotenlizenz (ATPL). Und die kriegst du nur mit noch mehr Flugstunden, noch mehr Prüfungen und noch mehr... Geld. Aber hey, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und Piloten werden auch nicht über Nacht geboren.

Soft Skills: Mehr als nur Fliegen können
Und zum Schluss noch ein paar Soft Skills, die du als Pilot unbedingt brauchst: Teamfähigkeit (du bist ja nicht alleine im Cockpit), Entscheidungsfreude (wenn's brenzlig wird, musst du schnell reagieren), Stressresistenz (Verspätungen, Turbulenzen, meckernde Passagiere – das gehört alles dazu), und natürlich eine ordentliche Portion Verantwortungsbewusstsein (du hast schließlich 'ne Menge Leben in deinen Händen).
Überraschende Tatsache Nummer 2: Viele Fluggesellschaften legen Wert darauf, dass ihre Piloten Fremdsprachen sprechen. Nicht nur Englisch, sondern auch andere Sprachen. Wer weiß, vielleicht musst du ja mal auf Spanisch 'nem Passagier erklären, dass sein Gepäck verloren gegangen ist.
Also, was lernen wir daraus? Pilot zu werden ist 'ne Herausforderung, aber es ist machbar. Es braucht Zeit, Geld, Geduld und 'ne gehörige Portion Leidenschaft. Aber wenn du wirklich davon träumst, die Welt von oben zu sehen, dann lass dich nicht entmutigen. Schnapp dir 'ne Tasse Kaffee (oder zwei), informier dich gründlich und fang an, deinen Traum zu verwirklichen. Und denk dran: Hauptsache, die Landung ist weich!
