Siebdruckplatte Glatte Oder Raue Seite Nach Oben

Kennt ihr das? Stehst im Baumarkt vor einer riesigen Auswahl an Siebdruckplatten. Alle sehen irgendwie gleich aus, aber dann fällt dir auf: Moment mal, die eine Seite ist ja spiegelglatt, die andere... naja, eher rau. Und dann beginnt das große Rätselraten: Welche Seite muss denn jetzt nach oben? Ich hab' mich letztens fast mit meinem Nachbarn deswegen in die Haare gekriegt, weil er felsenfest davon überzeugt war, dass die raue Seite immer nach oben gehört. Spoiler: Er lag falsch. Aber das ist ja das Schöne am Handwerken, oder? Man lernt nie aus! 😉
Die Frage, welche Seite der Siebdruckplatte – glatt oder rau – nach oben zeigen sollte, ist nämlich gar nicht so einfach zu beantworten. Es kommt nämlich, Überraschung, Überraschung, auf den Einsatzzweck an. Ja, ich weiß, die Antwort ist langweilig, aber wahr! Aber keine Sorge, ich erklär's euch ganz genau.
Die glatte Seite: Der Star für den Außenbereich
Die glatte Seite einer Siebdruckplatte ist in der Regel mit einer Phenolharzschicht versiegelt. Diese Schicht macht die Platte extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Das bedeutet: Regen, Schnee, Sonne – alles kein Problem. Deshalb wird die glatte Seite gerne nach oben verbaut, wenn die Platte im Außenbereich eingesetzt wird. Denk an Anhängerböden, Ladeflächen von Transportern, oder auch als Tischplatte für den Gartentisch. (Ja, der, der schon seit drei Jahren auf deine Bearbeitung wartet!)
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Merke: Die glatte Seite ist dein Freund, wenn es ums Thema Wetterbeständigkeit geht. Stell dir vor, du baust eine Rampe für dein Skateboard und vergisst, die glatte Seite nach oben zu montieren. Nach dem ersten Regenguss kannst du die Rampe in die Tonne kloppen! 🙈
Ein weiterer Vorteil der glatten Seite ist, dass sie sich leicht reinigen lässt. Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, fertig. Das ist besonders praktisch, wenn du die Platte zum Beispiel als Arbeitsfläche in der Werkstatt nutzt. (Und ja, auch wenn du mal wieder Farbe drüber gespritzt hast... passiert den Besten!)

Die raue Seite: Der Grip-Meister
Die raue Seite einer Siebdruckplatte ist meistens die "normale" Holzoberfläche, eventuell mit einer leichten Imprägnierung. Sie bietet einen deutlich besseren Grip als die glatte Seite. Das ist super wichtig, wenn du die Platte als Bodenbelag verwendest, zum Beispiel in einem Anhänger oder einer Werkstatt. Niemand will ja ausrutschen und sich wehtun! (Außer vielleicht dein Nachbar, der immer alles besser weiß... 😉)
Achtung: Die raue Seite ist nicht so widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit wie die glatte Seite. Wenn du die raue Seite im Außenbereich einsetzt, solltest du sie unbedingt zusätzlich behandeln, zum Beispiel mit einer Holzschutzlasur. Sonst quillt sie auf und wird unbrauchbar. Glaub mir, das willst du nicht erleben! 😫

Die raue Seite ist außerdem ideal, wenn du die Platte noch weiter bearbeiten möchtest. Du kannst sie problemlos schleifen, streichen oder bekleben. Die glatte Seite hingegen ist da etwas zickiger. (Die will halt im Rampenlicht stehen und glänzen! ✨)
Fazit: Es kommt drauf an!
Also, welche Seite muss jetzt nach oben? Wie gesagt: Es kommt drauf an! 😉 Überleg dir, wo du die Siebdruckplatte einsetzen möchtest und welche Eigenschaften dir wichtig sind. Wetterbeständigkeit und leichte Reinigung? Dann die glatte Seite nach oben. Guter Grip und Möglichkeit zur Weiterbearbeitung? Dann die raue Seite. Und wenn du dir unsicher bist, frag einfach den netten Mitarbeiter im Baumarkt. (Oder deinen Nachbarn, aber nimm seine Antwort nicht für bare Münze! 😂)
Und jetzt viel Spaß beim Werkeln! Und denk dran: Hauptsache, es hält! 💪
