Nach Doppelpunkt Groß Oder Klein

Liebe Leserinnen und Leser!
Lasst uns über etwas Wichtiges reden. Etwas, das die Gemüter erhitzt. Etwas… Grammatik!
Ja, ich weiß. Klingt erstmal nicht nach Party. Aber glaubt mir, es wird lustig. Versprochen!
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Es geht um den Doppelpunkt. Genauer: Was danach kommt. Groß oder klein? Eine Frage, die die Menschheit spaltet. Oder zumindest Deutschlehrer.
Der heilige Gral der Rechtschreibung
Ich gebe zu, ich bin da etwas… eigen. Sagen wir mal so: Ich habe eine starke Meinung dazu. Eine Meinung, die vielleicht nicht jeder teilt.
Und zwar finde ich, dass nach einem Doppelpunkt… fast immer klein geschrieben werden sollte!
Ja, ihr habt richtig gelesen. Klein. Wie ein kleiner, unschuldiger Buchstabe, der sich hinter dem mächtigen Doppelpunkt versteckt.
Ich weiß, ich weiß. Die Regel sagt was anderes. Irgendwas mit vollständigen Sätzen und so. Aber ganz ehrlich: Wer hält sich schon immer an Regeln?

Das Leben ist kurz. Die Zeit ist kostbar. Warum sich also mit Großschreibung nach Doppelpunkt unnötig belasten?
Ein kleiner Aufschrei der Freiheit
Stellt euch vor: Ihr schreibt eine E-Mail. Schnell, schnell, es muss raus. Ihr tippt:
Betreff: Wichtig: Meeting verschoben!
Seid ehrlich: Habt ihr nach dem Doppelpunkt automatisch großgeschrieben? Natürlich. Die Macht der Gewohnheit!
Aber warum eigentlich? Warum nicht einfach:

Betreff: Wichtig: meeting verschoben!
Sieht doch viel entspannter aus, oder?
Klar, wenn ein ganzer Satz folgt, dann ist Großschreibung angebracht. Keine Frage. Aber bei Listen? Bei Aufzählungen? Bei kurzen Erklärungen?
Da finde ich Kleinbuchstaben einfach eleganter. Schicker. Moderner.
Es ist wie mit Socken in Sandalen. Oder Ananas auf Pizza. Eine Geschmackssache! Und mein Geschmack sagt: klein!

Die Rebellion der Kleinbuchstaben
Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung alleine stehe. Ich bin ein Rebell. Ein Querdenker. Ein… Doppelpunkt-Anarchist!
Aber ich glaube fest daran, dass es an der Zeit ist, die starren Regeln der Grammatik ein wenig aufzulockern. Etwas mehr Freiheit zu wagen. Etwas mehr… Kleinbuchstabenliebe!
Denkt mal drüber nach. Das nächste Mal, wenn ihr einen Doppelpunkt setzt: Lasst den Großbuchstaben einfach mal weg. Probiert es aus. Fühlt euch frei!
Vielleicht werdet ihr ja auch zu Doppelpunkt-Rebellen. Vielleicht schließen wir uns eines Tages zusammen und gründen eine Bewegung. Die „Klein-nach-Doppelpunkt-Bewegung“.
Oder vielleicht auch nicht. Aber es wäre doch einen Versuch wert, oder?

Ich weiß, Prof. Dr. Grammatik wäre entsetzt. Aber hey, man kann es ja mal versuchen.
Also, was sagt ihr? Seid ihr dabei?
Ich warte gespannt auf eure Meinungen. Aber bitte: schreibt sie mir in Kleinbuchstaben!
Euer Doppelpunkt-Rebell,
P.S.: Ich habe in diesem Artikel natürlich streng auf die korrekte Groß- und Kleinschreibung geachtet. Nur um sicherzugehen, dass mich niemand falsch versteht…
