Tote Mädchen Lügen Nicht Buch

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen reden. Es geht um Tote Mädchen lügen nicht. Ja, genau DAS Buch. Das, das jeder gelesen hat. Das, das in jedem Schulranzen war (oder zumindest so schien es).
Ich weiß, ich weiß. Es ist ein Klassiker. Ein Jugendbuch-Phänomen. Ein Meilenstein. Aber... darf ich mal was sagen? Etwas, das vielleicht nicht jeder hören will?
Ich fand's... okay. Nur okay. Da! Ich habe es gesagt. Steinigt mich nicht gleich. Lasst mich ausreden!
Must Read
Die Sache mit der Spannung
Klar, die Idee ist super spannend. Ein toter Teenager, der Kassetten hinterlässt und erklärt, warum sie sich umgebracht hat. Dramatisch! Mysteriös! Man will ja wissen, was Sache ist, richtig?
Aber irgendwie... zog sich die Sache. Jede Kassette fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Und ja, ich weiß, dass das Leben manchmal langsam und langweilig sein kann, aber ich lese ja, um genau DAS zu vermeiden! Ich will Action! Ich will Spannung! Ich will, dass mir die Haare zu Berge stehen!

Und Hand aufs Herz: War wirklich JEDER auf diesen Kassetten sooooo schlimm? Ich meine, klar, manche Sachen waren echt daneben. Aber manche... wirkten wie typischer Teenie-Kram. Streiche, Gerüchte, ein bisschen Gemeinheit. Ist das wirklich Mord-würdig? (Okay, ich weiß, das Buch sagt es ist kein Mord, aber ihr wisst, was ich meine!)
Charaktere, die... naja...
Ich will ja niemandem zu nahe treten, aber die Charaktere... waren sie wirklich so dreidimensional, wie alle sagen? Hannah Baker zum Beispiel. Ich verstehe ihre Schmerzen, wirklich. Aber manchmal kam sie mir... anstrengend vor. Sorry, not sorry.
Und Clay Jensen? Der arme Kerl! Der schleppt diese Kassetten mit sich herum und ist die ganze Zeit so... überfordert. Ja, das ist verständlich. Aber irgendwie wollte ich ihn schütteln und sagen: "Komm schon, Clay! Reiß dich zusammen! Mach was!"
Okay, okay, vielleicht bin ich zu hart. Aber irgendwie... haben mich die Charaktere nicht so richtig gepackt. Ich habe nicht mit ihnen gefühlt, wie ich es bei anderen Büchern getan habe.
Die Moral von der Geschicht'
Ja, Tote Mädchen lügen nicht hat wichtige Themen angesprochen. Mobbing, Depression, sexuelle Belästigung. Das ist gut und wichtig. Wir MÜSSEN darüber reden.
Aber... fand ich die Botschaft wirklich so... tiefgründig? Ich weiß nicht. Irgendwie wirkte alles so... aufgesetzt. So nach dem Motto: "Schaut her, wir behandeln jetzt ein wichtiges Thema!"

Vielleicht bin ich einfach zu zynisch. Oder vielleicht habe ich das Buch zum falschen Zeitpunkt gelesen. Vielleicht hätte es mich mit 15 mehr berührt. Wer weiß?
Mein Fazit (die "unpopuläre" Meinung)
Also, hier ist es: Ich fand Tote Mädchen lügen nicht... nicht so toll. Ja, es ist wichtig. Ja, es hat wichtige Themen angesprochen. Aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen. Es war nicht das Meisterwerk, das alle immer sehen.
Bitte, hasst mich nicht!

Ich weiß, das ist eine unpopuläre Meinung. Aber ich musste es einfach mal loswerden. Vielleicht gibt es ja noch andere da draußen, die so fühlen wie ich. Oder vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Fall. Egal. Ich habe es gesagt.
Und jetzt, bitte, erzählt mir eure Meinung. Bin ich total verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere "Tote Mädchen lügen nicht"-Skeptiker?
Lasst uns reden! (Aber bitte nicht zu lange, ich habe noch andere Bücher zu lesen...)
