Pilz Auf Der Zunge Behandlung

Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal den kleinen Horror im Mund erlebt? Ihr wisst schon, dieser leicht pelzige, irgendwie komische Belag auf der Zunge. Autsch! Und dann kommt die Frage aller Fragen: Pilz? Vielleicht sogar Pilz auf der Zunge? Hilfe!
Klar, erstmal googeln. Dr. Google hat ja bekanntlich auf alles eine Antwort. Und die Bilder... oh je. Da kann einem schon mal die Currywurst vom Mittagessen hochkommen. Aber bevor ihr jetzt in Panik ausbrecht und eure Zunge mit Desinfektionsmittel schrubbt, mal ganz ruhig.
Der ewige Kampf gegen den inneren Monk
Ich gebe zu, ich bin ein kleiner Monk. Alles muss sauber sein, ordentlich und am besten klinisch rein. Aber ist das wirklich immer so gut? Bei meiner Zunge scheinbar nicht. Denn je mehr ich versuche, das Ding sauber zu halten, desto komischer fühlt sie sich manchmal an. Unpopuläre Meinung: Manchmal ist weniger mehr!
Must Read
Meine erste Reaktion bei Verdacht auf Pilz auf der Zunge? Mundspülung! Und zwar die stärkste, die ich finden kann. (Ja, ich weiß, ist wahrscheinlich keine so gute Idee.) Aber dieser brennende, alles-tötende Geschmack gibt mir irgendwie das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Ein bisschen wie ein pyromanischer Feuerwehrmann.
Die Macht der Hausmittelchen (oder auch nicht)
Nachdem ich meinen Mund mit nuklearer Sprengkraft desinfiziert habe, kommt die Phase der Hausmittelchen. Kamillentee, Salbeitee, Kokosöl ziehen... die ganze Palette. Und mal ehrlich, schmecken tut's ja meistens auch nicht. Ich meine, wer mag schon warmen Kamillentee? Sorry, Oma, aber das ist einfach nicht mein Ding.

Und dann das Kokosöl. Kokosöl ziehen soll ja wahre Wunder wirken. Ich persönlich finde es einfach nur... ölig. Und nach 20 Minuten habe ich das dringende Bedürfnis, mir mit Seife und Stahlwolle die Zunge zu putzen. Aber hey, vielleicht bin ich einfach nicht spirituell genug.
Die Sache mit dem Zucker
Der Feind aller Pilze ist angeblich Zucker. Also: Kein Zucker! Keine Schokolade! Keine Gummibärchen! (Das ist Folter!) Aber mal ehrlich, wer hält das schon durch? Ich nicht. Ich gestehe: Ich bin zuckersüchtig. Und wenn ich mir einrede, dass ich keinen Pilz auf der Zunge habe, sondern einfach nur einen leichten Heißhunger, dann geht das schon irgendwie.

Okay, vielleicht sollte man wirklich ein bisschen aufpassen. Aber gleich asketisch leben? Nö. Lieber ein bisschen weniger Zucker und dafür mehr vom Leben. Und wenn die Zunge doch mal komisch wird, dann... siehe oben: Mundspülung!
Der Gang zum Doktor (oder auch nicht)
Wenn alles nichts hilft (und ich meine, wirklich nichts), dann sollte man natürlich zum Arzt gehen. Aber ich gebe zu, ich schiebe das immer so lange wie möglich auf. Irgendwie ist es mir unangenehm, dem Arzt meine Zunge zu zeigen. Was, wenn er denkt, ich bin ein Hypochonder?
Außerdem habe ich Angst vor der Diagnose. Candida? Iiiih! Das klingt nach einer Krankheit, die man besser nicht hat. Lieber ignoriere ich das Problem einfach so lange, bis es von alleine verschwindet. (Bitte sag mir, dass ich damit nicht alleine bin!)

Die Erkenntnis
Also, was lernen wir daraus? Pilz auf der Zunge ist doof. Hausmittelchen sind Geschmackssache. Zucker ist Teufelszeug. Und der Gang zum Arzt ist... na ja, optional. (Okay, vielleicht nicht.) Aber das Wichtigste: Nicht in Panik verfallen! Die meisten Zungenprobleme sind harmlos und verschwinden von alleine wieder.
Und wenn nicht? Dann gibt es ja immer noch die nukleare Mundspülung. (Bitte nicht nachmachen!) Oder doch lieber den Arzt? Ach, ich weiß auch nicht. Vielleicht einfach mal abwarten und Tee trinken. (Aber bitte nicht Kamillentee!)

Disclaimer: Ich bin kein Arzt und meine Ratschläge sind nicht medizinisch fundiert. Wenn ihr wirklich Probleme mit eurer Zunge habt, geht bitte zum Arzt!
Aber mal unter uns: Manchmal hilft es einfach schon, darüber zu reden. Oder zu schreiben. Oder sich einfach nur ein bisschen über die eigene Zungen-Neurose lustig zu machen. Denn mal ehrlich: Wer von uns ist schon perfekt? Und wer hat schon immer die perfekte Zunge?
Also, lasst uns unsere Zungen feiern – mit all ihren kleinen Macken und Eigenheiten. Denn am Ende des Tages ist sie ja doch nur ein Muskel. Ein Muskel, der uns hilft zu schmecken, zu sprechen und zu lachen. Und das ist doch schon mal was, oder?
In diesem Sinne: Prost! (Aber bitte mit zuckerfreiem Getränk... oder auch nicht.)
