Piaget Theorie Der Kognitiven Entwicklung

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir reden über Piaget. Ja, DER Piaget. Der Mann mit der Theorie der kognitiven Entwicklung. Und ich habe da so eine... sagen wir mal... unpopuläre Meinung dazu.
Klar, die Idee klingt erstmal super. Kinder sind kleine Wissenschaftler! Sie experimentieren, lernen, entwickeln sich in Stufen. Sensorimotorisch, präoperational, konkret-operational, formal-operational. Klingt alles sehr... wissenschaftlich. Und fancy. Aber Hand aufs Herz: Stimmt das wirklich immer?
Sensorimotorisch – Die Welt mit Mund und Hand entdecken?
Also, die erste Stufe. Babys lernen die Welt durch Anfassen und In-den-Mund-Stecken kennen. Stimmt! Absolut. Mein Neffe hat gefühlt die ersten zwei Lebensjahre damit verbracht, alles, aber auch wirklich alles, anzusabbern. Aber ist das wirklich die ganze Geschichte? Ich glaube, da spielt noch mehr mit rein. Instinkt? Glück? Vielleicht einfach nur Langeweile?
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Präoperational – Zauberei und imaginäre Freunde
Dann kommt die Phase, in der Kinder glauben, alles dreht sich um sie. Egozentrisch, nennt Piaget das. Und sie lieben Magie! Sie sprechen mit imaginären Freunden. Mein Bruder hatte einen. Der hieß "Pupsbert". Ich schwöre, das ist kein Witz. Aber sind wir Erwachsenen nicht manchmal auch ein bisschen präoperational? Wie oft reden wir mit unseren Haustieren und erwarten eine Antwort? Oder glauben, das Universum hat sich verschworen, uns einen Parkplatz zu geben? Ich sag ja nur...
Konkret-operational – Logik für Anfänger
Endlich Logik! Juhu! Kinder verstehen, dass ein langes Glas Wasser dasselbe Volumen hat wie ein breites. Sie können Reihenfolgen bilden. Mein Hund kann das auch, wenn es um Leckerlis geht. Ist er jetzt ein kognitives Genie? Vielleicht. Aber vielleicht auch nur ein sehr verfressener Hund. Die Linie ist fließend, Leute.

Formal-operational – Abstraktes Denken und Weltfrieden
Und dann die letzte Stufe. Abstraktes Denken, Hypothesen aufstellen, über Weltfrieden nachdenken. Klingt toll, oder? Aber wie viele Erwachsene kennen wir, die wirklich abstrakt denken können? Die nicht in Schubladen denken? Die nicht ständig von ihren Vorurteilen beeinflusst werden? Ich behaupte mal: nicht so viele.
Ich will Piagets Arbeit nicht schlechtreden. Sie war bahnbrechend. Und wichtig. Aber vielleicht ist es an der Zeit, die Theorie ein bisschen... aufzupolieren? Ein bisschen zu hinterfragen? Vielleicht sind wir alle ein bisschen сенсорно-моторный, ein bisschen präoperational, ein bisschen konkret-operational und ganz selten mal formal-operational. Und das ist okay. Solange wir nicht versuchen, Legosteine zu essen. Das würde ich dann doch als kognitive Defizit einstufen.

Also, was meint ihr? Bin ich verrückt? Oder gibt es da draußen noch jemanden, der heimlich an Piagets Theorie zweifelt? Traut euch! Sagt es! Wir sind unter uns... (zumindest bis Piaget-Experten diesen Artikel lesen und mich steinigen wollen).
"Das Ziel der Erziehung ist, Individuen zu schaffen, die zu neuen Dingen fähig sind, nicht nur zu wiederholen, was andere Generationen getan haben." – Jean Piaget.Vielleicht sollten wir das auch auf seine Theorien anwenden...
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meinen imaginären Freund Pupsbert füttern.
