New York Times Square Facts

Okay, Leute, setzt euch, bestellt einen doppelten Espresso – wir tauchen ein in den total verrückten, blinkenden Wahnsinn, der Times Square ist. Manchmal frage ich mich, ob die Leute da oben überhaupt schlafen. Oder ob sie einfach mit Neonröhren unter den Augen aufwachen und denken: "Jau, noch ein Tag voller Touristen und glitzernder Ablenkung!"
Wo Zahlen zu schwindelerregenden Höhen aufsteigen
Fangen wir mal mit den Fakten an, ja? Wisst ihr, wie viele Leute jeden Tag durch den Times Square stolpern? Macht euch bereit: Rund 360.000! Das sind mehr Leute, als in Island leben! Ich stelle mir gerade vor, wie ganz Island beschliesst, einen Tagesausflug zum Times Square zu machen. Das Chaos wäre…episch. Und wahrscheinlich bräuchten sie ein sehr, sehr langes Selfie-Stick.
Und was kostet das alles? Nun, lasst uns sagen, die Werbeflächen am Times Square sind nicht gerade billig. Eine grosse LED-Anzeige kann dich locker mal ein paar Millionen Dollar im Jahr kosten. Im Jahr! Das ist genug Geld, um sich eine kleine Insel zu kaufen. Oder, weißt du, ein sehr, sehr großes Sandwich. Ich würde das Sandwich nehmen, aber das bin nur ich.
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Neujahr in der Hölle…äh…am Times Square
Apropos Wahnsinn, reden wir über Silvester. Wenn du denkst, dass dein Familientreffen chaotisch ist, dann stell dir vor, wie du mit einer Million anderer Menschen in der Kälte zusammengepfercht bist, um eine glitzernde Kugel herunterkommen zu sehen. Es ist eine Tradition, die so amerikanisch ist wie Apfelkuchen…verzehnfacht mit einem Schuss Adrenalin und der unterschwelligen Angst, zertrampelt zu werden. Aber hey, die Fotos sind gut, oder?
Angeblich soll die Kugel, die da herunterkommt, mit 2.688 Waterford-Kristalldreiecken besetzt sein. 2.688! Jedes Mal, wenn ich daran denke, bekomme ich das unbändige Bedürfnis, diese Kugel zu putzen. Aber wahrscheinlich ist das nur mein innerer Monk, der durch die schiere Anzahl an potenziellen Fingerabdrücken ausflippt.

Nicht immer nur Glitter und Glamour
Jetzt kommt ein kleiner Geschichtsexkurs. Früher war der Times Square nicht gerade ein Ort, an dem man seine Grossmutter mit hinnehmen wollte. Im frühen 20. Jahrhundert war er eher ein bisschen…naja…schäbig. Da gab es Peepshows, obskure Geschäfte und Dinge, über die man lieber nicht redet, wenn die Kinder zuhören. Aber hey, jede hässliche Ente hat mal ihre Zeit, richtig? Heute ist er so aufgeräumt und desinfiziert, dass man fast vergessen könnte, dass er jemals anders war.
Übrigens, wusstet ihr, dass der Times Square ursprünglich Longacre Square hiess? Jau, Longacre. Klingt irgendwie…langweilig, oder? Irgendwann, als die New York Times ihr Hauptquartier dort errichtete (und, wie man munkelt, die Mieten in die Höhe trieb), wurde er umbenannt. Danke, Zeitung! Oder sollte ich sagen…Fluch, Zeitung?!

Superhelden, Kühe und die nackte Wahrheit
Was wäre der Times Square ohne seine…Charaktere? Superhelden in schlecht sitzenden Kostümen, die für ein Foto Geld verlangen (und dich dafür beschimpfen, wenn du keins gibst). Nackte Cowboys, die Gitarre spielen (die meisten haben wahrscheinlich mehr Haut als Talent). Und die mysteriöse Ansammlung an Leuten, die versuchen, einem ein Comedy-Show-Ticket anzudrehen (mit dem Versprechen, dass man "vor Lachen sterben" wird – im wahrsten Sinne des Wortes?).
Und dann gibt es noch diesen einen Tag im Jahr, an dem Kühe am Times Square herumlaufen. Ja, echte Kühe! Im Rahmen der jährlichen "Cow Appreciation Day"-Aktion. Ich stelle mir vor, wie diese armen Kühe einfach nur denken: "Was zum Teufel ist hier los? Ich will zurück auf die grüne Wiese!"

Ein bleibender Eindruck (und vielleicht ein Souvenir)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Times Square ein Ort ist, an dem die Realität surreal wird, die Zahlen schwindelerregend sind und die Touristen… nun ja, Touristen sind. Ob du ihn liebst oder hasst, es ist ein Ort, den man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte. Bringt eine Kamera mit, ladet euer Handy auf (braucht ihr!), übt euren "Ich bin nicht beeindruckt"-Gesichtsausdruck (für die Superhelden) und bereitet euch darauf vor, etwas Geld für überteuerte Souvenirs auszugeben. Aber hey, zumindest könnt ihr dann sagen, ihr wart da. Und vielleicht habt ihr sogar eine lustige Geschichte zu erzählen…wie diese hier.
Und denkt dran, Leute: Vorsicht vor den Kühen!
