Muss Man Nach Total Op Hormone Nehmen

Also, Leute, setzt euch mal bequem hin, schnappt euch 'nen Kaffee (oder 'n Bier, ich urteile nicht!), und lasst uns über ein Thema quatschen, das so intim ist, dass manche schon beim Gedanken daran rot werden: Hormone nach 'ner Total-OP. "Muss man nach Total Op Hormone Nehmen?" ist quasi die Frage aller Fragen. Und ich sag euch was: Die Antwort ist so kompliziert wie 'ne Gebrauchsanweisung von IKEA auf Schwedisch, nur ohne Bilder!
Okay, okay, ganz so schlimm ist es nicht. Aber es ist eben auch keine simple "Ja" oder "Nein"-Antwort. Es hängt nämlich alles davon ab, was genau bei dieser "Total-OP" rausgenommen wurde. Sprechen wir von einer Hysterektomie (also Gebärmutter raus) oder einer Ovariektomie (Eierstöcke ade!)? Oder gar beides in einem fröhlichen "All-inclusive"-Paket? Das macht nämlich einen gewaltigen Unterschied, Ladies und Gentlemen!
Die Gebärmutter ist weg - und jetzt?
Wenn "nur" die Gebärmutter den Abflug gemacht hat, dann ist das im Hormon-Land erstmal halb so wild. Die Gebärmutter selbst produziert ja keine Hormone. Sie ist eher so wie 'ne luxuriöse Mietwohnung für ein Baby, die irgendwann halt leer steht. Die Eierstöcke hingegen, das sind die wahren Hormon-Fabriken. Die produzieren Östrogen und Progesteron, die sozusagen die Party am Laufen halten. Sprich: Wenn die Eierstöcke noch an Bord sind, dann läuft die Hormonproduktion in der Regel erstmal weiter wie gewohnt. Hurra!
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Aber Achtung! Auch wenn die Eierstöcke noch da sind, können sie nach der OP erstmal ein bisschen beleidigt sein und streiken. So nach dem Motto: "Huhu, hier wurde gerade was aus unserem Umfeld wegoperiert! Wir machen jetzt erstmal 'ne hormonelle Kaffeepause!" Das kann zu vorübergehenden Hormonschwankungen führen, die sich in Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen oder anderen netten Überraschungen äußern können. Aber keine Panik, das ist meistens nur vorübergehend.
Die Eierstöcke sind futsch - Alarmstufe Rot?
Wenn aber die Eierstöcke mit in den OP-Abfalleimer gewandert sind (was ja manchmal medizinisch notwendig ist), dann sieht die Sache schon anders aus. Denn dann fehlt dem Körper plötzlich der Hauptproduzent von Östrogen und Progesteron. Das ist, als würde man dem DJ mitten in der Party den Stecker ziehen. Plötzlich Stille. Und das findet der Körper gar nicht lustig!

In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt eine Hormonersatztherapie (HRT) empfehlen wird. Das bedeutet, dass man künstliche Hormone in Form von Tabletten, Pflastern, Gels oder Sprays einnimmt, um den Hormonmangel auszugleichen. Die HRT kann helfen, die unangenehmen Begleiterscheinungen des Hormonmangels zu lindern, wie zum Beispiel Hitzewallungen, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit, Knochenschwund (Osteoporose) und Stimmungsschwankungen. Wer will schon ständig das Gefühl haben, innerlich zu glühen wie 'ne Lavalampe?
Aber auch hier gilt: Die Entscheidung für oder gegen eine HRT ist eine sehr individuelle Entscheidung, die man gemeinsam mit seinem Arzt treffen sollte. Es gibt nämlich auch Risiken und Nebenwirkungen, die man abwägen muss. Und es gibt auch Frauen, die trotz fehlender Eierstöcke ganz gut ohne HRT zurechtkommen. Jede Frau ist anders, und jede Frau hat ihre eigene Hormon-Geschichte.

Die große Hormon-Lotterie
Man muss auch bedenken, dass der Körper ein verdammt cleveres Kerlchen ist. Manchmal springen andere Organe in die Bresche und versuchen, die Hormonproduktion teilweise zu übernehmen. Die Nebennieren zum Beispiel können in geringem Maße Hormone produzieren. Aber das reicht oft nicht aus, um den Hormonmangel vollständig auszugleichen.
Und dann gibt es noch die Sache mit dem Alter. Je jünger eine Frau bei der Entfernung der Eierstöcke ist, desto größer ist in der Regel der Hormonmangel und desto wahrscheinlicher ist die Notwendigkeit einer HRT. Bei älteren Frauen, die sich bereits in den Wechseljahren befinden, ist der Hormonmangel oft nicht so drastisch, da der Körper sich bereits an niedrigere Hormonspiegel gewöhnt hat.

Merke: Es ist wie bei 'ner Lotterie. Man weiß nie genau, was passiert. Aber im Zweifelsfall ist es immer besser, mit dem Arzt zu sprechen und sich beraten zu lassen. Der kann dann alle individuellen Faktoren berücksichtigen und die beste Lösung für die jeweilige Situation finden.
Also, was ist jetzt die Antwort?
Zusammenfassend lässt sich sagen: "Muss man nach Total Op Hormone Nehmen?" – Es kommt drauf an! Wenn nur die Gebärmutter raus ist und die Eierstöcke noch fleißig Hormone produzieren, dann ist eine HRT meistens nicht notwendig. Wenn aber die Eierstöcke auch entfernt wurden, dann ist eine HRT sehr wahrscheinlich empfehlenswert, um den Hormonmangel auszugleichen. Aber wie gesagt: Das ist eine individuelle Entscheidung, die man gemeinsam mit seinem Arzt treffen sollte. Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja auch alternative Wege, um eure Hormone in Balance zu bringen. Yoga, Meditation, 'ne Tüte Gummibärchen – alles ist erlaubt! Hauptsache, ihr fühlt euch wohl in eurer Haut. Und wenn nicht, dann sprecht mit eurem Arzt. Der hat bestimmt 'nen guten Rat (oder zumindest 'n Rezept für 'ne leckere Schokolade)!
Und jetzt, Prost! Auf die Hormone! (Oder auch nicht. Hauptsache, es schmeckt!)
