Schmerzen Im Schienbein Beim Laufen

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von euch hat schon mal beim Laufen so richtig schön Schmerzen im Schienbein gehabt, dass man am liebsten heulend aufgeben würde? Ich erinnere mich da an einen Sonntagmorgen, strahlender Sonnenschein, ich hatte mir vorgenommen, meinen inneren Forrest Gump rauszulassen... und dann, BAMM! Jedes Auftreten fühlte sich an, als würde jemand mit einem kleinen Hammer gegen mein Schienbein klopfen. Super motivierend, kann ich euch sagen. Das "Laufvergnügen" endete dann schneller als gedacht. Aber hey, immerhin hatte ich einen guten Grund für eine extra große Portion Eis danach, oder? (Psst... ich hatte sie sowieso geplant).
Jedenfalls, diese Erfahrung – und die Tatsache, dass gefühlt jeder zweite Läufer, den ich kenne, mal über Schmerzen im Schienbein klagt – hat mich dazu gebracht, mich mal genauer damit zu beschäftigen. Was steckt eigentlich dahinter? Und was kann man dagegen tun, außer sich mit Eis und Selbstmitleid zu trösten?
Was ist dieses "Schienbeinkantensyndrom" überhaupt?
Must Read
Technisch korrekt nennen wir das Ganze gerne mal das Mediale Tibiale Stress Syndrom (MTSS). Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht so sehr. Im Grunde bedeutet es, dass die Muskeln, Sehnen und Knochenhaut an der Innenseite deines Schienbeins überlastet sind. Stell dir vor, deine Schienbeinmuskulatur ist wie ein Orchester, das versucht, ein viel zu schnelles Stück zu spielen. Irgendwann streiken die Musiker – in diesem Fall deine Muskeln. Und das äußert sich dann in Schmerzen. (Denkt dran, das Orchester braucht auch mal eine Pause!).
Warum zur Hölle passiert das?

Gute Frage! Es gibt da ein paar Verdächtige:
- Überlastung: Zu viel, zu schnell, zu intensiv. Kennen wir alle, oder? Der Körper ist einfach noch nicht bereit für die Belastung. (Seid nett zu eurem Körper, er muss euch noch lange tragen!)
- Falsches Schuhwerk: Die falschen Schuhe können die Belastung auf deine Schienbeine erhöhen. Lass dich am besten mal im Fachgeschäft beraten!
- Fehlstellungen: Plattfüße, Knickfüße oder O-Beine können auch eine Rolle spielen. (Checkt mal eure Füße im Spiegel – nicht erschrecken!).
- Mangelnde Dehnung: Wer seine Wadenmuskulatur nicht regelmäßig dehnt, riskiert Verspannungen, die wiederum Schmerzen im Schienbein begünstigen können. (Dehnen, Leute, dehnen!)
- Laufen auf hartem Untergrund: Asphalt ist Gift für die Gelenke, inklusive Schienbeine. Sucht euch lieber Waldwege oder Tartanbahnen.
Was kann man dagegen tun?

Okay, jetzt kommen wir zum spannenden Teil: Wie kriegen wir diese blöden Schmerzen wieder los? Hier ein paar Tipps:
- Pause: Ja, ich weiß, das will niemand hören. Aber manchmal ist eine Laufpause einfach das Beste. Gebt eurem Körper Zeit, sich zu erholen.
- Kühlen: Eis hilft! Legt mehrmals täglich Eispacks auf die schmerzenden Stellen. (Aber nicht direkt auf die Haut, sonst gibt's 'ne Eisverbrennung!)
- Dehnen: Regelmäßiges Dehnen der Wadenmuskulatur ist super wichtig. (Google hilft, da gibt's genug Anleitungen!)
- Schuhwerk überprüfen: Sind deine Laufschuhe noch in Ordnung? Passen sie überhaupt richtig?
- Einlagen: Bei Fehlstellungen können Einlagen helfen, die Belastung zu verteilen. (Lasst euch vom Orthopäden beraten!)
- Kräftigung: Stärkt eure Beinmuskulatur! Kniebeugen, Wadenheben und Co. helfen, die Belastung auf die Schienbeine zu reduzieren.
- Langsam steigern: Wenn ihr wieder mit dem Laufen anfangt, steigert die Belastung langsam.
Wann zum Arzt?

Wenn die Schmerzen trotz aller Maßnahmen nicht besser werden oder sogar schlimmer, solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es könnte auch eine Stressfraktur vorliegen, und die muss behandelt werden!
Fazit:
Schmerzen im Schienbein beim Laufen sind echt ätzend, aber in den meisten Fällen harmlos und gut behandelbar. Hört auf euren Körper, übertreibt es nicht und kümmert euch gut um eure Beine! Und denkt dran: Laufen soll Spaß machen, nicht leiden! (Und Eis hilft immer ein bisschen!).
