Par Ordre Du Mufti Aussprache

Okay, lasst uns über etwas sprechen, das uns alle schon mal zum Kichern gebracht hat. Oder vielleicht auch zum Stirnrunzeln. Es geht um dieses eine französische Sprichwort: Par Ordre Du Mufti.
Klingt erstmal super elegant, oder? So richtig nach feinem Käse, Baguette und einem sonnigen Nachmittag in Paris. Aber mal ehrlich, wer von uns weiß wirklich, wie man das Ding korrekt ausspricht? Ich meine, ohne sich dabei die Zunge zu verknoten?
Ich gebe zu, ich habe es jahrelang falsch ausgesprochen. Und ich bin mir ziemlich sicher, ich bin nicht allein. Es klingt einfach zu…kompliziert. Zu viele dieser nasalen französischen Vokale, die wir Deutschen so lieben (Ironie!).
Must Read
Und hier kommt meine – Achtung! – vielleicht etwas unpopuläre Meinung: Ist es wirklich so wichtig, dass wir es perfekt aussprechen?
Ich meine, ja, natürlich, Respekt vor der Sprache und Kultur ist wichtig. Absolut. Aber ganz ehrlich, solange man versteht, was gemeint ist – nämlich, dass etwas "auf unanfechtbare Anordnung" geschieht – dann ist es doch eigentlich egal, ob wir es mit perfektem Pariser Akzent raushauen, oder?
Ich behaupte mal, die meisten Franzosen würden uns eh verstehen. Und die, die uns nicht verstehen, würden wahrscheinlich trotzdem lächeln. Franzosen sind doch eigentlich ganz nett, oder?

Okay, vielleicht nicht alle. Aber die meisten!
Der Klang der Freiheit (oder so ähnlich)
Denkt mal drüber nach: Wenn man Par Ordre Du Mufti benutzt, will man ja meistens etwas mit einem gewissen Augenzwinkern sagen. Es ist eine leicht ironische Art zu betonen, dass eine Entscheidung nun mal gefällt wurde und es keine Diskussion darüber gibt.
Und Ironie funktioniert am besten, wenn sie locker und entspannt rüberkommt. Und wie soll man entspannt sein, wenn man sich krampfhaft bemüht, jeden einzelnen Vokal perfekt zu treffen?

Also, mein Vorschlag: Sprecht es so aus, wie es für euch am einfachsten ist. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei!
Vielleicht so: "Pa Ordr Dü Müfti" oder "Par Order Dü Müftie". Hauptsache, es klingt irgendwie französisch angehaucht und man versteht den Sinn. Ist doch viel wichtiger, als sich stundenlang mit der korrekten Aussprache zu quälen.
Und falls euch jemand korrigieren sollte (was natürlich passieren wird, denn es gibt immer Klugscheißer), dann könnt ihr einfach sagen: "Ach, ich spreche es halt Par Ordre Du Mufti aus meiner ganz persönlichen, künstlerischen Freiheit heraus!"
Das sollte sie erstmal sprachlos machen. Zumindest für eine kurze Weile.

Die Mufti-Challenge
Also, liebe Leserinnen und Leser, ich fordere euch heraus: Benutzt Par Ordre Du Mufti in eurem nächsten Gespräch. Egal ob beim Bäcker, im Büro oder beim Familientreffen. Aber bitte, sprecht es so aus, wie ihr es für richtig haltet.
Und dann erzählt mir, wie es gelaufen ist! Ich bin gespannt auf eure Geschichten.
Vielleicht sollten wir sogar einen Wettbewerb starten: Wer die lustigste Aussprache von Par Ordre Du Mufti hat, gewinnt einen Preis! (Ich muss mir nur noch überlegen, was der Preis sein soll… Vielleicht eine Flasche französischer Wein? Oder ein Baguette? Vorschläge sind willkommen!).

Auf jeden Fall, lasst uns dieses französische Sprichwort nicht zu einer unüberwindbaren Hürde machen. Lasst uns damit spielen, lachen und es auf unsere ganz eigene, unvollkommene Art und Weise aussprechen.
Denn am Ende des Tages geht es doch darum, Spaß zu haben, oder?
Und vielleicht lernen wir ja nebenbei auch noch ein bisschen Französisch. Oder auch nicht. Aber das ist ja, Par Ordre Du Mufti, nicht so wichtig.
