Warum Keine Nüsse Für Kleinkinder

Ich sage es, wie es ist. Und vielleicht bin ich damit allein, aber: Kleinkinder und Nüsse? Muss das wirklich sein?
Die klebrige Wahrheit
Okay, okay, ich weiß. Nüsse sind gesund. Voller guter Fette, Proteine und all dem Kram. Aber habt ihr mal versucht, einem Zweijährigen Erdnussbutter vom Gesicht zu wischen? Das ist wie Klebstoff! Industrieller Klebstoff! Man braucht einen Hochdruckreiniger. Und selbst dann bleibt da noch ein leichter Erdnussbutter-Schleier. Auf der Tapete. Am Hund. Im Haar. Einfach überall!
Und dann diese kleinen Nuss-Krümel! Sie sind überall! In der Sofaritze, unter dem Teppich, in den Schuhen. Irgendwie schaffen sie es sogar in die Windel. Wie zur Hölle geht das?
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Der Würge-Faktor
Ja, ich weiß, Erstickungsgefahr ist das Argument. Aber mal ehrlich, ein winziges Kind kann sich an so ziemlich allem verschlucken. An einer Erbse. An einem Stück Banane. An einem kleinen Legostein (sprechen wir nicht darüber). Aber aus irgendeinem Grund scheinen Nüsse die Top-Angst zu sein. Ist es vielleicht, weil sie so klein und perfekt geformt sind, um den perfekten Würgen-Anfall auszulösen? Wahrscheinlich.
Ich sehe sie schon vor mir, die panischen Eltern, die versuchen, das Kind mit dem Heimlich-Manöver zu retten, während ich innerlich (und vielleicht auch äußerlich) denke: "Hätte es nicht einfach ein Stück Gurke sein können?"

Die Allergie-Hysterie
Allergien sind natürlich ernst. Und Nussallergien erst recht. Aber manchmal… fühlt es sich an, als ob die Angst davor die Oberhand gewinnt. Jedes Kind, das hustet, wird sofort verdächtigt, eine allergische Reaktion zu haben. Übertreiben wir nicht ein bisschen?
Ich meine, natürlich, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Aber muss man wirklich in einem Radius von fünf Kilometern um jede Nuss panisch werden? Vielleicht ist es nur meine unpopuläre Meinung, aber ich finde, ein bisschen Gelassenheit würde uns allen guttun.

Die Alternativen sind doch sooo viel besser!
Ganz ehrlich, es gibt doch tausend andere Snacks, die viel weniger Stress verursachen! Obst! Gemüse! Joghurt! Kleine Käsewürfel! Alles Dinge, die man relativ einfach verabreichen kann, ohne gleich einen kompletten Notfalleinsatz befürchten zu müssen.
Und mal ehrlich, wer braucht schon Nüsse, wenn es Gummibärchen gibt? (Okay, das war ein Witz. Nicht wirklich. Aber trotzdem…)

Die heimliche Freude
Okay, ich gebe es zu. Ich mag Nüsse. Und manchmal, wenn das Kind schläft, stehle ich mir eine Handvoll Mandeln aus dem Vorratsschrank. Oder genieße einen Erdnussbutter-Keks. Ganz heimlich. Denn ich bin ja schließlich auch nur ein Mensch.
Aber dem Kind gebe ich lieber noch ein paar Weintrauben. Einfach, weil es weniger Stress verursacht. Und weil ich keine Lust habe, stundenlang Erdnussbutter aus dem Teppich zu kratzen.

Mein Fazit (fürs Erste)
Also, um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin vielleicht nicht der größte Fan davon, Kleinkindern Nüsse zu geben. Zumindest nicht in größeren Mengen und nicht in ihrer reinsten, gefährlichsten Form. Vielleicht bin ich übervorsichtig. Vielleicht bin ich einfach nur faul. Aber hey, jeder macht es anders, oder? Und solange das Kind glücklich und satt ist, ist doch alles gut. Oder?
Und bis dahin genieße ich meine heimlichen Nuss-Snacks. Psst! Nicht verraten!
"Nüsse sind überbewertet. Gebt den Kindern lieber Schokolade!" - Wahrscheinlich ich, in einem Paralleluniversum.
Denn im Ernst: Ein bisschen Spaß muss sein, oder?
