The Hate U Give Character

Okay, lass uns mal über Starr Carter aus The Hate U Give quatschen. Stell dir vor, du bist wie Starr: Du hast quasi zwei Leben. Eines in deiner Hood, Garden Heights, wo du mit deiner Familie und deinen Freunden abhängst. Und das andere in Williamson Prep, der schicken Privatschule, wo du versuchst, nicht zu "ghetto" zu wirken. Kennst du das, wenn du dich für unterschiedliche Gruppen von Leuten unterschiedlich verhältst? So ähnlich, nur dass Starrs Welten krasser kollidieren.
Starr, der Chamäleon-Mensch
Stell dir vor, du bist wie ein Chamäleon, das ständig seine Farbe ändert, um nicht aufzufallen. In Garden Heights bist du "Starr", das Mädchen, das mit ihrem Dad Basketball zockt und Witze mit ihren Cousins reißt. Aber in Williamson bist du plötzlich "Starr", die Bloß-keine-Welle-machen-Starr, die versucht, ihren Dialekt anzupassen und bloß nicht zu laut zu lachen. Wer hat das noch nie gemacht? Ob beim Vorstellungsgespräch, beim ersten Date oder beim Besuch bei den Schwiegereltern – wir alle spielen manchmal eine Rolle.
Aber bei Starr ist das anders. Es ist nicht nur eine Rolle, es ist ein Überlebensmechanismus. Sie versucht, sich vor den Vorurteilen zu schützen, die Leute über ihr Viertel und ihre Hautfarbe haben. Klingt anstrengend? Ist es auch!
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Die Tragödie und der Weckruf
Dann passiert es: Khalil, Starrs bester Freund aus Kindertagen, wird von einem Polizisten erschossen. Und plötzlich steht Starr im Zentrum des Sturms. Sie ist die einzige Zeugin und muss sich entscheiden, ob sie aussagen will oder nicht. Krass, oder? So ein Moment, der dein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Kennst du das, wenn du vor einer wichtigen Entscheidung stehst, die alles verändern könnte? So was in der Art, nur halt mit noch mehr Druck.

Der Kampf mit der Angst und der Mut
Aussagen? Bloß nicht! Das ist Starrs erster Gedanke. Sie hat Angst. Angst vor den Konsequenzen, Angst vor dem, was die Leute sagen werden, Angst davor, sich selbst zu verraten. Wer würde sich nicht in die Hose machen? Aber dann merkt sie, dass sie nicht schweigen kann. Khalil verdient Gerechtigkeit und sie ist die Einzige, die ihm diese Gerechtigkeit verschaffen kann.
Hier kommt der Punkt, wo Starr über sich hinauswächst. Sie findet ihren Mut, ihre Stimme. Sie lernt, dass ihre Wahrheit wichtig ist, egal was andere denken. Sie wird zu einer Aktivistin, zu einem Sprachrohr für ihre Community. Sie lernt, dass sie nicht perfekt sein muss, um einen Unterschied zu machen.

Von der Angst zur Stärke
Starrs Reise ist ein bisschen wie der Moment, wenn du dich endlich traust, deine Meinung zu sagen, obwohl du Angst hast, ausgelacht zu werden. Oder wenn du dich für jemanden einsetzt, der gemobbt wird, obwohl du selbst Angst hast, das nächste Opfer zu sein. Es geht darum, über seinen eigenen Schatten zu springen und für das einzustehen, woran man glaubt.
Am Ende von The Hate U Give ist Starr nicht mehr das Chamäleon-Mädchen. Sie ist Starr, die starke, mutige junge Frau, die zu sich selbst steht und ihre Stimme gefunden hat. Und das ist doch eigentlich das, was wir alle wollen, oder? Einfach wir selbst sein, ohne uns verstecken zu müssen. Okay, vielleicht nicht ganz so dramatisch wie bei Starr, aber das Gefühl kennen wir doch alle, oder?
