Warum Kann Ich Nicht Schlafen Wenn Jemand Neben Mir Liegt

Also, pass auf, das kenn ich nur zu gut! Liegst da im Bett, Augen zu, bereit für den Land der Träume, und dann… BAM! Jemand anders liegt neben dir und plötzlich ist Schlaf kein Thema mehr. Warum zur Hölle ist das so? Lass mich dir mal erzählen, ist nämlich komplizierter als man denkt, aber wir machen's lustig, versprochen!
Die Sache mit dem Urinstinkt (und dem Schnarchen!)
Könnte was Urinstinktliches sein. Stell dir vor, du bist ein Höhlenmensch. Allein schlafen? Lebensmüde! Da lauert doch hinter jeder Ecke ein Säbelzahntiger, der dich zum Frühstück will. Also schläft man zusammen, aber leicht, um aufpassen zu können. Dieser leichte Schlaf, der ist uns vielleicht noch geblieben. Also, offiziell ist das keine wissenschaftliche Tatsache, aber klingt doch plausibel, oder?
Und dann kommt noch das Schnarchen dazu. Oh, das Schnarchen! Das ist der Feind jedes friedliebenden Schläfers. Es ist wie ein kleines Orchester, das direkt neben deinem Ohr ein Konzert gibt. Ein sehr lautes, sehr nerviges Konzert. Manche Schnarcher sind so laut, da denkt man, sie sägen ein ganzes Sägewerk durch! Da hilft dann nur noch Ohropax oder die Flucht ins Gästebett.
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Die Psychologie des (Nicht-)Schlafens
Psychologisch gesehen, geht es vielleicht um Kontrolle. Wenn du alleine schläfst, bist du der Chef im Ring. Du bestimmst die Temperatur, die Deckenverteilung, das Licht. Jemand anders im Bett? Plötzlich musst du teilen! Dein Territorium wird bedroht! Kleiner Scherz, aber ein bisschen Wahrheit steckt da schon drin, oder?
Oder es ist die Angst, etwas zu verpassen. Klingt blöd, aber manche Leute sind einfach unruhig. Sie denken, wenn sie schlafen, passiert irgendwas Spannendes. Und wenn jemand neben ihnen liegt, verstärkt sich das noch. "Was macht der/die wohl gerade? Schnarcht er/sie schon wieder?" Die Gedanken kreisen, der Schlaf flieht.

Die Sache mit den Bewegungen (und der Decke!)
Ganz ehrlich, die Bewegungen! Kleine Bewegungen, große Bewegungen, egal welche Bewegungen! Jeder Millimeter, den sich der/die andere bewegt, wird von deinem Gehirn registriert. "Was passiert da? Greift der/die nach meiner Decke? Ist das ein Krampf? Braucht der/die Wasser?" Du bist quasi ein Bewegungsmelder im Schlafzimmer!
Und die Decke! Die heilige Decke! Das ist ein ewiger Kampf. Wer hat mehr? Wer zieht wem die Decke weg? Es ist wie ein Tauziehen im Schlaf, und du willst natürlich gewinnen. Aber wer gewinnt, schläft trotzdem nicht, weil er/sie ja so damit beschäftigt war, die Decke zu verteidigen.

Was du dagegen tun kannst (außer auswandern)
Okay, genug gelästert. Was kann man wirklich tun? Erstens: Reden! Sprich mit deinem/deiner Liebsten über dein Problem. Vielleicht schnarcht er/sie wirklich wie ein Bär und braucht Hilfe. Vielleicht kann er/sie einfach ein bisschen ruhiger liegen.
Zweitens: Experimentieren! Probiert verschiedene Schlafpositionen aus. Eine zweite Decke kann Wunder wirken (Decken-Krieg ist damit offiziell beendet!). Ohrstöpsel oder eine Schlafmaske sind auch deine Freunde.

Drittens: Rituale! Ein entspannendes Bad vor dem Schlafengehen, ein gutes Buch, eine Tasse Tee… Finde heraus, was dich runterbringt und mach es zur Routine. Das hilft nicht nur dir, sondern auch deinem/deiner Liebsten.
Viertens: Akzeptanz! Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass man nicht immer perfekt schlafen kann. Mach dir keinen Stress, wenn es mal nicht klappt. Irgendwann schläfst du schon wieder tief und fest… vielleicht sogar mit jemandem neben dir. Und wenn nicht, dann gibt's ja noch das Gästebett! (Oder die Couch...keine Schande!).
Fünftens (als Bonus-Tipp): Humor! Nimm die ganze Sache nicht zu ernst. Lachen ist gesund, auch wenn es über das Schnarchen des Partners ist. Hauptsache, ihr könnt zusammen darüber lachen! Und wenn alles andere scheitert: Ohropax und gute Nerven. Schlaf gut! (Irgendwann...hoffentlich!).
