Sich Bewerben Für Oder Um

Haben Sie sich jemals gefragt, ob es beim Bewerben wirklich so etwas wie "richtig" oder "falsch" gibt? Also, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal eine Bewerbung abgeschickt und sich dabei gefühlt, als würde man eine Flaschenpost in den unendlichen Ozean der Personalabteilungen werfen? Manchmal landet sie am Strand, manchmal versinkt sie sang- und klanglos. Aber warum ist das so?
"Für" oder "Um": Eine Frage von Leben und... Bewerbung?
Kommen wir zum Kern der Sache: Die Präpositionen! Ja, genau, diese kleinen Wörter, die oft übersehen werden, können in der Welt der Bewerbungen entscheidend sein. Es geht um die Frage: Bewerben wir uns für eine Stelle oder um eine Stelle? Die Antwort ist, wie so oft im Leben, ein bisschen kompliziert und hängt von der Situation ab.
Stellen Sie sich vor, Sie sehen eine Stellenanzeige für Ihren Traumjob als "Chef-Eis-Verkoster". (Ja, das ist mein Traumjob auch!) Die Anzeige schreit förmlich nach Ihnen. Sie fühlen sich berufen, Ihr Talent und Ihre Liebe zum Eis einzubringen. In diesem Fall bewerben Sie sich für die Stelle. Sie reagieren auf ein konkretes Angebot, eine definierte Position.
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"Ich bewerbe mich für die Stelle als Chef-Eis-Verkoster, weil ich Eis liebe und Eis mich liebt!"
Andererseits, stellen Sie sich vor, Sie wollen unbedingt bei der coolsten Firma der Stadt arbeiten, aber sie haben gerade keine passende Stelle ausgeschrieben. Sie sind aber so überzeugt davon, dass Sie eine Bereicherung für das Team wären, dass Sie eine Initiativbewerbung schicken. Hier bewerben Sie sich um eine Stelle. Sie bitten darum, berücksichtigt zu werden, auch wenn es gerade keine offene Position gibt.
Denken Sie an den Unterschied wie an den Unterschied zwischen einer Bestellung im Restaurant (für etwas) und einer Bitte um einen Gefallen (um etwas). Die Bestellung ist klar definiert, der Gefallen ist offener.

Die Tücken der Sprache: Fettnäpfchen garantiert?
Aber keine Sorge, wenn Sie sich mal vertippen und statt "für" "um" schreiben oder umgekehrt. Die meisten Personalverantwortlichen sind auch nur Menschen und verstehen, dass es sich um einen kleinen Fehler handeln kann. Wichtiger ist, dass Ihre Bewerbung insgesamt überzeugt und Ihre Motivation klar zum Ausdruck kommt. Es sei denn, Sie bewerben sich als Korrektor in einer Sprachschule – dann sollten Sie vielleicht doch etwas genauer auf die Präpositionen achten!
Ich erinnere mich an eine Geschichte von einer Freundin, die sich bei einem Tierheim beworben hat. Sie schrieb in ihrer Bewerbung, sie würde sich "um die Tiere kümmern", anstatt "für die Stelle der Tierpflegerin". Sie war total verunsichert, ob sie damit alles ruiniert hatte. Aber das Tierheim fand ihre Bewerbung so liebevoll geschrieben, dass sie trotzdem eingeladen wurde. Am Ende hat sie den Job bekommen und kümmert sich jetzt liebevoll um all die süßen Fellnasen. Die Moral von der Geschicht'? Manchmal kommt es mehr auf die innere Haltung an als auf die perfekte Grammatik.
![Bewerbung um oder für • So ist es richtig · [mit Video]](https://d1g9li960vagp7.cloudfront.net/wp-content/uploads/2022/12/Thumbnail_Bewerbungsunterlagen-1024x576.png)
Bewerben mit Herz: Mehr als nur "Für" oder "Um"
Vergessen Sie nicht, dass eine Bewerbung mehr ist als nur ein formeller Akt. Es ist eine Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren, Ihre Leidenschaft zu zeigen und den potenziellen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass Sie die richtige Person für den Job sind – egal ob "für" oder "um". Seien Sie authentisch, kreativ und zeigen Sie, wer Sie wirklich sind. Und wer weiß, vielleicht landen Sie ja doch noch bei Ihrem Traumjob als Chef-Eis-Verkoster!
Also, atmen Sie tief durch, wählen Sie die richtige Präposition (oder auch nicht – Hauptsache, Sie bewerben sich!), und zeigen Sie der Welt, was Sie drauf haben. Und denken Sie daran: Selbst wenn es nicht klappt, ist jede Bewerbung eine wertvolle Erfahrung, die Sie auf Ihrem Weg zum Erfolg weiterbringt.
Und falls Sie sich immer noch unsicher sind, fragen Sie einfach Ihre Oma. Die weiß sowieso alles besser!
