Muss Man Bei Magen Darm Immer Erbrechen

Kennst du das? Dieses Gefühl, wenn dein Magen sich anfühlt, als ob da ein Punkrock-Konzert stattfindet, und dein Darm eine Achterbahnfahrt veranstaltet? Ja, ich spreche von Magen-Darm-Grippe. Das unerwünschte Ticket zu einer exklusiven Show, die niemand sehen will!
Aber mal ehrlich, die Frage aller Fragen, wenn es uns erwischt hat: Muss man bei Magen-Darm eigentlich immer erbrechen? Oder gibt es Hoffnung für uns Couch-Potato-Champions, dass wir uns davor drücken können?
Also, die kurze Antwort ist: Nein, man muss nicht unbedingt. Puh, oder? Wie eine kleine Atempause in einem sonst sehr stürmischen Verdauungssystem.
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Aber Achtung, jetzt kommt das große ABER, so groß wie der Mount Everest. Jeder Magen-Darm-Infekt ist wie ein Schneeflocke: einzigartig. Bei manchen schlägt die Übelkeit voll zu, als hätte jemand einen 'Kotz-Mich'-Knopf gedrückt. Andere wiederum haben "nur" Durchfall und fühlen sich einfach schlapp wie ein nasser Waschlappen.
Warum spucken wir überhaupt? Stell dir vor, dein Körper ist wie ein sehr pingeliger Türsteher. Wenn da etwas reinkommt, was ihm nicht passt (Viren, Bakterien, der gestrige verdorbene Döner... ups!), dann will er es so schnell wie möglich wieder loswerden. Erbrechen ist quasi der "Rausschmeißer" des Magens.

Und was, wenn der Rausschmeißer Pause hat? Nun, in einigen Fällen ist die Infektion vielleicht nicht so heftig oder betrifft eher den Darm. Vielleicht ist dein Immunsystem auch einfach nur ein superheldenhaftes Team, das die bösen Buben schnell in die Schranken weist, bevor sie zu viel Chaos anrichten können. Oder aber, du hast einfach nur Glück! Manchmal ist das Leben eben doch unfair… im positiven Sinne!
Was kann man tun, um das große "Ö" zu vermeiden?
Tja, eine Garantie gibt es leider nicht. Aber ein paar Tricks können helfen, die Lage zu entspannen, wie eine Yoga-Session für den Magen (nur ohne die komischen Verrenkungen).

Erstens: Viel trinken! Klingt langweilig, ist aber Gold wert. Stell dir vor, dein Körper ist ein ausgetrockneter Schwamm. Wenn er nicht genug Flüssigkeit hat, fühlt er sich noch elender. Kamillentee, Ingwertee (wirkt übrigens auch gegen Übelkeit), Brühe – alles, was den Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann bringt, ist super.
Zweitens: Schonkost. Vergiss Pizza, Currywurst und Co. Dein Magen braucht jetzt keine Heavy-Metal-Band, sondern sanfte Klänge. Zwieback, Reiswaffeln, Kartoffelpüree (ohne viel Butter!), Bananen – halt alles, was leicht verdaulich ist und den Magen nicht zusätzlich reizt. Stell dir vor, du bist ein Baby, das gerade erst feste Nahrung kennenlernt. So behandelt man seinen Magen jetzt!

Drittens: Ruhe! Dein Körper ist im Kriegszustand. Gib ihm die Chance, sich zu erholen. Ab aufs Sofa, Netflix an, und die Welt Welt sein lassen. Stress ist Gift für den Magen. Und für die Seele sowieso!
Viertens: Medikamente (mit Vorsicht!) Gegen Übelkeit und Erbrechen gibt es natürlich Medikamente in der Apotheke. Aber Achtung: Sprich vorher unbedingt mit deinem Arzt oder Apotheker. Nicht jedes Mittel ist für jeden geeignet. Und manchmal ist es besser, den Körper einfach seinen Job machen zu lassen.
Aber mal ehrlich, wenn es dich doch erwischt, dann nimm es mit Humor. Stell dir vor, du bist ein Vulkan, der ab und zu ausbrechen muss. Und danach fühlst du dich ja meistens auch besser, oder? (Okay, vielleicht nicht sofort… aber irgendwann!). Und denk dran: Es geht vorbei. Irgendwann. Versprochen!
