Paul Cezanne Die Großen Badenden

Hey! Stell dir vor, du bist an einem heißen Sommertag am See, aber anstatt Badehose und Sonnencreme hast du nur Pinsel und Farbe dabei. Klingt komisch? Genau das hat sich Paul Cézanne wahrscheinlich gedacht, als er an Die großen Badenden gearbeitet hat! Okay, vielleicht nicht genau so, aber du verstehst, was ich meine.
Ein Haufen nackter Damen – Kunst oder Klamauk?
Die großen Badenden (oder "Les Grandes Baigneuses", wenn du fancy sein willst) sind eigentlich eine ganze Serie von Gemälden. Cézanne hat sich ganz schön lange mit dem Thema beschäftigt – über 30 Jahre! Stell dir mal vor, du malst 30 Jahre lang fast nur nackte Damen am Strand! Ich würde wahrscheinlich irgendwann anfangen, von Kokosnüssen zu träumen.
Aber zurück zum Bild. Was sehen wir? Na, eine Gruppe von – Achtung, Überraschung! – nackten Frauen. Und das nicht in irgendeinem schicken Pool oder so. Nein, sie chillen irgendwo an einem See oder Fluss, umgeben von Bäumen. Sie wirken… sagen wir mal… nicht so, als würden sie gerade für ein Victoria's Secret Shooting posieren. Eher so, als wären sie von einer wilden Party aufgewacht und hätten gemerkt: "Ups, wo sind unsere Klamotten?"
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Cézanne war ja bekannt dafür, dass er nicht gerade der Meister der anatomischen Genauigkeit war. Einige der Damen sehen aus, als hätten sie ein paar Kurven zu viel oder zu wenig. Aber hey, Perfektion ist ja auch langweilig, oder? Außerdem, wer braucht schon perfekte Proportionen, wenn man Impressionismus hat?
Was macht das Bild so besonders?
Obwohl die Damen vielleicht nicht perfekt aussehen, ist das Bild trotzdem faszinierend. Cézanne hat nämlich nicht einfach nur ein paar nackte Frauen gemalt. Er hat versucht, die Formen und Farben der Natur einzufangen. Er hat alles auf geometrische Formen reduziert: Kegel, Zylinder, Kugeln. Klingt nach Matheunterricht? Ja, ein bisschen. Aber er hat das so geschickt gemacht, dass es trotzdem wunderschön aussieht!

Er wollte die Struktur der Welt verstehen. Er hat versucht, die Natur in ihre Einzelteile zu zerlegen und dann wieder neu zusammenzusetzen. Das ist, als würde man ein Puzzle zusammensetzen, aber die Teile sind nicht vorgegeben, sondern man muss sie erst selbst schnitzen! (Achtung, Metapher-Alarm!)
Und genau das macht Die großen Badenden so wichtig für die Kunstgeschichte. Cézanne war ein Wegbereiter für den Kubismus und andere moderne Kunstrichtungen. Er hat die Tür für Künstler wie Picasso und Braque geöffnet. Ohne Cézanne gäbe es wahrscheinlich keine zerlegten Gitarren und kubistischen Porträts. Und mal ehrlich, wer will das schon?

Mehr als nur nackte Haut
Es geht bei diesem Bild also nicht nur um nackte Frauen. Es geht um die Suche nach der Form, um die Zerlegung der Realität und um die Neuerfindung der Kunst. Und natürlich auch ein bisschen um nackte Frauen, aber das ist nur ein Nebeneffekt. (Oder vielleicht auch nicht. Wer weiß, was Cézanne sich dabei gedacht hat?)
Man könnte fast meinen, Cézanne hätte beim Malen einen Zaubertrank getrunken. Er hat es geschafft, eine ganz eigene Welt zu erschaffen, die gleichzeitig vertraut und fremd wirkt. Eine Welt, in der nackte Damen im Wald chillen und die Welt in ihre Einzelteile zerlegt wird. Klingt verrückt? Vielleicht. Aber genial ist es trotzdem!

Also, das nächste Mal, wenn du ein Bild von Die großen Badenden siehst, denk daran: Es ist mehr als nur ein Gemälde. Es ist ein Stück Kunstgeschichte, ein Denkmal für die Form und ein Beweis dafür, dass man auch mit ein paar anatomischen Fehlern ein Meisterwerk schaffen kann.
Und jetzt geh raus und genieße den Tag! Vielleicht nicht gerade nackt im Wald, aber du weißt ja, was ich meine. Lass dich von der Welt inspirieren und versuche, die Formen und Farben um dich herum zu entdecken. Wer weiß, vielleicht wirst du ja auch eines Tages zum nächsten Cézanne!
