Schmerztabletten Vor Oder Nach Dem Essen

Die ewige Frage: Schmerztabletten - Erst futtern, dann futtern lassen?
Kennt ihr das? Kopf dröhnt, Rücken zwickt, und das einzige, was jetzt noch zählt, ist diese kleine, unscheinbare Pille. Aber dann kommt dieses verdammte Dilemma: Schmerztablette vor oder nach dem Essen? Es ist ein Minenfeld, ich sag's euch!
Die Packungsbeilage, diese ominöse Schriftrolle der Pharmaindustrie, murmelt irgendwas von "mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen". Dankeschön auch. Hilft mir ungemein bei meiner existentiellen Krise. "Ausreichend Flüssigkeit" kann alles und nichts bedeuten! Ein Teelöffel? Ein Eimer? Die Niagarafälle?
Und dann die ganzen Ratschläge! "Bloß nicht auf leeren Magen!" höre ich dann von meiner Oma. Die hat zwar Ahnung von Marmelade kochen, aber ob die Pharmakologin ist, wage ich zu bezweifeln.
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Aber hier kommt meine unpopuläre Meinung: Scheiß drauf. Ehrlich. Einfach rein damit. Die Tablette, meine ich. Nicht die ganze Packung. (Bitte nicht die ganze Packung!)
Ich bin Team "Schmerztablette-zuerst". Ja, ich weiß, ich weiß. Es gibt da diese Theorie, dass das Essen die Aufnahme verlangsamt. Bla, bla, bla. Aber ganz ehrlich? Wenn mein Kopf sich anfühlt, als würde ein Zwerg mit 'nem Presslufthammer darin Party feiern, dann will ich sofortige Erlösung. Und nicht erst nach dem Verdauungsspaziergang.

Ich mein', was soll schon passieren? Magenschmerzen? Vielleicht. Aber Magenschmerzen zusätzlich zu Kopfschmerzen sind immer noch besser als nur Kopfschmerzen. Das ist meine ganz persönliche, sehr wissenschaftliche Analyse. Ironie, meine Freunde, Ironie.
Außerdem: Wer hat denn bitte immer was zu essen parat? Ich bin doch nicht der persönliche Cateringservice meiner Schmerztablette! Manchmal ist die Situation einfach... prekär. Man sitzt im Meeting, der Chef brabbelt irgendwas von "Synergieeffekten" und im Kopf explodiert eine Supernova. Da kann ich doch nicht sagen: "Entschuldigung, Herr Meier, ich brauche kurz ein Butterbrot, bevor ich meinen Migräneanfall behandeln kann!"
Das wär's ja noch! Dann bin ich die mit dem Butterbrot-Migräne-Ding. Und das will ja wohl niemand sein.

Nein, dann schiebe ich mir diskret die Pille ein, spüle mit dem lauwarmen Kaffee aus der Konferenzraum-Thermoskanne nach und hoffe, dass Herr Meier meine leidende Miene für konzentriertes Zuhören hält.
Und was ist mit den Leuten, die sagen: "Nach dem Essen, damit die Tablette besser wirkt!"? Ähm, funktioniert das überhaupt? Ich dachte immer, Schmerztabletten wirken, weil sie... nun ja... wirken. Ist da Magie im Spiel? Braucht es ein geheimes Verdauungsenzym, um die volle Power der Tablette zu entfesseln?

Ich stelle mir das gerade bildlich vor: Die Tablette liegt im Magen, wartet geduldig auf das Mittagessen, und sagt dann: "Ah, jetzt! Mit der Unterstützung von Kartoffelbrei und Schnitzel kann ich endlich mein volles Potenzial entfalten!"
Klingt irgendwie... unrealistisch, oder?
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur ungeduldig. Ich gestehe es. Ich bin ein Schmerztabletten-Junkie. (Nur im übertragenen Sinne natürlich! Ich bin kein Junkie, Mama!). Ich will Linderung, und zwar jetzt! Ich bin quasi der Flash Gordon der Schmerzlinderung. "Schmerz! Ah-ah! Savior of the Universe!" (Okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen).

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin Team "Egal". Team "Hauptsache-es-hilft". Team "Ich-habe-keine-Zeit-für-diesen-Unsinn". Esst vorher, esst nachher, esst gar nicht. Hauptsache, der Schmerz verschwindet. Und wenn nicht, dann habt ihr wenigstens einen Grund mehr, euch zu beschweren. Und das ist ja auch schon mal was, oder?
Disclaimer: Ich bin kein Arzt, Apotheker oder sonstiger Experte für Tablettenangelegenheiten. Das hier sind nur meine persönlichen, höchst subjektiven und wahrscheinlich völlig unqualifizierten Gedanken zu diesem wichtigen Thema. Wenn ihr wirklich unsicher seid, fragt euren Arzt oder Apotheker. Und hört nicht auf mich. Ich bin schließlich nur ein Mensch mit einer Vorliebe für sofortige Schmerzlinderung und einer Abneigung gegen komplizierte Anweisungen.
Also, ab mit der Pille. Und dann: Leben genießen! (So gut es eben geht mit Kopfschmerzen.)
