Wann Benutzt Man Qui Und Wann Que

Okay, Leute, setzt euch, nehmt 'nen Kaffee (oder 'nen Wein, ist ja schließlich irgendwo auf der Welt schon Freitagabend) und lauscht! Es geht um was richtig Aufregendes: "Qui" und "Que" im Französischen. Ja, ich weiß, klingt erstmal so spannend wie 'ne Matheaufgabe mit Wurzeln, aber versprochen, ich versuche, das Ganze so unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Denn, seien wir ehrlich, Französisch lernen kann manchmal so anstrengend sein wie 'nen Eiffelturm hochzuklettern – in High Heels.
Qui oder Que? Das ist hier die Frage (Shakespeare auf Französisch)
Also, im Prinzip ist es ganz einfach. Aber wie wir alle wissen, ist im Prinzip immer leichter gesagt als getan. Stell dir vor, "Qui" und "Que" sind wie zwei Türsteher vor 'nem exklusiven Club. Sie entscheiden, wer reinkommt und wer draußen bleiben muss. Und die Entscheidung hängt davon ab, was die Person (oder das Wort) im Satz vorhat.
Qui: Der Türsteher, der Subjekte reinlässt.
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Merke dir das: "Qui" ist der Subjekt-Türsteher. Das bedeutet, es lässt nur Dinge rein, die die Aktion im Satz ausführen. Es ist quasi der Chef! Wenn du also jemanden oder etwas beschreibst, der/das aktiv etwas tut, dann ist "Qui" dein Mann (oder deine Frau, wir sind ja modern hier!).
Beispiel gefällig? "Le garçon qui mange une baguette" (Der Junge, der ein Baguette isst). Wer isst das Baguette? Der Junge! Er ist das Subjekt, also benutzen wir "Qui". Einfach, oder? Naja, fast.

Que: Der Türsteher, der Objekte reinlässt.
"Que" ist der Objekt-Türsteher. Es lässt Wörter rein, die die Aktion erleiden. Sie sind sozusagen das Opfer des Verbs. (Keine Sorge, im Normalfall erleiden Baguettes keine allzu großen Qualen beim Verzehr.)
Also, wenn du jemanden oder etwas beschreibst, dem etwas angetan wird, dann ist "Que" dein Freund. "La baguette que le garçon mange" (Das Baguette, das der Junge isst). Was wird gegessen? Das Baguette! Es ist das Objekt, also benutzen wir "Que". Bam!

Der kleine Unterschied, der alles verändert (Drama, Baby!)
Okay, jetzt kommt der Clou, der so manchen Französischlerner zur Verzweiflung treibt: Oft klingt es im Deutschen total gleich! "Der Junge, der..." und "Das Baguette, das..." – wo ist da der Unterschied? Hier hilft nur eins: Die Satzstruktur genau unter die Lupe nehmen. Frag dich: Wer oder was tut etwas? Und wer oder was wird "betan"?
Kleiner Tipp: Wenn nach "Qui" ein Verb kommt, dann ist es meistens "Qui". Wenn nach "Que" ein Subjekt und ein Verb kommen, dann ist es meistens "Que". (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber hey, das ist Französisch, da gibt's immer Ausnahmen!)
Que und Qu' – Wenn Buchstaben sich verlieben (oder auch nicht)
Achtung, jetzt wird's noch 'n bisschen kniffliger! Manchmal wird aus "Que" nämlich "Qu'". Und zwar dann, wenn das nächste Wort mit einem Vokal oder einem stummen "h" beginnt. Das ist so, weil die Franzosen Faul… äh… Effizienz lieben. Sie wollen nicht so viele Vokale hintereinander sprechen, das strengt ja an!

Beispiel: "L'homme qu'il aime" (Der Mann, den er liebt). Aus "Que il" wird "Qu'il". Ziemlich clever, oder? Fast so clever wie der Typ, der die Croissants erfunden hat.
Und was, wenn ich's trotzdem falsch mache? (Keine Panik!)
Ganz ehrlich? Wahrscheinlich wird's passieren. Wir sind alle nur Menschen. Aber das ist kein Grund, gleich die Flinte ins Korn zu werfen! Die meisten Franzosen sind total nett und werden dich verstehen, selbst wenn du "Qui" und "Que" durcheinanderwirbelst. Im schlimmsten Fall wirst du ein bisschen belächelt, aber hey, Lachen ist gesund!
Und mal ehrlich, ist es nicht das Ziel, sich in Frankreich so richtig zum Deppen zu machen? (Natürlich nicht absichtlich, aber wenn's passiert, dann passiert's eben.) Denn das ist doch das, was Geschichten entstehen lässt, oder? Geschichten, die du dann deinen Enkeln erzählen kannst: "Ja, Kinder, ich war mal in Paris und hab 'Qui' und 'Que' verwechselt und dann..."

Merke dir: Übung macht den Meister (und Meisterinnen!)
Also, was ist die Moral von der Geschicht'? Üben, üben, üben! Lies französische Bücher, schau französische Filme, quatsch mit französischen Muttersprachlern (oder tu zumindest so, als ob du's könntest). Je mehr du mit der Sprache in Berührung kommst, desto besser wirst du "Qui" und "Que" verstehen.
Und denk dran: Französisch lernen soll Spaß machen! Also, nimm dir 'ne Auszeit, gönn dir 'ne Crème brûlée und vergiss nicht: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut (und das Französische auch nicht gelernt!).
Also, auf "Qui" und "Que"! À votre santé! (Und möge die Macht mit dir sein, beim nächsten Französischtest.)
