Warum Ist Der Mensch Böse

Na, habt ihr euch auch schon mal gefragt: "Warum zur Hölle benehmen sich manche Leute so daneben?" Keine Sorge, ihr seid nicht allein! Wir alle kennen das: Der Kollege, der ständig den letzten Kaffee wegschlürft, ohne neuen zu machen. Die Nachbarin, die schon wieder die Mülltonnen falsch befüllt hat. Oder der Autofahrer, der dich schneidet und dann noch den Stinkefinger zeigt. Argh! Da fragt man sich doch: Ist der Mensch von Natur aus ein kleines, fieses Monster?
Die ewige Frage: Gut oder Böse?
Es ist eine Frage, die Philosophen seit Jahrhunderten beschäftigt: Sind wir von Geburt an gut, und erst die Umstände verderben uns? Oder lauert tief in uns allen ein kleiner Hobbes, der nur darauf wartet, seine hässliche Fratze zu zeigen? Ich sage: Beides ein bisschen! Stellen wir uns das mal wie ein Schokoladenkuchen vor. Der Grundteig ist anständig, meinetwegen Vanille. Aber dann kommen noch Zutaten dazu: Ein Löffel Boshaftigkeit, eine Prise Egoismus, ein Hauch von Neid… und schwupps, haben wir einen Kuchen, der uns manchmal ein bisschen Bauchschmerzen bereitet.
Klar, es gibt die wirklich bösen Buben und Mädels. Die Hitlers und Stalins dieser Welt. Aber die sind zum Glück die Ausnahme. Die meisten von uns sind ja eher so die "Gelegenheits-Bösen". Wir klauen vielleicht mal ein Bonbon im Supermarkt (psssst!), lästern über die neue Frisur der Kollegin oder mogeln beim Monopoly. Alles nicht die feine englische Art, aber auch nicht wirklich satanisch, oder?
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Der ganz normale Wahnsinn im Alltag
Warum machen wir das? Nun, das ist so eine Sache. Manchmal ist es einfach Bequemlichkeit. Den Müll richtig trennen ist halt lästig. Manchmal ist es Frustration. Wenn der Chef mal wieder rummotzt, muss man ja irgendwie Dampf ablassen. Und manchmal ist es einfach nur… Langeweile! Was gibt es Schöneres, als die Stille im Wartezimmer mit einem lautstarken Telefonat zu durchbrechen? (Okay, vielleicht doch einiges, aber ihr versteht, was ich meine!)

Und dann ist da noch das liebe Thema Egoismus. Wir alle wollen doch im Grunde nur das Beste für uns selbst. Und manchmal nehmen wir dabei eben keine Rücksicht auf andere. Ist doof, aber ehrlich. Wer hat noch nie ein bisschen gedrängelt im Bus? Oder die beste Parklücke weggeschnappt, obwohl da schon jemand anders gewartet hat? Tja, willkommen im Club der "Ich-bin-der-Wichtigste"-Menschen! Aber hey, solange wir uns dessen bewusst sind und versuchen, uns zu bessern, ist ja noch nicht alles verloren!
"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf." - Thomas Hobbes (aber wir sind auch manchmal ganz liebe Schäfchen!)

Das Problem ist, dass wir oft gar nicht merken, wenn wir uns daneben benehmen. Wir sind so in unserem eigenen Film gefangen, dass wir die Auswirkungen unseres Handelns auf andere gar nicht wahrnehmen. Deshalb ist es so wichtig, sich ab und zu mal zu hinterfragen: Bin ich gerade ein Arschloch? Wenn die Antwort "Ja" lautet, dann ist es höchste Zeit, einen Gang zurückzuschalten und sich zu entschuldigen. Oder zumindest den nächsten Kaffee zu kochen! Versprochen?
Also, was lernen wir daraus? Der Mensch ist weder durch und durch gut noch durch und durch böse. Wir sind alle eine Mischung aus beidem. Wir haben die Fähigkeit zu unglaublicher Güte und Mitgefühl, aber auch zu fiesen Taten und Selbstsucht. Das ist einfach Teil unserer Natur. Und das ist okay! Solange wir uns bemühen, die gute Seite zu füttern und die böse Seite in Schach zu halten, wird die Welt ein bisschen besser. Und vielleicht, ganz vielleicht, klaut dann auch der Kollege nie wieder den letzten Kaffee!
