Wann Muss Man In Die Geriatrie

Wann muss man in die Geriatrie? Eine (leicht) ketzerische Betrachtung
Hand aufs Herz: Wer hat sich das nicht schon mal gefragt? Wann ist man eigentlich "alt genug" für die Geriatrie? Ist es der Geburtstag mit der runden Zahl? Oder wenn man anfängt, sich über Rückenschmerzen zu beklagen?
Ich habe da so meine ganz eigene, vielleicht etwas unpopuläre Meinung. Und die lautet: Eigentlich viel später, als man denkt!
Klar, die Geriatrie, das ist das Reich der Altersmedizin. Da kümmern sich Experten um die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen. Super wichtig und wertvoll, keine Frage!
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Aber viele verbinden das Ganze eben mit "alt und gebrechlich". Und da fängt das Problem an. Denn wann ist man wirklich "gebrechlich"? Wenn man die Treppe nicht mehr so flott hochkommt? Wenn man vergisst, wo man die Brille hingelegt hat?
Mal ehrlich, wer von uns jungen Hüpfern (ja, ich zähle mich noch dazu!) hat das nicht auch schon mal erlebt?
Ich sage: Solange man noch seinen eigenen Humor versteht, solange man noch über sich selbst lachen kann – solange ist die Geriatrie noch ein ganzes Stück entfernt!

Ich glaube, das Problem liegt oft im Kopf. Wenn man sich selbst als "alt" abstempelt, dann fängt das Altern erst richtig an. Dann lässt man sich hängen, gibt sich auf. Und das ist doch schade, oder?
Meine Oma, Gott hab sie selig, war bis kurz vor ihrem Tod fit wie ein Turnschuh. Sie hat jeden Tag Gymnastik gemacht, Kreuzworträtsel gelöst und sich über die neusten Klatschblätter aufgeregt. Und das mit über 90! Die Geriatrie? Hat sie nie von innen gesehen.
Ich behaupte: Die wahre Altersgrenze liegt nicht in den Jahren, sondern im Herzen. Solange das Herz noch jung schlägt, solange man noch neugierig ist und das Leben genießen will, ist alles andere Nebensache.

Natürlich, wenn die gesundheitlichen Probleme überhandnehmen, wenn man wirklich Hilfe braucht, dann ist die Geriatrie eine tolle Sache. Aber eben nicht, weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat, sondern weil man es wirklich braucht.
Ich plädiere für mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Alter. Für mehr Akzeptanz der kleinen Zipperlein, die nun mal dazugehören. Und für mehr Humor!
Lasst uns lieber überlegen, was wir noch alles erleben wollen, anstatt uns darüber zu grämen, was wir nicht mehr so gut können.

Oder wie mein Opa immer sagte: "Man ist so alt, wie man sich fühlt. Und ich fühle mich heute wie 20 – mit Rücken!"
Und wenn man dann doch mal in die Geriatrie muss? Na, dann nimmt man sich eben sein Lieblingsbuch mit, knüpft neue Kontakte und macht das Beste draus! Schließlich ist das Leben zu kurz, um sich zu ärgern – egal in welchem Alter.
Also, wann muss man in die Geriatrie? Ich sage: Wenn man keine Witze mehr über sich selbst machen kann. Und bis dahin: Auf geht's, das Leben wartet!

"Alter ist kein Hindernis. Es ist eine Herausforderung." - Sophia Loren (vermutlich)
Vielleicht bin ich ja total naiv. Vielleicht werde ich in 20 Jahren selbst jammernd in der Geriatrie sitzen. Aber bis dahin lebe ich mein Leben, lache so viel ich kann und mache mir keine Gedanken über das Alter.
Denn, um es mit den Worten von Mark Twain zu sagen: "Das Alter ist eine reine Kopfsache. Wenn du dich nicht drum kümmerst, dann tut es auch das Alter nicht."
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch schnell meine Gymnastik machen und mir die neusten Klatschblätter besorgen! Man will ja schließlich vorbereitet sein, falls es doch irgendwann mal soweit ist mit der Geriatrie... 😉
