Walt Disney Methode Beispiel

Habt ihr schon mal von der Walt Disney Methode gehört? Klingt erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht! Stellt euch vor, ihr wollt eine super Idee entwickeln oder ein Problem lösen. Diese Methode hilft euch dabei, kreativ zu werden und alles aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Und das Ganze macht sogar richtig Spaß!
Träumer, Realist, Kritiker: Ein lustiges Rollenspiel
Die Walt Disney Methode basiert auf drei Rollen: dem Träumer, dem Realisten und dem Kritiker. Klingt nach einem verrückten Theaterstück, oder? Genau das ist es im Grunde auch! Jede Rolle hat eine eigene Aufgabe und hilft dabei, die Idee voranzutreiben.
Der Träumer ist derjenige, der wild drauf los fantasiert. Keine Idee ist zu verrückt, kein Traum zu groß! Er denkt ohne Grenzen und sprudelt vor Einfällen. Er ist wie ein Kind, das sich eine ganze Welt ausdenken kann. "Was wäre, wenn...?" ist seine Lieblingsfrage.
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"Stellt euch vor, wir könnten fliegen!" - Der Träumer
Dann kommt der Realist ins Spiel. Er ist derjenige, der die Füße auf dem Boden behält. Er fragt: "Wie können wir das umsetzen?" Er plant, organisiert und sorgt dafür, dass die Träume des Träumers in die Realität umgesetzt werden können. Er denkt logisch und pragmatisch.
Und schließlich haben wir den Kritiker. Er ist derjenige, der Fehler und Schwächen aufzeigt. Er ist nicht negativ, sondern konstruktiv. Er fragt: "Was könnte schiefgehen?" oder "Was können wir verbessern?" Er hilft, die Idee robuster und durchdachter zu machen. Stell ihn dir vor, als den Sicherheitsbeauftragten deiner Fantasie.

Warum ist das so unterhaltsam?
Das Tolle an der Walt Disney Methode ist, dass sie spielerisch ist. Man schlüpft in verschiedene Rollen und denkt auf völlig unterschiedliche Arten. Das lockert die Stimmung auf und befreit von eingefahrenen Denkmustern. Außerdem macht es Spaß, sich gegenseitig zu inspirieren und herauszufordern.
Es ist wie ein Brainstorming, aber mit Struktur. Jede Rolle hat ihre Zeit, um sich zu entfalten. So werden alle Aspekte der Idee beleuchtet. Und das Beste: Man lernt, seine eigenen Gedanken und Ideen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Wie kann man das anwenden?
Die Walt Disney Methode ist super einfach anzuwenden. Ihr braucht nur ein paar Freunde oder Kollegen und ein Problem oder eine Idee, an der ihr arbeiten wollt. Dann teilt ihr euch in die drei Rollen auf. Wichtig ist, dass jeder mal jede Rolle ausprobiert.
Am besten nehmt ihr euch für jede Rolle eine bestimmte Zeit vor. Zum Beispiel 15 Minuten für den Träumer, dann 15 Minuten für den Realisten und schließlich 15 Minuten für den Kritiker. Nach jeder Runde tauscht ihr euch aus und notiert die wichtigsten Erkenntnisse.

Es ist wichtig, dass ihr die Rollen klar trennt. Der Träumer sollte nicht gleich vom Kritiker unterbrochen werden. Lasst die Ideen erstmal sprudeln! Und der Kritiker sollte nicht nur negativ sein, sondern auch konstruktive Verbesserungsvorschläge machen.
Die Walt Disney Methode kann man für alles Mögliche verwenden. Ob ihr ein neues Produkt entwickeln, ein Problem in eurem Team lösen oder einfach nur euren nächsten Urlaub planen wollt – diese Methode hilft euch dabei, kreative und innovative Lösungen zu finden.

Mehr als nur eine Methode
Die Walt Disney Methode ist mehr als nur eine Technik. Sie ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu entfesseln und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Sie erinnert uns daran, dass Träume wichtig sind, dass es aber auch auf die Umsetzung ankommt. Und dass Kritik uns helfen kann, besser zu werden.
Also, worauf wartet ihr noch? Probiert es aus! Lasst eurer Fantasie freien Lauf, plant eure Träume und kritisiert sie konstruktiv. Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja eure eigene kleine Disney-Welt!
Es ist ein bisschen so, als würde man sich selbst zum Regisseur seiner eigenen Ideen machen. Und wer weiß, vielleicht schreibt ihr ja bald die nächste große Erfolgsgeschichte – ganz im Stil von Walt Disney!
