Nüchterner Magen Wie Viele Stunden

Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Der nüchterne Magen… ein Mysterium. Oder eher: ein persönlicher Albtraum? Wie viele Stunden genau das sein sollen, bevor man endlich wieder essen darf, darüber gehen die Meinungen ja meilenweit auseinander.
Die offiziellen Empfehlungen? Irgendwas zwischen 8 und 12 Stunden, je nachdem, wen man fragt. Für eine Blutuntersuchung, eine Operation, oder einfach nur, weil der Arzt gesagt hat: "Nüchtern kommen!". Ja, ja, ist schon klar. Aber ganz ehrlich? Wer hält das bitte durch?
Die 8-Stunden-Lüge?
Ich behaupte mal ganz frech: die 8-Stunden-Regel ist eine Lüge. Eine fiese, gemeine Lüge, erfunden von sadistischen Wissenschaftlern, die noch nie selbst Hunger hatten. Sorry, not sorry. Ich meine, 8 Stunden! Das ist fast ein ganzer Arbeitstag! Ohne Essen! Was für ein Wahnsinn!
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Und dann die Sache mit dem "nur Wasser". Als ob Wasser den Hunger wirklich stillen würde. Wasser ist toll. Wasser ist wichtig. Aber Wasser ist nun mal kein Schokocroissant. Und es hilft auch nicht, wenn der Magen knurrt wie ein wildes Tier.
"Aber man soll doch den Blutzuckerspiegel nicht verfälschen!", höre ich die Gesundheitsapostel schon rufen.

Ja, ich weiß. Aber ganz ehrlich? Ein Keks vor dem Termin hat noch niemanden umgebracht. Und wenn doch, dann war es wahrscheinlich ein sehr, sehr großer Keks.
Meine unpopuläre Meinung: Nüchtern ist relativ!
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Nüchtern ist relativ! Ja, ich habe es gesagt. Was bedeutet "nüchtern" überhaupt? Bedeutet es, dass man seit dem Abendessen nichts mehr gegessen hat? Oder bedeutet es, dass man seit dem Mittagessen nichts mehr gegessen hat? Oder bedeutet es, dass man seit fünf Minuten nichts mehr gegessen hat? Die Definition ist schwammig wie ein frisch geputzter Schwamm!
Ich persönlich definiere "nüchtern" als: "Ich habe seit kurzem nichts mehr gegessen, was den Test wirklich beeinflussen könnte". Ein kleiner Schluck Kaffee? Ein winziger Krümel Kuchen? Pffff, wen interessiert das schon?

Okay, okay, vielleicht sollte man das nicht wirklich tun, besonders nicht vor wichtigen medizinischen Untersuchungen. Aber ich sage nur: ein bisschen Pragmatismus schadet nie. Und ein bisschen Schummeln auch nicht, solange man es nicht übertreibt.
Die Kunst der Ablenkung (und des kleinen Sündenfalls)
Was also tun, wenn man die geforderten Stunden ohne Essen irgendwie überstehen muss? Ablenkung ist das A und O. Lesen, fernsehen, spazieren gehen, sich mit Freunden treffen… Hauptsache, man denkt nicht ständig ans Essen. Und wenn es gar nicht mehr geht? Dann hilft vielleicht ein kleiner Sündenfall.

Ein zuckerfreier Kaugummi? Ein paar kalorienarme Gemüsesticks? Ein kleines Stückchen Obst? Alles besser als gar nichts. Hauptsache, man übertreibt es nicht und gesteht sich den kleinen "Fehler" hinterher ein. Dem Arzt muss man ja nicht alles erzählen, oder?
Und dann gibt es noch die Strategie der mentalen Vorbereitung. Man redet sich ein, dass der Hunger gar nicht so schlimm ist. Man visualisiert das leckere Essen, das man sich nach dem Termin gönnen wird. Man meditiert. Man atmet tief ein und aus. Und man betet, dass die Zeit schnell vergeht.
Aber mal ehrlich, Leute, sind wir nicht alle ein bisschen verlogen, wenn es um den nüchternen Magen geht? Wer von uns hat noch nie bei einem Arzttermin gelogen, weil er doch einen winzigen Happen gegessen hat? Seid ehrlich! Ich sehe eure grinsenden Gesichter!

Fazit: Leben und leben lassen (und ab und zu heimlich naschen)
Also, was lernen wir daraus? Der nüchterne Magen ist eine Herausforderung. Aber er ist auch eine Gelegenheit, kreativ zu werden. Eine Gelegenheit, sich selbst auszutricksen. Eine Gelegenheit, die Grenzen der eigenen Willenskraft zu testen. Und eine Gelegenheit, sich nach dem Termin mit einem besonders leckeren Essen zu belohnen.
Leben und leben lassen. Und ab und zu heimlich naschen. Das ist meine Philosophie. Und wer damit nicht einverstanden ist, der kann ja versuchen, 12 Stunden ohne Essen auszukommen. Ich wünsche viel Spaß!
Ach, und bevor ich es vergesse: Fragt im Zweifelsfall immer euren Arzt. Der kennt euch und eure medizinische Vorgeschichte am besten. Und vielleicht hat er ja auch ein bisschen Mitleid und erlaubt euch einen kleinen Snack vor dem Termin.
