Theorie Des Geplanten Verhaltens

Hand aufs Herz: Kennst du das auch? Du nimmst dir fest vor, gesünder zu essen. Ab morgen nur noch Salat! Und was passiert? Um 23 Uhr stehst du mit einer Chipstüte vor dem Fernseher. Tja, die Theorie des geplanten Verhaltens hat dich wieder mal ausgelacht!
Was ist das überhaupt?
Im Grunde geht's darum, warum wir tun, was wir tun (oder eben nicht tun!). Ajzen, der gute Mann, hat sich das Ganze mal genauer angeschaut. Und herausgefunden: Es ist komplizierter, als man denkt. Einfach nur "ich will das" reicht nicht.
Es gibt nämlich drei Faktoren, die unsere Handlungen beeinflussen. Erstens: Unsere Einstellung. Finden wir Salat wirklich lecker? Oder ist er nur Mittel zum Zweck?
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Zweitens: Die subjektive Norm. Was denken unsere Freunde? Finden die es cool, wenn wir uns gesund ernähren? Oder lachen sie uns aus, weil wir uns so anstrengen? ("Komm schon, eine Pizza geht immer!")
Und drittens: Die wahrgenommene Verhaltenskontrolle. Glauben wir überhaupt, dass wir das schaffen? Haben wir genug Zeit zum Kochen? Oder ist die Versuchung einfach zu groß?

Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber im Grunde ist es ganz einfach: Wenn alle drei Faktoren positiv sind, stehen die Chancen gut, dass wir unser Vorhaben umsetzen. Sind sie negativ, dann... naja, dann gibt's eben Chips.
Meine (etwas unpopuläre) Meinung
Ich sage ja: Die Theorie des geplanten Verhaltens ist nur eine Ausrede! Wir schieben alles auf unsere Einstellung, die bösen Freunde und die fehlende Zeit. Aber ist das wirklich die ganze Wahrheit?
Ich behaupte: Manchmal sind wir einfach zu faul! Wir wollen den einfachen Weg. Und der führt eben oft zur Chipstüte. Klar, es ist bequemer, sich eine Pizza zu bestellen. Aber ist es wirklich unmöglich, einen Salat zu machen?

Ich glaube, wir unterschätzen oft unsere eigene Willenskraft. Wir sind stärker, als wir denken. Wir müssen uns nur ein bisschen mehr anstrengen.
Und mal ehrlich: Wer hat noch nie ein schlechtes Gewissen gehabt, weil er seine guten Vorsätze gebrochen hat? Eben! Also, lasst uns aufhören, uns selbst zu belügen. Wir wissen genau, was gut für uns ist. Wir müssen es nur tun.
Natürlich ist die Theorie des geplanten Verhaltens nicht völlig falsch. Sie erklärt schon, warum wir manchmal scheitern. Aber sie sollte uns nicht als Alibi dienen.

Denkt mal drüber nach: Wie oft habt ihr schon etwas geschafft, obwohl die Umstände schlecht waren? Weil ihr es einfach unbedingt wolltet? Genau! Also, Kopf hoch und ran an den Salat (oder was auch immer ihr euch vorgenommen habt)!
Und was tun, wenn’s doch nicht klappt?
Na, nicht verzweifeln! Die Theorie ist ja nicht in Stein gemeißelt. Man kann ja an seiner Einstellung arbeiten. Sich z.B. leckere Salat-Rezepte suchen. Oder Freunde finden, die einen unterstützen. (Und die Pizza-Einlader ignorieren. Sorry, Freunde!)
Und ganz wichtig: Kleine Schritte! Niemand muss von heute auf morgen zum Super-Food-Fan werden. Fangt mit kleinen Veränderungen an. Ein Salat pro Woche? Einmal die Treppe statt des Aufzugs? Jeder Schritt zählt!

Und wenn's doch mal nicht klappt? Dann ist das auch kein Weltuntergang. Morgen ist auch noch ein Tag. Und vielleicht schmecken die Chips heute Abend ja besonders gut. (Aber nicht zu viele, ja?)
Die Theorie des geplanten Verhaltens ist ein spannendes Konzept. Aber letztendlich liegt es an uns selbst, was wir daraus machen. Also, lasst uns planen, aber lasst uns vor allem handeln!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch schnell einen Salat vorbereiten. Oder vielleicht doch lieber eine Pizza...? Ach, ich weiß es nicht!
