Walter Rodney How Europe Underdeveloped Africa

Okay, Leute, mal Butter bei die Fische! Wir reden heute über ein Buch, das so manchem die Suppe versalzen hat: Walter Rodneys "How Europe Underdeveloped Africa". Ein bisschen wie die Wahrheit über den Weihnachtsmann – manche wollen sie einfach nicht hören. Aber hey, wir sind ja unter uns, oder?
Rodney, dieser ziemlich clevere Typ, hat sich nämlich gedacht: "Moment mal, Afrika war doch nicht immer so, wie es jetzt ist." Und dann hat er angefangen zu graben. Und was er da ausgebuddelt hat, war...nun ja...nicht so schmeichelhaft für Europa.
Die Kurzfassung? Europa hat Afrika nicht entwickelt. Überraschung! Sondern – haltet euch fest – unterentwickelt. Ja, genau! Wie ein Videospiel, wo ein Spieler dem anderen absichtlich Steine in den Weg legt. Nur halt in echt und mit einem ganzen Kontinent.
Must Read
Handel mit Hindernissen (und Menschen)
Stellt euch vor, ihr betreibt einen kleinen Handwerksbetrieb. Ihr stellt supertolle Körbe her. Und dann kommt ein Typ vorbei, der sagt: "Hey, deine Körbe sind spitze! Ich tausche sie gegen... Glasperlen!" Klingt erstmal fair, oder? Aber was, wenn der Typ alle eure Körbe will und euch dafür nur Glasperlen gibt, die er quasi umsonst herstellen kann? Und was, wenn er eure fähigsten Korbmacher auch noch mitnimmt, um in seinem eigenen Betrieb noch mehr Körbe herzustellen?
Genau das, meine Freunde, war im Grunde der Dreieckshandel. Sklaven gegen billige Waren. Afrika blutete aus, während Europa sich die Taschen vollstopfte. Ein bisschen wie ein Marathon, bei dem einer mit dem Motorrad fährt und der andere mit Sandalen.

Und das ist noch nicht alles. Die Europäer haben nicht nur Rohstoffe abgezogen (wie diese lästigen Nachbarn, die immer das Klopapier leer machen), sondern auch dafür gesorgt, dass Afrika sich nicht selbst entwickeln konnte. Infrastruktur? Fehlanzeige. Eigene Industrie? Lieber nicht. Denn wenn Afrika plötzlich eigene coole Sachen herstellen würde, wer würde dann noch die teuren europäischen Produkte kaufen?
Grenzen, die keiner bestellt hat
Erinnert ihr euch an das letzte Mal, als ihr ein Puzzle gemacht habt und die Teile einfach nicht zusammenpassen wollten? Stellt euch vor, das Puzzle ist ein ganzer Kontinent und die Puzzleteile wurden von Leuten zugeschnitten, die keine Ahnung haben, wie das Bild aussehen soll.

Das ist ungefähr das, was auf der Berliner Konferenz passiert ist. Europäische Mächte haben sich Afrika untereinander aufgeteilt, als wäre es ein riesiger Kuchen. Dabei haben sie völlig ignoriert, welche Völker zusammengehören und welche nicht. Das Ergebnis? Grenzen, die bis heute für Konflikte sorgen. Ein bisschen wie eine WG, in der jeder Mitbewohner sein eigenes Zimmer abgrenzt, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen.
Klar, manche sagen jetzt: "Aber die Afrikaner waren doch auch nicht immer lieb zueinander!" Stimmt! Aber das ist doch keine Entschuldigung, um einen ganzen Kontinent auszubeuten und willkürlich Grenzen zu ziehen. Das ist so, als würde man sagen: "Die Kinder streiten sich, also nehme ich ihnen einfach alle Spielsachen weg."

Ist das jetzt alles Europas Schuld?
So einfach ist es natürlich nicht. Aber zu behaupten, dass der Kolonialismus keine Rolle gespielt hat, ist ungefähr so, als würde man sagen, dass die Titanic nur wegen eines kleinen Eisbergs gesunken ist. Klar, es gab auch andere Faktoren, aber der Eisberg war nun mal ein verdammt großer Faktor.
Rodneys Buch ist keine Anklage im juristischen Sinne, sondern eher ein Weckruf. Ein Aufruf, die Geschichte ehrlich zu betrachten und zu verstehen, wie die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst. Und vielleicht, nur vielleicht, können wir daraus lernen und es in Zukunft besser machen.
Also, nächstes Mal, wenn ihr euch fragt, warum manche Länder reicher sind als andere, denkt an Walter Rodney und seine unbequeme Wahrheit. Und vielleicht lest ihr sein Buch ja auch mal. Es könnte euren Blick auf die Welt verändern. Und das ist ja schließlich nie verkehrt, oder?
