Ovid Ars Amatoria Buch 3 übersetzung

Also, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir hier im Café, Cappuccino dampft, und wir reden über... antike Dating-Ratgeber. Ja, wirklich. Genauer gesagt, über Ovids "Ars Amatoria", Buch 3. Klingt erstmal nach staubtrockenem Lateinunterricht, aber keine Sorge, ich verspreche euch: Das wird lustiger, als ihr denkt! Denn Ovid war der Urvater der Pickup-Artists – nur halt mit Toga statt protzigem Sportwagen.
Ovid: Der antike Beziehungs-Guru (mit Augenzwinkern)
Ovid, der gute Mann, lebte so um die Zeiten von Jesus Christus rum. Er war ein römischer Dichter, ein echter Star seiner Zeit. Er schrieb über Götter, Helden und... Liebeskummer. Und dann kam er auf die geniale Idee, einen kompletten Dating-Ratgeber in Versform zu verfassen. Die "Ars Amatoria" (Die Kunst der Liebe) war geboren! Die ersten beiden Bücher waren für die Herren der Schöpfung gedacht: Wie man Frauen kennenlernt, wie man sie beeindruckt und wie man sie hält (oder auch nicht, je nachdem). Buch 3 aber, liebe Damen, ist exklusiv für euch!
Stellt euch vor: Rom, 1 n. Chr. Die Frauen tragen Togas, aber die Liebesprobleme sind die gleichen wie heute. "Wie kriege ich den Typen?" "Wie halte ich ihn bei der Stange?" "Hilfe, er hat 'nen Sixpack und ich kann nicht aufhören, ihn anzusehen!" Ovid hatte die Antworten (zumindest seiner Meinung nach).
Must Read
Was Ovid den römischen Ladies riet
Ovid war kein Fan von falscher Bescheidenheit. Er riet den Frauen, ihre Reize aktiv zu nutzen. "Zeigt her eure Kurven!" (Okay, vielleicht nicht wörtlich, aber im Prinzip schon). Er empfahl, die Vorzüge zu betonen und die vermeintlichen Makel zu kaschieren. Kurze Beine? Hohe Schuhe! Zu dünn? Polster! (Klingt irgendwie bekannt, oder?). Und hier kommt der erste Überraschungseffekt: Ovid war ein absoluter Verfechter der Körperpflege. Zähne putzen, Haare stylen, und bloß keine ungepflegten Achseln zeigen! (Man merkt: Der Mann hatte Standards!).
Aber es ging nicht nur ums Aussehen. Ovid riet auch zu geistiger Fitness. Sei witzig, sei schlagfertig, sei gebildet! (Kein Wunder, dass die römischen Frauen so belesen waren – sie wollten schließlich Ovid beeindrucken!). Er empfahl, die Männer mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Wenn er ein Dichter ist, schreib Gedichte! Wenn er ein Soldat ist, erzähl ihm von deinen "heldenhaften" Handarbeits-Erfolgen. (Okay, vielleicht nicht ganz so, aber ihr versteht den Punkt).

Und jetzt kommt der ultimative Ovid-Trick: Spielt die Unschuldige! "Tu so, als wüsstest du nicht, wie man ein Schwert hält!," riet er. (Denn nichts ist für einen römischen Krieger attraktiver als eine Frau, die komplett hilflos ist... hust). Er riet auch, ein bisschen eifersüchtig zu sein, aber nicht zu übertreiben. Ein bisschen Drama gehört dazu, aber bitte nicht gleich den Gladiator auf den Liebhaber hetzen.
Die Übersetzung: Wo fängt der Spaß an?
Jetzt kommt der Teil, der viele abschreckt: Die Übersetzung. Latein! Schauder. Aber keine Angst, es gibt mittlerweile viele gute Übersetzungen von "Ars Amatoria" Buch 3. Und das ist auch wichtig, denn eine schlechte Übersetzung kann den ganzen Witz kaputt machen. Stell dir vor, du liest einen Witz von Mario Barth, der von einem Praktikanten ins Englische übersetzt und dann wieder zurück ins Deutsche übertragen wurde. Da bleibt nicht mehr viel übrig, oder?

Eine gute Übersetzung versucht, den lockeren, humorvollen Ton von Ovid beizubehalten. Sie erklärt die kulturellen Unterschiede (Togas sind halt keine Jeans) und sie vermeidet es, das Ganze unnötig zu verkomplizieren. Denn mal ehrlich: Wir wollen ja Spaß haben und nicht 'ne Doktorarbeit schreiben.
Warum Ovid auch heute noch relevant ist
Klar, die Welt hat sich seit dem alten Rom ein bisschen verändert. Wir tragen keine Togas mehr (zumindest nicht im Alltag), und wir hetzen auch keine Gladiatoren mehr auf unsere Ex-Freunde. Aber die Grundbedürfnisse des Menschen sind gleich geblieben: Wir wollen geliebt werden, wir wollen begehrt werden, und wir wollen uns nicht blamieren, wenn wir versuchen, jemanden anzusprechen.

Und genau da liegt die Genialität von Ovid. Er hat die menschliche Natur durchschaut und er hat uns einen Spiegel vorgehalten – einen Spiegel, der auch heute noch ziemlich akkurat ist. Zugegeben, einige seiner Ratschläge sind heutzutage etwas... fragwürdig. (Die Sache mit der Hilflosigkeit zum Beispiel). Aber viele seiner Tipps sind immer noch Gold wert: Sei selbstbewusst, sei humorvoll, und sei du selbst (nur halt mit ein bisschen mehr Lippenstift und vielleicht ohne Toga).
Also, liebe Freunde, lasst uns auf Ovid anstoßen! Auf den antiken Beziehungs-Guru, der uns gezeigt hat, dass Liebe vielleicht eine Kunst ist, aber dass man sie auch mit einem Augenzwinkern betrachten kann. Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja in "Ars Amatoria" Buch 3 den ein oder anderen Trick, der auch heute noch funktioniert. Viel Glück bei der Jagd! Und denkt dran: Zähne putzen nicht vergessen!
