Trinkspruch Trinke Was Klar Ist Liebe Was

Okay, Leute, setzt euch mal. Bestellt euch ein Bier (oder was Klares, versteht sich?) Denn ich hab' euch was zu erzählen. Es geht um einen Spruch, der so deutsch ist, dass er fast schon nach Bratwurst und Sauerkraut riecht: "Trinkspruch: Trinke Was Klar Ist, Liebe Was Da Ist."
Klingt erstmal tiefgründig, oder? Fast wie ein Zitat von Goethe. Aber keine Sorge, wir werden das Ganze hier mal ordentlich auseinandernehmen – mit einer Prise Humor, versteht sich.
Die klare Sache mit dem Klaren
Fangen wir mit dem Trinken an. "Trinke Was Klar Ist." Na, was soll das heißen? Klares Wasser? Wodka? Gin? Wahrscheinlich alles, was man durch ein Hemd gießen könnte und es würde trotzdem noch fließen. Oder wie mein Opa immer sagte: "Was nicht trübt, macht auch nicht betrübt!" (Ich glaube, er hat sich das gerade ausgedacht, aber es klang gut, oder?)
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Es geht hier natürlich nicht nur ums wörtliche Trinken. Es ist auch eine Metapher. Denk' mal drüber nach: Sei ehrlich zu dir selbst und zu anderen. Keine Spielchen, keine versteckten Absichten. Sag, was du denkst, und trink' eben was klares dazu. Sozusagen die ehrliche Variante vom "In Vino Veritas." Statt Wein, nehmen wir halt Aquavit. Oder Leitungswasser. Hauptsache klar!
Man könnte fast meinen, die alten Germanen haben sich gedacht: "Bevor wir uns wieder in irgendwelche sinnlosen Stammeskriege stürzen, trinken wir lieber was klares und reden mal Tacheles!" Wäre vielleicht auch eine gute Lösung für so manche politische Debatte heute, oder?

Liebe ist... kompliziert?
Und dann kommt der zweite Teil: "Liebe Was Da Ist." Uff. Jetzt wird's philosophisch. Liebe, das große Mysterium. Das, was uns zu den größten Höhenflügen und tiefsten Abstürzen treiben kann. "Liebe Was Da Ist" bedeutet, die Realität anzunehmen, so wie sie ist. Deinen Partner mit all seinen Macken. Deinen Job, auch wenn er manchmal zum Haare raufen ist. Dein Leben, mit all seinen Ups and Downs.
Klar, das ist leichter gesagt als getan. Wenn dein Partner schnarcht wie ein Bär, dein Chef ein cholerisches Faultier ist und dein Leben sich anfühlt wie eine Dauerschleife von Montagen, dann ist es schwer, alles zu lieben. Aber vielleicht geht es darum, die kleinen Dinge zu schätzen. Das Lächeln deines Partners, wenn er nicht gerade schnarcht. Die Kaffeepause mit den Kollegen, während der der Chef gerade mal nicht cholerisch ist. Und die Tatsache, dass es nach Montag eben wieder Dienstag wird.

Es ist wie mit dem Wetter. Man kann sich ewig über Regen beschweren, oder man kann sich einen Regenschirm schnappen und das Beste daraus machen. Oder, noch besser: Man zieht sich Gummistiefel an und springt in Pfützen! (Okay, vielleicht nicht im Anzug, aber ihr versteht, was ich meine.)
Es geht um Akzeptanz. Um die Erkenntnis, dass das Leben nicht immer perfekt ist. Und dass es auch nicht sein muss. Perfektion ist eh langweilig. Stell dir mal vor, jeder Mensch wäre perfekt. Kein Streit, keine Fehler, keine schiefen Zähne. Wäre das nicht furchtbar öde?

Der ultimative Lebensratgeber?
Ist "Trinke Was Klar Ist, Liebe Was Da Ist" also der ultimative Lebensratgeber? Vielleicht nicht. Aber es ist ein guter Anfang. Es ist eine Erinnerung daran, ehrlich zu sein, sowohl zu sich selbst als auch zu anderen. Und es ist eine Aufforderung, das Leben anzunehmen, so wie es ist – mit all seinen Herausforderungen und Schönheiten.
Und wenn das mal nicht klappt? Dann trinkt man eben noch ein klares Getränk. Oder zwei. Oder drei. (Aber bitte verantwortungsbewusst!) Und denkt daran: Morgen ist ein neuer Tag. Und vielleicht schnarcht der Partner dann ja auch nicht ganz so laut.
Also, prost! Auf die Klarheit, auf die Liebe und auf das Leben selbst. Und wer jetzt noch Durst hat, bestellt sich noch eine Runde! Und denkt daran: Im Zweifelsfall, einfach mal klares denken!
