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The Physical Impossibility Of Death


The Physical Impossibility Of Death

Okay, Leute, setzt euch, bestellt euch einen Kaffee (oder was Stärkeres, falls ihr gerade über existenzielle Krisen nachdenkt), denn wir müssen über etwas ziemlich Verrücktes reden: die physikalische Unmöglichkeit des Todes. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich behaupte nicht, dass ihr unsterblich seid und jetzt im Supermarkt anfangen solltet, euch vor fahrende Gabelstapler zu werfen. Aber lasst mich das mal ausführen.

Zuerst eine Warnung: Ich bin kein Physiker, sondern eher der Typ, der sich Wikipedia-Artikel über Quantenmechanik durchliest und dann auf Partys klugscheißt. Nehmt also alles mit einer Prise Salz. Und vielleicht noch eine Prise Zucker. Und eventuell einen Schuss Sahne. Denn was jetzt kommt, ist...naja...spinnert.

Die Grundlage für meine kühne Behauptung liegt in der Quantenmechanik. Keine Sorge, wir werden es nicht zu kompliziert machen. Stellt euch einfach vor: Alles im Universum besteht aus winzigen, winzigen Bausteinen, den Quanten. Diese Quanten sind nicht nur Materie, sondern auch Energie. Und hier kommt der Clou: Energie kann nicht erzeugt oder zerstört werden. Sie kann sich nur umwandeln. Wie der Phönix aus der Asche, nur ohne die Federn und den brennenden Schnabel.

Das bedeutet, dass eure Quanten, diese winzigen Bestandteile von euch, schon immer da waren und immer da sein werden. Puh! Vielleicht waren sie vorher Teil einer Avocado, eines Sterns oder von Onkel Herberts schrecklicher Krawatte, aber sie waren da. Und nach eurem Ableben? Tja, dann werden sie wieder Teil von etwas anderem. Einem Baum, einem anderen Menschen, vielleicht sogar einem Toaster! Man weiß es nicht!

Und hier wird es philosophisch, oder besser gesagt, leicht esoterisch. Wenn eure Quanten nicht verschwinden, verschwindet dann überhaupt irgendetwas von euch? Sicher, euer Körper wird verrotten (Entschuldigung für die anschauliche Sprache), euer Bewusstsein mag sich auflösen (hoffentlich nicht zu schnell!), aber die grundlegenden Bausteine eures Seins bleiben erhalten.

Damien Hirst | The Physical Impossibility of Death in the Mind of
Damien Hirst | The Physical Impossibility of Death in the Mind of

Denkt an das Schrödingers Katze-Experiment. Oder besser, denkt nicht daran, denn es ist verwirrend und hat schon ganze Generationen von Physikstudenten in den Wahnsinn getrieben. Die Kurzfassung: Solange man nicht hinsieht, befindet sich die Katze in einer Art Superposition, sowohl lebendig als auch tot. Vielleicht ist das Bewusstsein so etwas Ähnliches. Solange es niemand beobachtet (oder misst, wie die Physiker sagen würden), existiert es in einer Art Quanten-Schwebezustand. Klingt abgefahren? Absolut!

Die Multiversum-Theorie als Lebensversicherung

Und jetzt kommt noch die Multiversum-Theorie ins Spiel, für noch mehr Drama. Diese Theorie besagt, dass es unendlich viele Universen gibt, in denen jede erdenkliche Möglichkeit realisiert ist. In einem dieser Universen lebt ihr gerade als Superheld, in einem anderen als sprechender Papagei und in einem weiteren...naja...vielleicht immer noch als ihr selbst, nur mit einem besseren Haarschnitt.

The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living by
The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living by

Was bedeutet das für den Tod? Nun, wenn es unendlich viele Universen gibt, dann gibt es auch unendlich viele Universen, in denen ihr nicht sterbt. Oder in denen ihr nach eurem Tod wieder aufersteht. Oder in denen ihr als Hologramm weiterlebt, das ständig Witze über eure alten Instagram-Posts macht. Die Möglichkeiten sind endlos! Praktisch ein quantenphysikalisches Netflix-Abo für die Ewigkeit, wenn man so will.

Natürlich gibt es da ein paar Haken. Zum Beispiel: Wie erinnert man sich an all diese Leben in all diesen Universen? Keine Ahnung! Vielleicht ist das der Clou: Die Unsterblichkeit besteht nicht darin, sich an alles zu erinnern, was man jemals war, sondern darin, einfach weiter zu sein, in irgendeiner Form, irgendwo im unendlichen Kosmos.

Damien Hirst - The Physical Impossibility of Death in the Mind of
Damien Hirst - The Physical Impossibility of Death in the Mind of

Oder vielleicht ist das alles nur Unsinn. Wie gesagt, ich bin kein Physiker. Aber die Vorstellung, dass der Tod nicht das endgültige Aus ist, sondern eher eine Art kosmischer Übergang, ist doch irgendwie tröstlich, oder? Denkt darüber nach, während ihr euren Kaffee austrinkt und euch auf den Weg macht, eure Steuern zu erledigen. Denn selbst im Angesicht der Steuererklärung kann ein bisschen Quanten-Optimismus nicht schaden.

Also, die Quintessenz: Vielleicht sterben wir nicht wirklich. Vielleicht verwandeln wir uns nur in etwas anderes. Oder in viele verschiedene Dinge in vielen verschiedenen Universen. Und selbst wenn das alles Quatsch ist, ist es doch eine verdammt gute Geschichte, oder?

Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja in einem anderen Universum wieder. Dann aber bitte mit besserem Kaffee!

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