Vertrag Zwischen Mephisto Und Faust

Okay, mal ehrlich. Der Pakt zwischen Mephisto und Faust? Ziemlich überbewertet, oder? Ich mein, jeder tut so, als wäre das die ultimative Tragödie. Der Inbegriff von Größenwahn und Verdammnis. Aber wenn man's genau nimmt… war Faust nicht einfach nur ein bisschen… anstrengend?
Klar, er war unzufrieden. Wer ist das nicht mal? Aber anstatt sich einen neuen Job zu suchen oder ein entspannendes Hobby zu finden (Stricken wäre eine Option gewesen!), verkauft er seine Seele an den Teufel. Für… was genau? Ein bisschen Spaß? Ein paar magische Tricks?
Das Angebot des Teufels: Ein Schnäppchen?
Mephisto, unser charmanter Höllenfürst, macht Faust also dieses Angebot. Unbegrenzte Freude, Macht, Wissen. Alles für eine kleine, winzige Gegenleistung: Seine unsterbliche Seele. Deal! Denkt sich Faust. Großartig! Aber mal ganz ehrlich, was hatte er denn so zu verlieren? War er wirklich so happy mit seinem langweiligen Gelehrtenleben?
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Ich finde ja, Mephisto hätte mehr verlangen können. Ein guter Mephisto hätte auf einen ordentlichen Influencer-Deal bestanden. Oder wenigstens auf exklusive Rechte an Fausts Memoiren. Aber nein, er will nur die Seele. Ein bisschen oldschool, oder?
Faust: Der ewige Nörgler
Und dann geht's los. Faust kriegt seinen Spaß. Er verführt Gretchen (arme Gretchen!). Er reist durch die Zeit. Er sieht die Welt. Aber ist er glücklich? Natürlich nicht! Er nörgelt weiter. Er ist immer noch unzufrieden. Das ist ja das Schlimmste. Man verkauft seine Seele für unendliche Freude, und dann jammert man trotzdem noch rum!

Ich finde, Mephisto hätte irgendwann sagen müssen: "Hör mal, Kumpel. Ich hab dir alles gegeben, was du wolltest. Jetzt reiß dich mal zusammen und genieß es!" Aber nein, er lässt Faust einfach weiter machen. Vielleicht hat er sich auch gedacht: "Je unglücklicher er ist, desto besser für mich."
Die Gretchen-Frage: Wer ist hier wirklich schuld?
Und dann ist da noch Gretchen. Die arme, unschuldige Gretchen. Sie wird von Faust verführt, schwanger, und am Ende landet sie im Kerker. Das ist natürlich tragisch. Aber mal ehrlich, Faust war echt ein Idiot. Er hätte sich einfach mal ein bisschen verantwortungsbewusster verhalten können. Ein Kondom hätte Wunder gewirkt! (Okay, ich weiß, die gab es damals noch nicht… aber ihr wisst, was ich meine!)
Gretchens Schicksal ist natürlich traurig, aber ich finde, wir sollten Faust nicht einfach so davonkommen lassen. Er ist derjenige, der alles verbockt hat. Und Mephisto? Naja, der ist halt der Teufel. Was erwartet man schon?

"Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen." – Goethe
Goethes Zitat am Ende des Dramas ist zwar schön und gut, aber ich finde, Faust hat seine Erlösung nicht wirklich verdient. Er hat seine Chance gehabt, und er hat sie verspielt. Hätte er mal lieber Stricken gelernt.

Unpopuläre Meinung: Faust war selbst schuld
Also, hier ist meine unpopuläre Meinung: Faust war selbst schuld. Er war ein Jammerlappen, der seine Seele für ein bisschen Spaß verkauft hat, und dann trotzdem noch unglücklich war. Mephisto war vielleicht böse, aber Faust war einfach nur… nervig. Und Gretchen tat mir einfach nur leid.
Ich sag ja nur. Bevor ihr das nächste Mal über den Pakt zwischen Mephisto und Faust schwärmt, denkt mal darüber nach. Vielleicht war Faust gar nicht so ein Held, wie alle immer tun. Vielleicht war er einfach nur ein privilegierter Mann, der nicht wusste, was er wollte. Und der Teufel? Der hatte wahrscheinlich auch nur seinen Spaß.
Vielleicht sollte ich auch mal meine Seele verkaufen... aber nur, wenn ich danach wirklich glücklich bin!
