Nasenscheidewand Kruste In Der Nase

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Es gibt da ein Thema, über das kaum jemand spricht. Ein Tabu, das aber fast jeden von uns betrifft. Ich rede von... Nasenpopel! Ja, ich hab's gesagt! Genauer gesagt, von den getrockneten, kleinen, manchmal schmerzhaften Krusten in der Nase. Die offiziell Nasenscheidewand Kruste genannt werden. Klingt gleich viel eleganter, oder?
Ich weiß, es ist eklig. Wir sollen nicht daran denken, geschweige denn darüber reden. Aber ich bin hier, um eine unpopuläre Meinung zu vertreten: Nasenpopel sind... normal. (Okay, vielleicht nicht normal im Sinne von "zeig sie jedem," aber normal im Sinne von "jeder hat sie mal.")
Das stille Leiden der Kruste
Jeder kennt das Gefühl. Ein leichtes Ziehen, ein Kratzen. Du weißt, da ist was. Du versuchst es zu ignorieren, aber es nervt. Es lenkt ab. Du denkst: "Hoffentlich sieht es niemand!" Die innere Panik steigt. Der Griff zur Taschentuchbox wird zur Zitterpartie. Wird es gelingen, die Kruste unbemerkt zu entfernen?
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Und dann die Erleichterung, wenn es geschafft ist! Ein kurzes, befriedigendes Gefühl der Freiheit. Bis... ja, bis die nächste Kruste kommt. Ein Teufelskreis. Ein popeliger Teufelskreis.
Manchmal sind sie klein und unscheinbar. Manchmal sind sie... episch. Du weißt schon, die Art, die so fest sitzt, dass du fast deine ganze Nasenscheidewand mit rausziehst. (Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber ihr wisst, was ich meine!)

Die Psychologie des Popels
Ich glaube, ein großer Teil der Ekelgefühle, die wir gegenüber Nasenpopeln empfinden, ist sozial bedingt. Uns wurde beigebracht, dass es unanständig ist, in der Nase zu bohren. Aber warum eigentlich? Ist es wirklich schlimmer als sich in aller Öffentlichkeit zu kratzen? Oder sich die Haare zu kämmen? Ich sage: Nein!
Es ist doch nur getrockneter Schleim! Ein Abfallprodukt unseres Körpers. Wir scheiden ihn aus, Punkt. Warum also die ganze Geheimniskrämerei?

Plädoyer für mehr Ehrlichkeit
Ich schlage vor: Wir sollten offener über Nasenscheidewand Krusten reden. Vielleicht sogar eine Selbsthilfegruppe gründen! "Anonyme Popler"? (Vielleicht doch nicht...) Aber im Ernst, es würde uns allen guttun, zu wissen, dass wir nicht allein sind in unserem Kampf gegen die getrocknete Nasenplage.
Klar, wir müssen uns nicht gegenseitig unsere Fundstücke präsentieren. Aber ein bisschen mehr Akzeptanz und Verständnis wäre schon schön. Ein verständnisvolles Nicken, wenn jemand diskret zur Taschentuchbox greift. Ein ermutigendes Lächeln, wenn man jemanden dabei erwischt, wie er heimlich in der Nase bohrt. (Okay, vielleicht ist das etwas zu viel des Guten...)
Ich bin mir sicher, Sigmund Freud hätte dazu auch etwas zu sagen gehabt. Irgendwas mit unterdrückten Trieben und kindlicher Neugierde. Aber lassen wir das für ein anderes Mal.

Die Kruste als Kompass
Vielleicht sollten wir die Kruste sogar als eine Art inneren Kompass betrachten. Sie erinnert uns daran, dass wir menschlich sind. Dass wir Körper haben, die funktionieren. Dass wir atmen, leben und – ja – Schleim produzieren.
Also, das nächste Mal, wenn du eine Kruste in deiner Nase spürst, schäme dich nicht! Akzeptiere sie. Bekämpfe sie (diskret). Und erinnere dich daran: Du bist nicht allein!

Ich weiß, ich weiß. Ich bin komisch. Aber jemand musste es ja sagen.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mal kurz...
(Greift diskret zur Taschentuchbox)
P.S. Gibt es eigentlich eine offizielle Popel-Entsorgungsrichtlinie? Nur so aus Interesse...
