Salbe Bei Verbrennungen 2 Grades

Okay, hört mal zu. Ich muss was loswerden. Es geht um Verbrennungen 2. Grades. Und Salbe. Genauer gesagt: Salbe bei Verbrennungen 2. Grades.
Ich weiß, ich weiß. Das Thema ist ernst. Autsch! Wer will sich schon verbrennen? Niemand. Aber mal ehrlich, sind wir nicht alle mal ein bisschen, äh, ungeschickt in der Küche? Kurz mit dem Arm am heißen Topf, zack, da ist es passiert. Ein kleiner roter Fleck, der brennt wie Hölle.
Und was macht man dann? Genau! Man rennt zum Medizinschrank. Und da stehen sie dann, die vermeintlichen Heilsbringer. Die Cremes und Gels, die uns versprechen, den Schmerz zu lindern und die Haut schneller heilen zu lassen.
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Aber jetzt kommt’s. Hier ist meine – ich würde sagen – etwas unkonventionelle Meinung: Manchmal... sind sie einfach nur... überbewertet.
Die Salben-Euphorie
Versteht mich nicht falsch! Ich will hier keine Hexenjagd auf die Pharmaindustrie veranstalten. Ich bin ja auch kein Arzt. Ich bin nur jemand, der schon das ein oder andere Mal Bekanntschaft mit einem heißen Bügeleisen oder einer zickigen Herdplatte gemacht hat.
Und jedes Mal das gleiche Spiel. Panik. Eiswasser. Und dann... die Salbe. Man schmiert sie drauf, dick und fett, in der Hoffnung, dass sie wie ein Wunder wirkt. Und dann... wartet man.

Und wartet. Und wartet.
Und denkt sich: "Irgendwie... brennt es immer noch."
Oder, noch schlimmer: Es klebt. Es juckt. Und die Brandblase, die sich da gerade formt, sieht irgendwie noch beängstigender aus als vorher.

Das Eiswasser-Argument
Ich weiß, ich weiß. Man soll die Brandwunde unter fließendes, kühles Wasser halten. Das ist das A und O. Und das stimmt auch. Eiswasser ist fantastisch! Es ist wie ein kleiner, persönlicher Feuerlöscher für die Haut. Es betäubt den Schmerz und verhindert Schlimmeres.
Aber was ist, wenn das Wasser schon alles getan hat? Was ist, wenn die Haut sich beruhigt hat und nur noch ein leichter Schmerz zurückbleibt?
Dann, meine Freunde, ist meine Meinung: Weniger ist mehr. Lasst die Haut atmen! Verdeckt sie nicht mit einer dicken Salbeschicht. Gebt ihr die Chance, sich selbst zu heilen.

Klar, es gibt Fälle, in denen eine Salbe wirklich notwendig ist. Bei größeren Verbrennungen, bei Infektionen, oder wenn der Arzt es explizit empfiehlt. Aber bei kleinen, harmlosen Verbrennungen 2. Grades?
Die Luft-und-Liebe-Theorie
Ich bin der festen Überzeugung, dass frische Luft und ein bisschen liebevolle Zuwendung (und vielleicht ein Pflaster, um die Stelle vor Reibung zu schützen) oft Wunder wirken können.
Vielleicht ist es nur ein Placebo-Effekt. Vielleicht bilde ich mir das alles ein. Aber ich habe das Gefühl, dass meine Haut ohne die ganze Chemie einfach besser heilt. Sie ist nicht so ausgetrocknet, sie juckt nicht so stark, und die Narbenbildung ist geringer.
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Und mal ehrlich, wer hat schon Zeit, sich ständig mit Salben einzuschmieren? Das Leben ist zu kurz, um sich Sorgen um kleine Verbrennungen zu machen!
Natürlich, wenn ihr euch wohler fühlt, eine Salbe zu benutzen, dann tut das. Ich will hier niemanden bekehren. Ich will nur eine alternative Perspektive bieten.
Denn manchmal, ganz ehrlich, ist die beste Salbe einfach nur... keine Salbe.
Denkt drüber nach. Und verbrennt euch nicht! (Aber wenn doch, dann... wisst ihr ja, was ich denke.)
