Musste Gerade An Dich Denken

Na, du! Stell dir vor, was mir gerade passiert ist... Mir ging’s ganz normal hier beim Laptop, Kaffee in der Hand (halb leer, leider!), und zack –
"Musste gerade an dich denken!"
Boom! Wie aus dem Nichts. Kennst du das? Dieses Gefühl, wenn plötzlich jemand im Kopf aufpoppt, von dem du vielleicht Ewigkeiten nichts gehört hast? Manchmal frag ich mich ja, ob die Person das spürt, wenn man an sie denkt... Verrückt, oder?
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Also, bei mir war's eben... sagen wir mal, "Fritz". (Name geändert, um die Unschuldigen zu schützen, haha!). Fritz und ich, wir haben uns ewig nicht mehr gesehen. Kindergartenfreunde, Grundschulchaos, du kennst das Spiel. Dann sind unsere Wege auseinandergegangen, wie das so ist. Das Leben, ne?
Warum Fritz? Warum jetzt?
Das ist ja die Frage, oder? Warum ausgerechnet Fritz? Und warum genau jetzt? War es vielleicht der Duft des Kaffees? Er hat früher immer gesagt, mein Kaffee würde nach "Opas Socken" riechen. (Liebevolle Kritik, versteht sich!). Oder war es das Lied im Radio? Irgendein 80er-Jahre-Schmachtfetzen, bei dem wir früher immer rumgealbert haben?

Man weiß es einfach nicht! Das Universum arbeitet manchmal echt auf seltsame Weise. Vielleicht ist es ein Zeichen. Ein Zeichen, dass ich mal wieder meine alten Schulfotos rauskramen und in Erinnerungen schwelgen sollte. Oder vielleicht einfach nur ein Zeichen, dass mein Gehirn mal wieder 'nen komischen Tag hat. Wer weiß?
Vielleicht sollte ich Fritz einfach mal schreiben?

Oh Gott, was würde ich ihm denn schreiben? "Hey Fritz, musste gerade an dich denken, weil dein Name mir komischerweise eingefallen ist?" Klingt irgendwie... unheimlich. Vielleicht eher: "Hey Fritz, wie geht's? Lange nicht gehört! Erinnerst du dich noch an die Sache mit dem Hamster in der 3. Klasse?" (Eine lange Geschichte für ein anderes Mal... aber sie involviert eine Toilette und viel Panik!).
Vielleicht ist es auch nur meine Angst vor Smalltalk. Smalltalk ist der Tod jeder interessanten Konversation, finde ich! Lieber gleich mit dem Hamster ins Haus fallen. Oder vielleicht einfach gar nichts schreiben. Das wäre wahrscheinlich das Vernünftigste. Aber wo bleibt dann der Spaß?
Andererseits... was, wenn Fritz gerade auch an mich denkt? Was, wenn er auch gerade da sitzt, Kaffee in der Hand (hoffentlich besser riechend als meiner!), und sich fragt: "Was macht eigentlich die/der... (mein Name wird hier aus Datenschutzgründen zensiert!)." Die Vorstellung ist schon irgendwie witzig, oder?

Das große "Was wäre wenn?"
Das Leben ist voller "Was wäre wenn?"-Momente, findest du nicht auch? "Was wäre wenn ich den Job angenommen hätte?" "Was wäre wenn ich in der Lotterie gewinnen würde?" "Was wäre wenn ich Fritz jetzt schreibe?"
Wahrscheinlich nichts Spektakuläres. Vielleicht ein kurzes "Hey, mir geht's gut. Dir auch?" und dann wieder Funkstille für die nächsten zehn Jahre. Aber vielleicht... vielleicht auch nicht. Vielleicht entwickelt sich daraus ein nettes Gespräch, vielleicht sogar eine neue Freundschaft. Man weiß es ja nie!

Das Risiko ist gering, die potenzielle Belohnung... ein wiedergefundener Kindergartenfreund! Das klingt doch schon fast wie ein guter Plot für einen kitschigen Film, oder? Mit Happy End und allem drum und dran. (Ich sehe schon die Credits...).
Okay, genug geträumt! Ich werde jetzt erstmal meinen Kaffee austrinken (und vielleicht einen neuen machen, der nicht nach Opas Socken riecht!). Und dann... dann entscheide ich, was ich mit dem "Fritz-im-Kopf"-Phänomen anstelle. Vielleicht schreibe ich ihm ja doch. Oder vielleicht auch nicht. Wer weiß... vielleicht hat er ja auch gerade beschlossen, mir zu schreiben!
Bis dahin: Denk dran, wenn dir plötzlich jemand in den Sinn kommt... vielleicht ist es ein Zeichen. Oder vielleicht auch nur ein verrücktes Gehirn. Aber hey, warum nicht einfach mal drauf hören?
